Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Judit Kindert, Attachée für Wissenschaft, Technologie und Innovation der Botschaft von Ungarn in Berlin, die Anwesenden.
Das Treffen wurde von Dr. Béla Merkely, dem Rektor der Semmelweis Universität, eröffnet, der in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Verbindungen zur Universität hervorhob:
Sie tragen nicht nur den Namen unserer Einrichtung weiter, sondern auch das Erbe unseres Namensgebers, Ignác Semmelweis. Unsere Aufgabe besteht jedoch nicht nur darin, das uns hinterlassene Vermächtnis zu bewahren, sondern auch darin, es weiter auszubauen und zu bereichern.
In seiner Rede betonte er, dass die Beziehungen zu Deutschland im Leben der Semmelweis Universität schon immer eine herausragende Rolle gespielt haben. Dank des 1983 ins Leben gerufenen deutschsprachigen Studiengangs sind in den vergangenen mehr als vier Jahrzehnten zahlreiche bedeutende Kooperationen, wissenschaftliche Symposien und gemeinsame Bildungsprogramme zwischen Deutschland und der Universität zustande gekommen.
Anschließend hielt Dr. Alán Alpár, Vizerektor für Internationales Studium, einen Vortrag, in dem er über die internationale Präsenz der Semmelweis Universität sprach, unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse und der Bedeutung der deutschsprachigen Studiengänge. Er erläuterte, dass die Universität neben Budapest auch in mehreren europäischen Ländern – in Deutschland, der Schweiz, der Slowakei, Rumänien und Serbien – über Studienstandorte verfügt. Er unterstrich, dass mehr als 35 Prozent der Studierendenschaft aus internationalen Studierenden besteht, die aus 123 Ländern der Welt stammen. Unter ihnen stellen die deutschen Studierenden die größte Gruppe dar.
Dr. Joel Lüthy, Präsident des Asklepios Campus Hamburg (ACH) Alumni-Vereins, stellte die Geschichte, die aktuelle Arbeitsweise und die Ergebnisse der letzten Jahre des ACH, der Hamburger Niederlassung der Semmelweis Universität, vor. In seinem Vortrag ging er auch auf die Rolle der ACH-Alumni-Gemeinschaft, ihre Programme sowie zukünftige Initiativen ein.
Im Anschluss an die Vorträge erwartete die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Stehempfang mit Spezialitäten der ungarischen Küche, Getränken und Live-Musik. Das Treffen bot den Mitgliedern der Alumni-Gemeinschaft die Gelegenheit, persönliche und berufliche Beziehungen zu vertiefen, gemeinsame Erinnerungen an die Studienzeit aufzufrischen sowie ihre Erfahrungen und beruflichen Erlebnisse auszutauschen. Das Abschlussprogramm der Veranstaltung trug dazu bei, dass die ehemaligen Studierenden der Semmelweis Universität ihre Beziehungen zur Institution weiter ausbauen und pflegen konnten.
Die Delegation der Semmelweis Universität
Die ungarische Delegation wurde von Dr. Béla Merkely geleitet. Zu ihren Mitgliedern gehörten Dr. Alán Alpár; Dr. Péter Nyirády, Dekan der Fakultät für Medizin (ÁOK); Dr. Veronika Müller, Vizedekanin der ÁOK; Dr. András Kiss, Direktor des Instituts für Pathologie, Rechts- und Versicherungsmedizin; Dr. Tamás Hegedüs, Leiter des Direktorats für Internationale Beziehungen und Alumni-Angelegenheiten, sowie Levente Béla Vágó, stellvertretender Direktor; Judit Szlovák, Leiterin der Abteilung für bilaterale und vorrangige deutschsprachige Beziehungen des Direktorats; sowie Éva Czékmán, Expertin für internationale Angelegenheiten.
Éva Czékmán – Direktorat für Internationale Beziehungen und Alumni-Angelegenheiten
Übersetzung: Dr. Balázs Csizmadia
Foto: Christian O. Bruch




