Der Lehrstuhl für Propädeutik nahm am 1. November 2011 ihren Betrieb auf, nachdem die bestehende Infrastruktur des Ausbildungszentrums der Fakultät für Zahnmedizin die Schaffung eines unabhängigen Instituts aus der Propädeutikeinheit der Fakultät ermöglichte.

in Zahntechnik wurde an der Medizinischen Fakultät bereits seit 1900 unter der Leitung von Lajos Hattyassy durchgeführt. Damals war dies nur im ersten Stock des Wirtschaftsbüros der Medizinischen Fakultät möglich.

Ab 1909 konnte die Ausbildung in Zahntechnik jedoch in einem 18-sitzigen Labor im Keller der von József Árkövy gegründeten Zahnklinik stattfinden.

Hattyasy wurde durch zwei sehr erfahrene Autoren ersetzt, Henrik Salamon und ab den 1920er Jahren Dénes Máthé, dessen literarisches Werk international herausragend ist.

Als 1952 die unabhängige zahnärztliche Ausbildung begann, wurde das neue Praxislabor von Imre Földvári in den dafür vorgesehenen Räumen des heutigen Instituts für Pathologie und Experimentelle Krebsforschung eingerichtet.

Die Qualität der Ausbildung wurde durch die Einrichtung eines Phantomkopflabors, das zunächst für 30 und später für 70 Studierende ausgestattet war, deutlich verbessert. Neben Zahnärzten wirkten hier auch Zahntechniker an der Ausbildung mit. Zusätzlich zu den Fächern Werkstoffkunde, Metallurgie und Odontotechnologie wurde hier auch die Lehre der Prothetik und der konservierenden Zahnprothetik eingeführt. Dadurch erlernten die Studierenden die grundlegenden Arbeitsschritte durch Simulation an Phantomköpfen.

György Huszár übernahm von Földvári die Leitung des Lehrlabors, das seither der Klinik für Prothetik angegliedert und verkleinert wurde. Die Qualität der Lehre hat sich dadurch jedoch nicht verschlechtert.

Der nächste Leiter, György Götz, stattete das Lehrlabor als prothetische Abteilung der Klinik für Prothetik in den 1990er Jahren mit modernster Ausrüstung und Einrichtungen aus, die damals in Europa dem neuesten Stand der Technik entsprachen.

Nach György Götz leiteten Pál Tóth und dann András Kóbor als Dozenten für Materialwissenschaften den Fachbereich, doch ab den 2000er Jahren wurden die Lehre der zahnärztlichen Materialwissenschaften und der Odontotechnologie und Prothetik getrennt, so dass Péter Kivovics wurde neben András Kóbor zum Leiter der Lehre für Zahnmedizin ernannt .

Im Jahr 2007 wurde das neue Ausbildungszentrum der Fakultät eingeweiht, in dem das Lehrlabor mit neuen, erstklassigen Lehrräumen ausgestattet wurde. Es bietet nun eine qualitativ hochwertige Ausbildung in Odontotechnologie und Materialwissenschaften sowie in Prothetik, Zahnerhaltung, Parodontologie, Oralchirurgie, Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie.

Im Jahr 2011 wurde der Bedarf an einem Lehrstuhl für Propädeutik deutlich. Dekan Pál Fejérdy beauftragte Krisztina Márton im selben Jahr mit der Koordination der Einrichtung. Heute ist der Lehrstuhl die einzige Ausbildungsstätte dieser Art in Ungarn.

Kürzlich, im Jahr 2025, wurde nach der Sanierung ein völlig neues, erstklassiges Ausbildungszentrum mit 118 Phantomkopf-Arbeitsplätzen für zahnärztliche Einheiten in drei Unterrichtssälen eingerichtet. Zusätzlich stehen den Studierenden 13 Mikroskoparbeitsplätze zur Verfügung, um hochpräzise Eingriffe zu üben.

Unsere bisherigen Führungskräfte:

Labor:

  • Lajos Hattyasi 1900-1919
  • Henrik Salamon 1919-1922
  • Máthé Dénes 1922-1945
  • Imre Földvári 1945-1968
  • György Huszár 1968-1977
  • György Götz 1977-2001

Pál Tóth 2001.

  • Péter Kivovics und András Kóbor 2001-2011.

Abteilung:

  • Krisztina Márton 2011-