{"id":8450,"date":"2021-05-17T09:51:11","date_gmt":"2021-05-17T07:51:11","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=8450"},"modified":"2021-05-17T09:51:11","modified_gmt":"2021-05-17T07:51:11","slug":"covid-versorgung-im-szent-rokus-klinischen-block","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2021\/05\/17\/covid-versorgung-im-szent-rokus-klinischen-block\/","title":{"rendered":"COVID-Versorgung im Szent R\u00f3kus-Klinischen Block"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Drei Abteilungen des Szent R\u00f3kus-Klinischen Blocks nehmen an der COVID-Versorgung teil: die Klinik f\u00fcr Geriatrie und das Zentrum f\u00fcr Pflegewissenschaften, sowie die Rehabilitationsabteilungen f\u00fcr Kardiologie und Bewegungstherapie. In diesem Block wurden solche Coronavirus-Patienten behandelt, und sind auch aktuell solche Patienten beim Bedarf versorgt, die keine intensive Pflege ben\u00f6tigen. Au\u00dferdem befindet sich eine Impfstelle der Universit\u00e4t auch hier. \u00dcber die Erfahrungen w\u00e4hrend der Pandemie wurden Dr. Zsolt G\u00f6b\u00f6l leitender \u00c4rztlicher Direktor und Beauftragter des Rektors, Dr. P\u00e9ter Somogyi Abteilungsleiter sowie drei leitende Krankenschwester der Abteilungen, wo Corona-Patienten behandelt sind \u2013 Andrea Vir\u00e1g, No\u00e9mi Kocsisn\u00e9 Nyakas und Tibor M\u00e9sz\u00e1ros gefragt. In der Pandemie-Spitze wurden mehr als 100 Coronavirus-Patienten im Block versorgt, zum Anfang Mai im Zeitpunkt des Interviews verringerte sich die Patientenanzahl auf ein Zehntel.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 18pt\">\u201eEs war erhebend zu erleben, wie schnell die Kollegen ihren Platz fanden\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Dr. Zsolt G\u00f6b\u00f6l leitender \u00c4rztlicher Direktor und Beauftragter des Rektors<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Seit wann nimmt der Szent R\u00f3kus-Klinische Block an der COVID-Versorgung teil? Erinnern Sie sich an den ersten Fall?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8449 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/05\/RS131734_C19A1117-scr-300x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" \/>Die Versorgung im Block wurde dadurch grunds\u00e4tzlich beeinflusst, dass sich das Szent R\u00f3kus Krankenhaus, das eine Reha-Einrichtung ohne Intensivstation war <em>(\u00fcber weitere Informationen siehe unser gerahmtes Schreiben am Ende dieses Artikels)<\/em>, am 1. Juni 2020 an die Semmelweis Universit\u00e4t anschloss.\u00a0 Der Integrationsprozess wurde schon im Fr\u00fchling 2020 w\u00e4hrend der ersten Welle in Gang gesetzt, und so begann die Kooperation mit der Universit\u00e4t. Der erste Fall war besonders unvergesslich: Etwa in einem Monat nach dem Beginn der Pandemie in Ungarn wurde der COVID-Test eines unseren chronischen Patienten positiv. Mit schneller und wirksamer Hilfe der Universit\u00e4tsleiter und unserer medizinischen Facharbeiter konnte verhindert werden, dass sich die Infektion weiterverbreitete. Dies w\u00e4re wegen Zustand und Alter der hier behandelten Patienten besonders gef\u00e4hrlich gewesen. Die Mitarbeiter der Universit\u00e4t testeten die hier behandelten mehrere hundert Patienten und auch die Mitarbeiter durch. Zum Gl\u00fcck wurden nur ein Paar infizierte Personen gefunden, die in der COVID-Abteilung, die in der Reha-Abteilung f\u00fcr Bewegungstherapie eingerichtet wurde, isoliert wurden. Die schwierigeren F\u00e4lle wurden von der Klinik f\u00fcr Pneumologie \u00fcbernommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was ist Ihre Aufgabe bei Versorgung der COVID-Patienten, und wie \u00e4nderte sich die Situation w\u00e4hrend den verschiedenen Wellen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend der ersten und zweiten Welle f\u00fchrten wir sehr \u00e4hnliche T\u00e4tigkeiten. Im Fr\u00fchling 2020 richteten wir \u2013 als erster Schritt unserer Arbeit gegen Epidemie \u2013 eine Quarant\u00e4ne f\u00fcr Uni-Mitarbeiter in der Rehabilitationsabteilung f\u00fcr Bewegungstherapie ein. Hier wurde denjenigen Uni-Mitarbeiter Platz geschaffen, die keine station\u00e4re Behandlung ben\u00f6tigten, aber keine M\u00f6glichkeit hatten, in ihrem Zuhause in Quarant\u00e4ne zu bleiben. Au\u00dferdem wurden die Patienten von den verschiedenen Universit\u00e4tskliniken in R\u00f3kus \u00fcbernommen, die von COVID-19 schon geheilt wurden, aber wegen ihrer Grundkrankheit doch station\u00e4re Behandlung ben\u00f6tigten. Wegen Erh\u00f6hung der Fallzahlen w\u00e4hrend der dritten Welle wurden dann auch bei uns COVID-Abteilungen gestaltet. Zuerst wurde die COVID-Versorgung in der Klinik f\u00fcr Geriatrie und Zentrum f\u00fcr Pflegewissenschaften\u00a0 mit drei\u00dfig Betten gestartet, dann kam die kardiologische Reha-Abteilung mit drei\u00dfig Betten an die Reihe, und zuletzt die Abteilung f\u00fcr Bewegungstherapie mit 33 Betten. Au\u00dferdem wurden zu uns selbstverst\u00e4ndlich auch solche Patienten \u2013 wegen unserem Pflege- und Rehabilitationsprofil &#8211; von den Uni-Kliniken geliefert, die keine Intensivpflege ben\u00f6tigten. Parallel damit setzten wir die die chronische und Pflegeversorgung der Non-COVID-19-Patienten fort, da f\u00fcr die betroffenen Patienten die kontinuierliche Behandlung n\u00f6tig war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Inwieweit war die Umstrukturierung der Arbeit notwendig?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir organisierten das Leben des ganzes Hauses um, alle unserer Mitarbeiter nahmen an der COVID-Versorgung bzw. an der Arbeit der Impfstelle teil. Die Arbeitseinteilung der Mitarbeiter wurde an den Bedarf und die Aufgaben angepasst: die eint\u00e4gige chirurgische Betreuung z.B. wurde auf das Minimum reduziert, und die Kollegen schlossen sich an die Arbeit der COVID-Abteilungen und die Arbeit der ab Mitte Januar ge\u00f6ffneten Impfstelle. An der Impfstelle war die Unterst\u00fctzung sehr wichtig, da hier t\u00e4glich mehr als zweitausend Personen geimpft sind. (Am n\u00e4chsten Tag nach unserem Interview \u00fcberschritt die Anzahl der geimpften Personen die 3600). Es war erhebend zu erleben, wie schnell jede unserer Mitarbeiter ihren Platz fand, und was f\u00fcr eine gute Mannschaft aus den Mitarbeitern der verschiedenen Abteilungen zusammengeschmiedet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche wichtigen, auch sp\u00e4ter nutzbare Erfahrungen konnten sie w\u00e4hrend der Pandemie sammeln?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Pandemie wurde ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr die Kooperation innerhalb des Hauses und auch f\u00fcr die Zusammenarbeit mit den anderen Universit\u00e4tskliniken. Die Integration mit der Universit\u00e4t brachte eine sehr gute Leistung. Unsere Mitarbeiter bewiesen die Kraft der Zusammenarbeit und best\u00e4tigten die Tatsache, dass f\u00fcr sie die Patienten die wichtigsten sind.<\/p>\n<div class=\"fontos_div\">\n<div style=\"text-align: justify\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8448 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/05\/RS131729_C19A1045-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>COVID-Versorgung mit den Augen der Abteilungsleiter<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">Die Leiter der drei, an der COVID-Versorgung betroffenen Einheiten des Blocks sind: Dr. Kl\u00e1ra Gad\u00f3 (Klinik f\u00fcr Geriatrie und Zentrum f\u00fcr Pflegewissenschaften), Dr. Andr\u00e1s Papp (kardiologische Reha-Abteilung) und Dr. P\u00e9ter Somogyi (Reha-Abteilung f\u00fcr Bewegungstherapie). Dr. P\u00e9ter Somogyi betonte die Unterst\u00fctzungsrolle der Universit\u00e4t. \u201eEs fehlten uns nie die n\u00f6tigen Schutzausr\u00fcstungen und Medikamente; die Universit\u00e4t stellte diese in Hinsicht der Patientensicherheit sehr wichtige Mittel kontinuierlich und sicher zur Verf\u00fcgung. Von den Universit\u00e4tskliniken kamen \u00c4rzte \u00f6fter, um uns zu helfen, und unsere Fachmitarbeiter wurden entsprechend den neuen Aufgaben umorganisiert und eingeteilt. Es stellte sich eine sehr gute Mannschaft zusammen, die Kollegen gingen ohne Z\u00f6gerung in die rote Zone und nahmen am Kampf gegen Pandemie teil \u2013 betonte Dr. P\u00e9ter Somogyi die Rolle der Pflegemitarbeiter, die die meiste Zeit an der Frontlinie verbrachten. Dr. Somogyi sprach auch dar\u00fcber, dass sich die Einheiten von R\u00f3kus nahe zueinander innerhalb des Blocks befinden, so konnten sich die Kollegen immer sehr schnell der aktuelle Situation anpassen. Und auch beim Notfall konnten der leitende \u00c4rztliche Direktor und die Abteilungsleiter die Versorgung nach einer kurzen Abstimmung schnell umorganisieren.<\/div>\n<\/div>\n\r\n        [slb_exclude]\r\n        <div class=\"row galeria-wrapper mx-0 h-auto\">\r\n            <div class=\"col-9 pl-0 pr-2\">\r\n            <span class=\"gallery-item frame\">\r\n\t\t\t\t<div class=\"galeria-left-img\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131607_C19A8715-scr-e1621236606469.jpg\"><img src=https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131607_C19A8715-scr-e1621236606469.jpg  \r\n                            alt=\"\" \r\n                            class=\"attachment-sote-gallery-big size-sote-gallery-big\" \r\n                            srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131607_C19A8715-scr-e1621236606469-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131607_C19A8715-scr-e1621236606469-203x135.jpg 203w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131607_C19A8715-scr-e1621236606469.jpg 600w\" ><\/a><\/div>\r\n            <\/span>\r\n\r\n            <\/div>\r\n\r\n\t\t\t<div class=\"col-3 pl-0 pr-0\">\r\n\t\t\t\t<div class=\"galeria-right-img d-flex justify-content-between flex-column h-100 w-100 px-0 mx-0 \">\r\n                <div class=\"galeria-box\">\r\n\t\t\t\t\t<h3 class=\"galeria-title\">Galerie<\/h3>\r\n\t\t\t\t\t<div class=\"galeria-subtitle\">\r\n\r\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"galeria-page-counter\"><span>3<\/span>bilder<\/div>\r\n                    <\/div> <\/div>\r\n                    <span class=\"gallery-item frame d-none d-md-flex\">\r\n\t\t\t\t\t<div class=\"galeria-small-img mt-0\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr.jpg\"><img src=https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr.jpg \r\n                                alt=\"\"  \r\n                                class=\"attachment-sote-gallery-small size-sote-gallery-small\" \r\n                                srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr-203x135.jpg 203w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131576_C19A8486-scr.jpg 1200w\" ><\/a><\/div>\r\n                    <\/span>\r\n                    <span class=\"gallery-item frame d-none d-md-flex\">\r\n\t\t\t\t\t<div class=\"galeria-small-img mt-0\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr.jpg\"><img src=https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr.jpg \r\n                                alt=\"\" \r\n                                class=\"attachment-sote-gallery-small size-sote-gallery-small\" \r\n                                srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr-203x135.jpg 203w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/05\/RS131731_C19A1070-scr.jpg 1200w\" ><\/a><\/div>\r\n                    <\/span>\r\n\r\n                <\/div>\r\n\r\n            <\/div>\r\n\r\n            \r\n            <\/div>\r\n\r\n            [\/slb_exclude]\r\n\t\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Andrea Vir\u00e1g, leitende Oberschwester der Klinik f\u00fcr Geriatrie und das Zentrum f\u00fcr Pflegewissenschaften<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8447 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/05\/RS131727_C19A1027-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>\u201eAn der Spitze der zweiten Welle der Pandemie wurden in der roten Zone Patienten auf 60 Betten; in der Intermediate Care Station auf 30 Betten Coronavirus-Patienten behandelt. Ab Februar 2021 wurde die Behandlung von 30 Patienten der roten Zone von der kardiologischen Reha-Abteilung \u00fcbernommen, und sp\u00e4ter schloss sich auch die Reha-Abteilung f\u00fcr Bewegungstherapie an die Arbeit. Die COVID-Versorgung war eine v\u00f6llig neue Situation und Herausforderung f\u00fcr uns alle; und auch mit den Schutzausr\u00fcstungen hatten wir vorher keine Erfahrung, so mussten wir ihre richtige und sichere Nutzung, ihr fachm\u00e4\u00dfiges An- und Ausziehen lernen. Wenn jemand die rote Zone betritt, muss dort 3-4 Stunden in kompletter Schutzausr\u00fcstung verbringen, was viele Unbequemlichkeiten verursachen kann. Auch die Punktion von Venen ist in mehrschichtigen Handschuhen nicht einfach. Wir verbrachten viel Zeit damit, um ein effektives Arbeitssystem zu gestalten, wie man in welcher Reihenfolge in einer bestimmter Zeit die n\u00f6tigen Arbeitsschritte machen kann. Die Patientenversorgungs- und Pflegeaufgaben wichen von unseren gewohnten Aufgaben nur wenig ab, da wir gew\u00f6hnlich \u00e4ltere Menschen im schwachen Zustand behandeln. Es war f\u00fcr uns sehr erfreulich, dass wir mit den zu uns gekommenen Krankenschwester von anderen Abteilungen leicht die gemeinsame Stimme finden konnten. Als wir an unserer Abteilung mit COVID-Versorgung starteten, unterst\u00fctzten uns auch die Pflege- und OP-Mitarbeiter eint\u00e4gige der Klinik f\u00fcr chirurgische Betreuung, die in wenigen Tagen richtige Mitglieder unseres Team wurden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>No\u00e9mi Kocsisn\u00e9 Nyakas leitende Oberschwester der kardiologischen Rehabilitationsabteilung des V\u00e1rosmajor Herz- und Vaskul\u00e4rzentrum<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8446 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/05\/RS131723_C19A1002-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>\u201eIn Friedenszeiten besch\u00e4ftigen wir uns mit Rehabilitation der Infarkt-Patienten zwischen 40-50 Jahren, so hatten wir durch die COVID-Versorgung eine Arbeit mit v\u00f6llig neuen Patiententypen. Wir mussten viel \u00e4ltere und schw\u00e4chere Patienten behandeln, so bekamen die Pflegeaufgaben und die Erf\u00fcllung der grunds\u00e4tzlichen Bed\u00fcrfnisse eine h\u00f6here Bedeutung. Es war ein sehr gutes Gef\u00fchl zu sehen, dass sich die Krankenschwester in wenigen Momenten den neuen Arbeitsprozessen anpassen konnten.\u00a0 Auch die Physiotherapeuten und die Masseure nahmen an der Patientenversorgung teil, und gingen in die rote Zone, wenn es notwendig war. Auf einer Etage unsere Abteilung wurde von uns eine COVID-Abteilung mit 30 Betten eingerichtet, die an der Pandemiespitze mit voller Kapazit\u00e4t arbeitete. Diese Herausforderung brachte die Mannschaft zusammen, da wir von Augen der Kollegen ablesen mussten, was sie wollen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Tibor M\u00e9sz\u00e1ros, leitender Pflegemitarbeiter der Rehabilitationsabteilung f\u00fcr Bewegungstherapie der Klinik f\u00fcr Orthopedie<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8454 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/05\/RS131725_C19A1018-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>\u201eW\u00e4hrend der ersten Welle gab es im R\u00f3kus-Block nur bei uns COVID-Versorgung, dann schlossen wir uns w\u00e4hrend der dritten Welle mit einer Einheit von 32-Betten wieder an die COVID-Versorgung an. Wir richteten eine weitere Einheit mit 21 Betten auch ein, aber dank Abmilderung der Pandemie musste diese Einheit nicht mehr in Anspruch genommen werden. Das Leben der Abteilung \u00e4nderte sich durch die Teilnahme am Kampf gegen Pandemie komplett. Am Anfang hatten wir nur wenige Tage, um die n\u00f6tigen Schulungen \u00fcber Nutzung der Schutzausr\u00fcstungen zu halten und den entsprechenden Hintergrund gestalten zu k\u00f6nnen. Wir haben die Arbeit so umstrukturiert, dass man in der roten Zone m\u00f6glichst wenig Zeit verbringt. Auch die Lagerung der Infusions- und Sauerstoffbeh\u00e4lter wurde ge\u00e4ndert, damit man sie in weniger Zeit in Betrieb setzen kann. Mit den leitenden Schwestern der anderen Abteilungen stellten wir mehrere Richtlinien, Verfahrensordnungen entsprechend den internationalen, nationalen und universit\u00e4ren Richtlinien zusammen, die bei Durchf\u00fchrung der Aufgaben anzuwenden sind (z.B. Dosierung von Antibiotika, Blutverd\u00fcnner). Diese Richtlinien waren aus dem Grund n\u00f6tig, damit sie auch in besonderen F\u00e4llen bekannt und erreichbar sind \u2013 wie z.B. beim Betreten der roten Zone, in die keine Patientendokumentation reinzubringen ist. Durch die Pandemie erworben wir die Erfahrung, dass wir als eine richtige Mannschaft zusammenarbeiten konnten, indem auch die Facharbeiter mit Diplom (z.B. die Physiotherapeuten) beim Bedarf freiwillig Hilfsarbeiten machten, um den Patienten die h\u00f6chstqualitative Versorgung leisten zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<div class=\"fontos_div\">\n<div class=\"w-100\" style=\"text-align: justify\"><strong>Szent R\u00f3kus Klinischer Block<\/strong><\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div class=\"w-100\" style=\"text-align: justify\">Das 223-j\u00e4hrige Szent R\u00f3kus Krankenhaus, der ehemalige Arbeitsplatz von Ign\u00e1c Semmelweis ist das zweit\u00e4lteste Krankenhaus in Europa, indem auch heute medizinische T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird. Die Hauptt\u00e4tigkeit der Institution ist seit 1. April 2007 die Pflege und Rehabilitationsarbeit: nach Beenden der Aktivversorgung wurden hier \u2013 neben den auch vorher funktionierenden Diagnostikabteilungen und Fachpolikliniken &#8211; die Abteilungen die kardiologische Rehabilitation, die gastroenterologische Rehabilitation, die Rehabilitation f\u00fcr Bewegungstherapie, sowie die gr\u00f6\u00dfte multidisziplin\u00e4re eint\u00e4gige chirurgische Abteilung des Landes aufgestellt. Ab dem 1. Juni 2020 ist die Institution als Szent R\u00f3kus Klinischer Block der Semmelweis Universit\u00e4t t\u00e4tig. Im Block gibt es zwei selbst\u00e4ndige Kliniken: die Klinik f\u00fcr Geriatrie und das Zentrum f\u00fcr Pflegewissenschaften und die minimalinvasive und eint\u00e4gige chirurgische Klinik und Poliklinik. Die anderen Einheiten, so die Rehabilitationsabteilungen arbeiten als Einheiten der verschiedenen Semmelweis-Kliniken.<\/div>\n<div class=\"w-100\" style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">P\u00e1lma Dobozi <br \/>\nFoto: Attila Kov\u00e1cs \u2013 Semmelweis Universit\u00e4t<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Abteilungen des Szent R\u00f3kus-Klinischen Blocks nehmen an der COVID-Versorgung teil: die Klinik f\u00fcr Geriatrie und das Zentrum f\u00fcr Pflegewissenschaften, sowie die Rehabilitationsabteilungen f\u00fcr Kardiologie und Bewegungstherapie. In diesem Block wurden solche Coronavirus-Patienten behandelt, und sind auch aktuell solche Patienten beim Bedarf versorgt, die keine intensive Pflege ben\u00f6tigen. 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