Die Klinik für Notfallmedizin ist das zentrale Zentrum für die Notfallversorgung in Budapest und der Region. Mit ihren mehr als 250 Mitarbeitern ist sie ein wichtiger Standort für die Aus- und Weiterbildung sowie die Fachausbildung und ein wissenschaftliches Zentrum. Unser Ziel ist es, die Patientenversorgung, die Lehre und die wissenschaftliche Arbeit auf einem möglichst hohen Niveau zu betreiben und die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

 

Die Notfallstation der Semmelweis-Universität nahm 2016 ihren Betrieb auf. Sie befindet sich im Außenklinikblock im neu errichteten Zentralen Patientenversorgungsgebäude, das im Rahmen des Korányi-Projekts entstanden ist, und fungiert als Akutversorgungseinheit, die an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr Versorgung gewährleistet. Als Notfallzentrum der Universität und der Hauptstadt hat sie die Aufgabe, Patienten, die eine Notfallversorgung benötigen und entweder ambulant oder mit dem Rettungswagen eintreffen, aufzunehmen, zu triagieren, ihren Zustand zu stabilisieren und häufig auch endgültig zu versorgen. Diese Versorgung erfolgt in Zusammenarbeit mit mehreren Fachbereichen, die je nach Fall hinzugezogen werden.

 

Die Einrichtung der Notfallstation ist Dr. Péter Kanizsai zu verdanken, der die Abteilung von 2016 bis 2018 leitete. Ihm folgte Dr. Tamás Berényi, unter dessen Leitung die Abteilung zwischen 2019 und 2021 sowohl hinsichtlich der Mitarbeiterzahl als auch des Patientenvolumens weiter wuchs. Im Jahr 2021 entstand unter der Leitung von Dr. Csaba Varga durch die Zusammenlegung der SBO und der Arbeitsgruppe für Notfallmedizin – Oxyologie die Klinik für Notfallmedizin, die als Zentrum für Patientenversorgung, Lehre und Forschung dient.

 

Seit Januar 2025 ist Dr. Bánk Fenyves Direktor der Klinik.