Der Residenzarzt in Kardiologie des Városmajor Herz- und Vaskulärzentrums wurde von der internationalen Jury  am dritten Pacemaker-Wettbewerb auch ausgezeichnet, der dieses Jahr wegen Pandemie online veranstaltet wurde. Dr. Mihály Ruppert erhielt eine von den größten Anerkennungen, den Preis für Debattierfähigkeiten, der im Rahmen von Bildungsprogramm Pacing World Series verliehen wurde. Der junge Residenzarzt stellte die Implantation eines drahtlosen Herzschrittmachers bei einem Patient mit schwerer Autoimmunerkrankung vor, dann musste er die Notwendigkeit und Wirksamkeit dieser Methode durch fachliche Argumente beweisen.

Am diesjährigen, dritten World Pacing Series Symposium, das von Vitatron/Medtronic veranstaltet wurde, nahmen Vertreter aus 18 Ländern teil; in der Sektion Implantation eines Herzschrittmachers wurden aus 29 Vorträgen die Preisträger des interessantesten Krankheitsgeschichte, der besten Präsentation, sowie der besten Debattierfähigkeit ausgewählt. Der letzte Preis wurde Dr. Mihály Ruppert, Residenzarzt in Kardiologie des Városmajor Herz- und Vaskulärzentrums verliehen. In seiner Fallvorstellung stellte Dr. Mihály Ruppert die Implantation eines drahtlosen Herzschrittmachers bei einem Patient mit schwerer Autoimmunerkrankung vor, der früher ein gewöhnliches Gerät bekam. Wegen einer Infektion musste aber der Herzschrittmacher entfernt werden, deshalb wurde nach einer anderen Lösung gesucht. Durch Anwendung eines drahtlosen Herzschrittmachers kann man ohne Schneiden und Drähte direkt zum Herz kommen, so kann die Infektion, die bei solchen Patienten besonders riskant ist, vermieden werden – erklärte Dr. Mihály Ruppert. Nach der Fallvorstellung musste der Residenzarzt die Notwendigkeit und Wirksamkeit dieser Methode durch fachliche Argumente beweisen. „Als junger Arzt fühlte ich mich außerordentlich motiviert, dass ich jede fachliche Frage beantworten und somit die Wirksamkeit des Verfahrens beweisen konnte“ – formulierte er.

Dr. Mihály Ruppert machte seine TDK-Arbeit im Városmajor Herz- und Vaskulärzentrum, und seit September 2019, nachdem er auch seinen PhD-Titel bekam, arbeitet er als Residenzarzt in Kardiologie in der Klinik. An der Arbeit der hiesigen Pacemaker-Arbeitsgruppe nimmt er seit ein halbes Jahr teil. Das Team ist sehr unterstützend und hilfreich – wie er sagte – auch den oben genannten Fall stellte er auf Empfehlung seiner erfahrenen Arbeitskollegen an der Veranstaltung vor.

Ziel des Pacing World Series Bildungsprogramms – das junge Talente fördert – ist, damit altbewährte Übungen, Erneuerungen und kreative Lösungen weltweit bekannt gemacht werden.

 

Bernadett Bódi
Illustration: Attila Kovács  – Semmelweis Universität
Übersetzung: Judit Szlovák