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Zahnmedizinische Psychologie

Zahnm Psych 2020/2021

Semmelweis Universität
Zahnmedizinische Fakultät

Zahnmedizinische Psychologie

Kurrikulum für das Studienjahr 2020/2021
2. Semester

Institut für Verhaltenwissenschaften
Direktor: Dr. György Purebl
NET Gebäude, Nagyvárad tér 4.  Stock 20.

Lehrbeauftragte/Lehrbeauftragter: Dr. Péter Przemyslaw Ujma
Kontakt: peteru88@gmail.com

Datum Thema Dozent/in
Februar 15 Grundlagen der Psychologie in der zahnärtzlichen Praxis Tamás Fenyves
Februar 22 Psychiatrische Krankheitsbilder Tamás Fenyves
März 1 Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie, Essstörungen. Judit Süle
März 8 Psychotherapie. Tamás Fenyves
März 15 Feiertag
März 22 Gesprächspsychotherapie,  Entspannungsverfahren Tamás Fenyves
März 29 Grundlagen der Psychosomatischen Medizin. Somatoforme Schmerzstörung. Chronischer Gesichtsschmerz. Judit Süle
April 5 Feiertag
April 12 Zahnärztliche psychosomatische Grundversorgung. Balint-Gruppen. Krisenintervention. Judit Süle
April 19 Grundlagen der ärztlichen Kommunikation Judit Süle
April 26 Motivierende Gesprächsführung Judit Süle
Mai 3 Hypnotherapie und Suggestive Kommunikation im Zahnmedizin Tamás Fenyves
Mai 10 Kraniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus. Tinnitus. Judit Süle
Mai 17 Zusammenfassung Tamás Fenyves


Schriftliches Material, empfohlene Literatur, einschlägiges technische und sonstige Hilfsmittel, Lernhilfen
:

Pflichtliteratur
Psychosomatische Medizin und Psychologie für Zahnmediziner. Anne Wolowski, Hans-Joachim Demmel (hrsg.) Schattauer, 2010.
Materialien der Vorlesungen
Pilling, J. (Hrsg.): Ärztliche Kommunikation, Medicina, Budapest, 2011

Empfohlene Literatur:
Kurzlehrbuch Medizinische Psychologie und Soziologie. Rothgangel S. 3. überarbeitete Auflage. Stuttgart & New York: Georg Thieme Verlag. 2015

 

Prüfungsanforderungen (Prüfungsthemen):

Mündliche Prüfung am Ende des Semesters. Prüfungsthemen sind die folgende:

1.Sozialpsychologische und lernpsychologische Grundlagen der Psychologie in der zahnärztlichen Praxis. s: (Wolowski & Demmel S. 1-14; 18-26 + Vorlesung „Grundlagen der Psychologie in der zahnärztlichen Praxis“)

2. Biologische und emotionspsychologische Grundlagen der Psychologie in der zahnärztlichen Praxis. (Wolowski & Demmel S. 1-9; 26-34 + Vorlesung „Grundlagen der Psychologie in der zahnärztlichen Praxis“)

3. Grundlagen der Psychosomatischen Medizin. (Wolowski & Demmel S. 34-44 + Vorlesung „Zahnärztliche psychosomatische Grundversorgung. Balint-Gruppen. Krisenintervention.“)

Psychoanalyse. (Wolowski & Demmel S. 39-40, 208-209 + Vorlesung „Psychotherapie“)

4. Kraniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus. Tinnitus. (Wolowski & Demmel S. 130-148 + Vorlesung „Kraniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus. Tinnitus.“)

5. Psychotherapeutische Behandlungsverfahren. Verhaltenstherapie. (Wolowski & Demmel S. 22-24, 207-208, 210 + Vorlesung „Psychotherapie“)

Kommunikation und Gesprachsführung, Aktives Zuhören, Empathie (Wolowski & Demmel S.14-17, 77-92 + Vorlesung „Grundlagen der ärztlichen Kommunikation“)

6.Depression, Sucht, Persönlichkeitsstörungen. (Wolowski & Demmel S. 45-50, 54-63 + Vorlesung „Psychiatrische Krankheitsbilder“)

Prävention und kommunikative Behandlung von Aggressionen (Pilling, S. 308-322 + Vorlesung „Grundlagen der ärztlichen Kommunikation“)

7. Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie. (Wolowski & Demmel S. 186-198. + Vorlesung „Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie, Essstörungen.“)

Kommunikation mit Kinder (Pilling, S. 185-206 + Vorlesung „Grundlagen der ärztlichen Kommunikation“)

8. Gesprächspsychotherapie. Entspannungsverfahren. Hypnotherapie. (Wolowski & Demmel S. 210-216, 14-17 + Vorlesung „Gesprächspsychotherapie,  Entspannungsverfahren“)

Die Rolle der suggestiven Kommunikation (Pilling, S. 155-173 + Vorlesung „Hypnotherapie und Suggestive Kommunikation im Zahnmedizin“)

9. Zahnärztliche psychosomatische Grundversorgung. Balint-Gruppen. Krisenintervention. Wolowski & Demmel S. 94-105 + Vorlesung „Zahnärztliche psychosomatische Grundversorgung. Balint-Gruppen. Krisenintervention.“)

Kommunikation mit Notfallpatienten. (Pilling, S.174-184 + Vorlesung „Hypnotherapie und Suggestive Kommunikation im Zahnmedizin“)

10. Somatoforme Schmerzstörung. Chronischer Gesichtsschmerz. (Wolowski,

Demmel: Kapitel S. 107-130 + Vorlesung „Somatoforme Schmerzstörung. Chronischer Gesichtsschmerz.“)

Kommunikation mit somatisierenden Patienten (Pilling, S.221-240 + Vorlesung „Somatoforme Schmerzstörung. Chronischer Gesichtsschmerz.“)

11. Körperdysmorphe Störungen und ästhetische Behandlungswünsche. Essstörungen. (Wolowski & Demmel S. 148-155, 174-186 + Vorlesung „Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie, Essstörungen.“)

 

 

Zahnm Psych 2019/2020

Semmelweis Universität Budapest
Zahnmedizinische Fakult
ät

Zahnmedizinische Psychologie

Kurrikulum für das Studienjahr 2019/20
2. Semester

Institut für Verhaltenswissenschaften
Direktor: Dr. József Kovács
NET Gebäude, Nagyvárad tér 4. Stock 20.

Lehrbeauftragte: Dr. Péter Przemyslaw Ujma
Kontakt: peteru88@gmail.com

Datum Thema Dozent/in
Februar 03 Sozialpsychologische und lernpsychologische Grundlagen Tamás Fenyves
Februar 13 Psychiatrische Krankheitsbilder Tamás Fenyves
Februar 17 Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie, Essstörungen. Tamás Fenyves
Februar 24 Psychotherapie Tamás Fenyves
März 2 Gesprächspsychotherapie,  Entspannungsverfahren Tamás Fenyves
März 9 Grundlagen der Psychosomatischen Medizin Andor Harrach
März 23 Andor Harrach
April 6 Andor Harrach
April 20 Judit Süle
April 27 Hypnotherapie und Suggestive Kommunikation im Zahnmedizin Judit Süle
Mai 4 Judit Süle
Mai 11 Zusammenfassung Tamás Fenyves

 

Lehrbuch:

1.       Wolowski & Demmel: Psychosomatische Medizin und Psychologie für Zahnmediziner. Schattauer 2010.

2.      Kessler: Kurzlehrbuch Medizinische Psychologie. Thieme 2015.

Dieser Kurs wird nur im Frühligssemester ausgeschrieben. Es gehören keine Seminare zu diesen Kurs. Der Kurs wird mit einer mündlichen Prüfung bewertet.

 

PRÜFUNGSTHEMEN

Thema

1. Grundlagen der Psychologie in der zahnärztlichen Praxis. Biologische und emotionspsychologische Grundlagen.

2. Sozialpsychologische und lernpsychologische Grundlagen.

3. Grundlagen der Psychosomatischen Medizin

Psychoanalyse.

4. Kraniomandibuläre Dysfunktion und Bruxismus. Tinnitus.

5. Psychotherapeutische Behandlungsverfahren. Verhaltenstherapie.

Aktives Zuhören, Empathie

6. Depression, Sucht, Persönlichkeitsstörungen.

Prävention und kommunikative Behandlung von Aggressionen

7. Zahnbehandlungsangst und Zahnbehandlungsphobie.

Kommunikation mit Kinder

8. Gesprächspsychotherapie. Entspannungsverfahren. Hypnotherapie.

Die Rolle der suggestiven Kommunikation

9. Zahnärztliche psychosomatische Grund-versorgung. Balint-Gruppen. Krisenintervention. Kommunikation mit Notfallpatienten.

10. Somatoforme Schmerzstörung. Chronischer Gesichtsschmerz.

Kommunikation mit somatisierenden Patienten

11. Körperdysmorphe Störungen und ästhetische Behandlungswünsche. Essstörungen.

OMHV Aktionplan

Analyse der Studentenbewertungen und Aktionsplan – Zahnmedizinische Psychologie

Analyse der Studentenbewertungen

Studentbewertungen zeigen dass Zahnmediznisiche Psychologie dem Fakultätsdurchschnitt ähnlich bewertet wird, aber wegen geringen Daten haben die Bewertungen einen breiten Konfidenzintervall. Punktschätzungen sind höher als der Fakultätsdurchschnitt für Organisierung (Frage 2) und Vorlesungsanwesenheit (Frage 3), und niedriger für die Bewertung von dem Lehrmaterialen (Fragen 7-8). Da die Unterricht dieses Faches nur aus Vorlesungen besteht, sind die über Praktika gestellten Fragen (Fragen 6-7) schwierig zu bewerten.

Aktionsplan

Da Lehrmateriale die niedrigste Bewertung haben, eine Verbesserung ist in diesem Bereich am wirksamsten. Lehrmateriale für diesen Kurs bestehen hauptsächtlich aus von DozentInnen vorbereiteten Vorlesungsmateriale und aus einem Buch. DozentInnen werden aufgerufen, Vorlesungsmateriale ausführlicher vorzubereiten (z.B. mehr Erklärungen auf den Folien, Handouts) und konkrete Buchabschnitte zu jedem Thema zuzuordnen.

Dr. Péter Przemyslaw Ujma (Kursveranstalter)

Vorschläge für die Verbesserung des Unterrichts von dem Fach ’Medizinische Soziologie’

Zahnmedizinische Fakultät

Leider haben wenige Zahnmedizinstudenten das Fach ’Medizinische Soziologie’ bewertet, nur 7 Studierende haben den Online-Fragebogen (insg. 35, 20%) beantwortet. Trotzdem betrachten wir ihre Meinung als wichtig, denn alle Studenten zählen, auch eine Meinung ist wertvoll für uns.

Das Ergebnis der Meinung der 7 Studierenden liegt insgesamt bei 3,57, unter dem Durchschnitt der Zahnmedizinischen Fakultät in der Frage „Wie haben Sie insgesamt den Unterricht des Faches bewertet?”. Die Anpassung des Unterrichts des Faches an die Umstände während der Quarantäne zur Zeit der Pandemie von COVID-19 war gut, und entspach dem Durchschnitt der Fakultät. Da die Projektarbeit der Studierenden einen wichtigen Teil des Faches bildet, konnte es aber während der Quarantäne nicht verwirklicht werden. Dies kann die Unzufriedenheit der Studenten erklären.

Vorschläge: Laut der letzten Modifizierung des Anforderungsblattes des Faches (Abgabe 9. März 2020): Entsprechend der guten Erfahrungen mit der studentischen Projektarbeit in den früheren Jahren möchten wir die Projektarbeit, dass heisst die Bearbeitung einer zahnmedizinisch-soziologischen Frage mit Hilfe einer kleinen Fragebogenstudie/Interviewstudie/Quellensammlung in der Kleingruppenarbeit fördern. Die Präsentation der Projektarbeit wird ein Teil der Prüfung sein. Der Inhalt der Prüfung wurde im Anforderungsblatt präzisiert. Neben der allgemeinen medizinischen Soziologie werden stärker zahnmedizinisch-soziologische Inhalte in den Prüfungsstoff einbezogen.

Dozentinnen: Dr. Bognár, Virág Katalin; Dr. Gárdos, Judit.