Im Rahmen des Pannonia-Stipendienprogramms können Bewerbungen für einmonatige oder kürzere Studienaufenthalte im Ausland und für Forschungsstipendien von bis zu fünf Monaten eingereicht werden, während Mobilitätsangebote wie Langzeitpraktika und Praktika für Postgraduierte am 20. März veröffentlicht werden. Die Universitätsleitung der Semmelweis Universität ermutigt alle, einige Zeit im Ausland zu verbringen und mit internationalen Erfahrungen und oft mit einer neuen Weltsicht nach Hause zurückzukehren. Das Pannonia-Stipendienprogramm bietet auch Möglichkeiten für die Mobilität von Mitarbeitern, Dozenten und Studierenden in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Lehre, einschließlich der aktiven Teilnahme an Konferenzen.

„Dank des Pannonia-Stipendienprogramms, das sowohl Kurzzeit- als auch Langzeit-Mobilitätsmöglichkeiten bietet, können Studierende an Mobilitätsprogrammen zu Lernzwecken mit einer Dauer von bis zu 12 Monaten teilnehmen, die früher im Rahmen von Erasmus+ angeboten wurden, jetzt allerdings viel umfangreicher sind. Es ist möglich, nicht nur nach Europa, sondern in fast jedes Land der Welt zu reisen, für eine Kurzzeitmobilität von bis zu zwei Tagen bis zu einem Monat, und zu den neuen Möglichkeiten gehören die Forschungsmobilität (2-30 Tage oder 2-5 Monate) und die Unterstützung für die aktive Teilnahme an Konferenzen und Präsentationen“ – betonte Dr. Péter Hermann, Vizerektor für Bildung.

Bewerbungen für Studierende für Kurzzeit- und Forschungsmobilität und für Mitarbeiter für Ausbildungs-, Forschungs- und Bildungsreisen sowie für die aktive Teilnahme an Konferenzen für beide Zielgruppen sind laufend möglich.

Es gibt jedoch einige Stipendienmöglichkeiten, bei denen es eine Bewerbungsfrist gibt. Dazu gehören Langzeitpraktika und Postgraduierten-Praktika, für die die Bewerbung ab dem 20. März möglich ist. Wichtig ist, dass der erste Schritt im Bewerbungsverfahren die Online-Registrierung ist, die zwischen dem 20. März und dem 22. April 2025 erfolgen muss.

Studierende, die sich auf einen Praktikumsplatz bewerben, können mindestens 2 Monate an einer Universität, einem Krankenhaus oder einer anderen Gesundheitseinrichtung verbringen. Langfristige Praktika werden in der Regel im letzten Studienjahr absolviert, so dass sich Medizinstudenten beispielsweise in ihrem fünften Studienjahr darum bewerben sollten. Studierende können in ihrem letzten Studienjahr einen Antrag auf Unterstützung für ein Postgraduierten-Praktikum stellen und haben nach ihrem Abschluss 12 Monate Zeit, ihr Praktikum zu absolvieren.

Seit dem Start des Pannonia-Stipendienprogramms hat die Semmelweis-Universität 181 Mobilitätsverträge unterzeichnet (für 107 Studierende und 74 Mitarbeiter), aber das Budget lässt eine Erhöhung zu.

Das Internationale Mobilitätsbüro der Semmelweis Universität kann auch eine persönliche Beratung anbieten. Für Anfragen oder weitere Informationen über das Stipendienprogramm wenden Sie sich bitte an pannonia@semmelweis.hu. Das Büro befindet sich im ersten Stock des Theoretischen Blocks am Nagyvárad-Platz (NET), im Studentenzentrum, und kann während der Öffnungszeiten auch persönlich besucht werden.

Die Universitätsverwaltung ermutigt jeden, zumindest ein paar Monate im Ausland zu verbringen und mit internationalen Erfahrungen und oft mit einer neuen Weltsicht nach Hause zurückzukehren. Ein Studienaufenthalt im Ausland kann eine karrierebestimmende Erfahrung sein

– betonte Dr. Béla Merkely, Rektor der Semmelweis Universität, und verwies auf seinen Studienaufenthalt und seine eigenen Erfahrungen in Heidelberg am Ende seines fünften Studienjahres.

Nach Ansicht des Rektors könnten die kürzeren Mobilitätsprogramme des Pannonia-Stipendienprogramms, die ab dem 1. Juni 2024 zur Verfügung stehen und einige Wochen dauern, einen Teil des Sommerpraktikums oder des Praktikums im sechsten Jahr ersetzen. Was die Anerkennung von Auslandspraktika betrifft, so sprach sich der Rektor für Flexibilität aus, wobei die erworbenen Kenntnisse angemessen bewertet werden sollten. Dr. Péter Hermann, Vizerektor für Bildung, sagte, dass das Ziel darin bestehe, die Anerkennung von Praktika für jede Universität einheitlich zu gestalten, indem die Thematik der Curricula der Universitäten miteinander verglichen werde.

Als Beispiel für kurze Mobilitätsmöglichkeiten nannte Dr. Hermann die im Januar in Wien durchgeführte Fortbildung für Mitarbeiter und TDK-Studenten der von ihm geleiteten Klinik für Prothetik und der Klinik für restaurative Zahnheilkunde und Endodontie, bei der die Teilnehmer die modernsten Technologien für die Gestaltung und Verklebung von keramischen Veneers in der Praxis kennen lernen konnten. Das erworbene Wissen lässt sich direkt in der Ausbildung und in der klinischen Praxis anwenden. Die durch das Pannonia-Stipendienprogramm gebotene Möglichkeit trug wesentlich zu den Kosten des Auslandsaufenthalts bei.

„Mobilitätsprogramme spielen eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der internationalen Einbettung, der Sichtbarkeit und des Kontaktnetzes der Universität. In der heutigen Zeit, in der die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Wissensaustausch für wissenschaftliche Leistungen von Weltrang und für das Vorankommen in den Rankings unerlässlich sind, sind Stipendienprogramme von besonderer Bedeutung. Deshalb ermutige ich alle Semmelweis-Bürger, sich zu bewerben“ – betonte der Rektor.

 

Pálma Dobozi
Foto: Pannonia-Stipendienprogramm; Attila Kovács – Semmelweis Universität
Übersetzung: Judit Szlovák