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Nur die Semmelweis Universität erreichte dieses Jahr einen besseren Platz in der neuesten Hochschul-Rangliste von THE

Im Vergleich zum letzten Jahr erzielte die Semmelweis Universität (SE) um vier Plätze höher und kam damit auf den Platz 61 in der 2018-Rangliste von Higher Education (THE) Emerging Economies University. Die Experte bewerteten die Hochschulen und Unis von fünfzig „entwickelnden und aufstrebenden” Ländern, aber in die Topliste 378 wurden nur Universitäten aus 42 Ländern gewählt. Von den ungarischen Universitäten konnte nur die SE auf der Liste hervortreten.

Die neue Rangliste berücksichtigt die gleichen 13 Schwerpunkte, wie die von THE World University Rankings, wo die Stärken der Universitäten bezüglich aller grundlegenden Tätigkeiten, wie Bildung, Forschung, Wissenstransfer und internationales Auftreten bewertet sind. Daneben haben auch solche Faktoren einen besonderen Wert, die die Merkmale und Entwicklungsprioritäten der aufstrebenden Länder – wie Z.B. industrielle Beziehungen, internationale Perspektiven – wiederspiegeln.

In den obersten Plätzen stehen die chinesischen Universitäten, obwohl die Moskauer Staatsuniversität (Lomonosov Moscow State University) auf den dritten Platz abgeschnitten hat. Von den ungarischen Universitäten konnte nur die Semmelweis Uni ihre Position verbessern, mit der Päpstlichen Katholischen Universität Rio de Janeiro zusammen befinden sich auf Platz 61; die Universität Pécs ist auf Platz 127, die ELTE (Loránd Eötvös Universität Budapest) auf Platz 131, die Universität Szeged auf Platz 156. Die Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest hat dieses Jahr den Platz 200 abgeschnitten, sie hat mit einer Uni aus Chile und China Gleichstand. Die Universität Debrecen und die Corvinus Universität konnten aber in die Top 200 nicht schaffen.

Die Rangliste der besten Hochschulen wurde dieses Jahr – im Vergleich zu den 300 Unis letzten Jahres – um 78 Hochschulen erweitert, so ist das diesjährige Ergebnis der Semmelweis Universität ein weit größerer Erfolg als das vom Jahr 2017.

 

Zsófia Haszon
Photo: Attila Kovács, Semmelweis Universität
Übersetzung: Judit Szlovák

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