Von mehr als 400 Mio HUF, die aus Universitäts-  und Stiftungsquellen zur Verfügung gestellt wurden, konnte die  Hämato-Onkologische Abteilung der II. Klinik für Kinderheilkunde erneuert werden. Die neue Abteilung ist auf ihrem Fachgebiet eine leitende Versorgungsstelle von der höchsten Ebene in Ungarn geworden. In der Abteilung, die über 51 Krankenbetten verfügt, erhöhte sich die Qualität der Krankenversorgung in mehrfacher Hinsicht: es wurden u.a. ein spezielles Lüftungssystem; in den Isolierzimmern ein Monitorsystem für Krankenüberwachung eingebaut, sowie die Umgebung wurde kinderfreundlich umgestaltet.

Die Hämato-Onkologische Abteilung der II. Klinik für Kinderheilkunde an der Semmelweis Universität ist auf ihrem Fachgebiet eine leitende Versorgungsstelle von der höchsten Ebene in Ungarn – betonte Dr. Béla Merkely, Rektor der Semmelweis Universität in seiner Begrüßungsrede. In der Abteilung gibt es 51 Betten; monatlich werden hier 80; jährlich 120 neue Kinder mit Leukämie bzw. mit Krebserkrankung versorgt. Die hier arbeitenden Fachärzte verfügen über große Erfahrung sowie hohe akademische Titel; sie sind an mehreren Fachgebieten tätig, nehmen an bedeutenden Forschungen teil. Deshalb ist es möglich, dass neulich 80 Prozent der krebskranken Kinder geheilt werden kann. – fügte Dr. Merkely noch dazu. An der neuen Hämato-Onkologischen Abteilung wurde auch die Kranken-Sicherheit höher; die Investition ist nicht nur für die Kinder und ihre Eltern, sondern auch für die Medizinstudenten der Semmelweis Universität von großer Bedeutung. Auch der Namensgeber der Universität – Ignác Semmelweis – arbeitete für die Mütter und ihre Kinder in seinem ganzen Leben lang. Und diese Tatsache verpflichtet die Semmelweis Universität ebenso, damit die Mitarbeiter von hier die Menschen jederzeit unterstützen, um ihre Gesundheit zu bewahren und wieder zu gewinnen – betonte der Rektor noch.

Dr. Ildikó Horváth, Staatssekretärin für Gesundheit vom Ministerium für Humanressourcen gratulierte der Semmelweis Universität. Wie sie sagte – zeigt die Universität den Weg, wie man die Krebskrankheiten, die Leukämie mit den höchstqualitativen Mitteln bekämpfen kann. Die Semmelweis Universität ist Flaggschiff der kinderhämatologischen Versorgung, die dem Weltstandard entspricht – betonte sie. Die Organisation der Krankenversorgung, das Folgen des Krankheitsverlaufs sowie die Organisationsverantwortung sind höchst wichtig. Die Semmelweis Universität leistet eine fachlich hochqualitative Arbeit, und führt eine Wirtschaftspolitik, wo die verfügbaren Quellen auch für die Weiterentwicklung der Krankenversorgung investiert werden können.

Durch diese Entwicklung konnte eine sichere Krankenversorgung von einer solchen Krankengruppe verwirklicht werden, die bei Infektionen am meisten gefährdet ist – betonte die Staatssekretärin noch.

Tamás Schanda, Vizeminister des Ministeriums für Innovation und Technologie formulierte wie folgt: „Die Kinder sind unsere Zukunft und der Schlüssel der Zukunft unserer Nation. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir in dem Jubiläumsjahr der Semmelweis Universität eine solche Entwicklung übergeben können, wodurch sich das Niveau und die Sicherheit der einheimischen Kinderversorgung weiterstärken können. Die Semmelweis Universität ist eine historische Marke, die die bestmögliche Bildung, wissenschaftliche Leistung und Heilungstätigkeit garantiert. Schlüssel der herausragenden Ergebnisse ist die Dreier-Einheit der Bildung, Forschung-Innovation und Heilung -fügte er noch dazu. Auch in der II. Klinik für Kinderheilkunde läuft eine sehr bedeutende wissenschaftliche Forschung und Innovation, sowie Entwicklung – besonders auf den Gebieten  von Molekulargenetik, Krebsforschung, sowie von onkologischen und hämatologischen Krankheiten. Die Leistung der Semmelweis Universität gibt eine starke Basis, um die Entwicklung weiter beschleunigen und die Universität  durch die Unterstützung der Regierung – entsprechend der komplexen und umfassenden strategischen Entwicklung im Rahmen des Entwicklungsprojektes Semmelweis XXI – auf ein bestmögliches Niveau bringen zu können.

Dr. Károly Szász, Kanzler der Semmelweis Universität berichtete über die erfolgreiche Arbeit. Dank dieser gemeinsamen Arbeit konnte die II. Klinik für Kinderheilkunde komplett erneuert werden. Als erster Schritt – sagte er – wurde Anfang 2018 das Heizungssystem der Klinik im Wert von 197 Mio HUF, und kurz danach die Fenster und Türe im Wert von 220 Mio HUF modernisiert (beide Investitionen wurden aus Förderungsquellen verwirklicht)

János Bácskai, Bürgermeister von Ferencváros (Stadtteil in Budapest) bedankte und freute sich für die neue Klinikabteilung der Universität in ihrem Stadtteil. Durch diese Klinik wird die Qualität der medizinischen Versorgung hier weiter erhöht. – sagte er.

Dr. Gábor Kovács, Direktor der Klinik, Gastgeber der Veranstaltung sagte folgendes:  An der erneuerten Hämato-Onkologischen Abteilung, erhöhte sich die Qualität der Krankenversorgung in mehrfacher Hinsicht: es wurden ein spezielles Lüftungssystem; in den Isolierzimmern ein Monitorsystem für Krankenüberwachung eingebaut. Weiterhin wurden schleusenartige Zutrittsanlagen in Betrieb gesetzt, und es wurde auch steriles Wasserleitungssystem gebaut. Die Umgebung wurde kinderfreundlich umgestaltet, und die Wände mit antibakteriellen Tapeten und bemusterten Bettstreifen bedeckt.

Ein besonderes Dankeschön ging vom Direktor an die leitende Oberschwester Angelika Szabó, an die Pflegedirektorin Kornélia Dr. Tóthné Kónya, an die frühere leitende Oberschwester, Judit Aranyosi, sowie an die Epidemiologin Edit Klebikné Bóka für ihre Teilnahme in den Umbauarbeiten. Die vier Stiftungen, die das Projekt am meisten unterstützten, waren wie folgt: Tűzoltó utcai Gyermekklinika Betegeiért Alapítvány (Stiftung für die Kranken der Kinderklinik von der Tűzoltó Straße), az Együtt a Daganatos Gyermekekért Alapítvány (Stiftung „Gemeinsam für Krebskinder“), a Gyermekleukémia Alapítvány (Stiftung Kinderleukämie) und Őrzők Alapítvány (Stiftung der Hüter).

Gallery

27images

Pálma Dobozi,  Eszter Keresztes
Übersetzung: Judit Szlovák
Photo: Attila Kovács  – Semmelweis Universität