{"id":8328,"date":"2021-04-27T13:09:01","date_gmt":"2021-04-27T11:09:01","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=8328"},"modified":"2023-04-20T09:41:21","modified_gmt":"2023-04-20T07:41:21","slug":"neue-forschung-und-kooperationsmoeglichkeiten-durch-euniwell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2021\/04\/27\/neue-forschung-und-kooperationsmoeglichkeiten-durch-euniwell\/","title":{"rendered":"Neue Forschung- und Kooperationsm\u00f6glichkeiten durch EUniWell"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Im Rahmen einer Online-Konferenz wurden die Ziele und Programme der unter Leitung der Semmelweis Universit\u00e4t zustande gekommenen European University for Well-Being (EUniWell) Allianz vorgestellt. \u00dcber die Rolle der Universit\u00e4t in der Kooperation, sowie \u00fcber deren Vorteile f\u00fcr Studenten, Lehrer und Forscher berichtete Dr. Mikl\u00f3s Kellermayer, Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin. Die Veranstaltung wurde von Dr. B\u00e9la Merkely, Rektor der Universit\u00e4t er\u00f6ffnet, Dr. L\u00e1szl\u00f3 Palkovics, Minister f\u00fcr Innovation und Technologie hielt eine Videoansprache. Danach stellte man die schon gef\u00f6rderten Forschungsprojekte vor, und es wurde auch ein Rundtischgespr\u00e4ch organisiert, an dem die eingeladenen Gastvortragenden und Vertreter der europ\u00e4ischen Universit\u00e4ten teilnahmen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8333 size-full alignleft\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/04\/Merkely_Unica_FB1-299x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"299\" height=\"400\" \/>Die von Semmelweis Universit\u00e4t organisierten EUniWell-Online-Konferenz mit dem Titel \u201eHello Hungary\u201c wurde von Dr. B\u00e9la Merkely er\u00f6ffnet. In seiner Rede sprach der Rektor u.a. \u00fcber den aktuell laufenden schwerwiegenden Umwandlungsprozess des europ\u00e4ischen Hochschulwesens, der durch die gegenw\u00e4rtige Pandemie noch mehr beschleunigt wurde. Die Allianzen, wie auch die auf Initiative der European University Association gestaltete EUniwell steht bei diesem Prozess ganz vorne; 11 ungarische Universit\u00e4ten, darunter auch die Semmelweis Universit\u00e4t nehmen an der Arbeit dieses Vereins teil.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">Der EUniWell ist ein solcher europ\u00e4ische Universit\u00e4tsverein, der den Semmelweis-B\u00fcrgern die M\u00f6glichkeit gibt, um ihre Forschungs- und Bildungst\u00e4tigkeit zu verst\u00e4rken, sowie neue Kenntnisse und M\u00f6glichkeiten zu erwerben<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">\u2013 sagte Dr. B\u00e9la Merkely.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Forschung und Bildung an der Semmelweis Universit\u00e4t waren miteinander immer verkn\u00fcpft, und die Universit\u00e4t wurde zum regionalen Excellentszentrum im Bereich Medizin- und Biowissenschaften \u2013 betonte der Rektor. Er sprach \u00fcber die Internationalit\u00e4t der Universit\u00e4t, \u00fcber die auf drei Sprachen laufende Bildung, da ein Drittel der Studierenden vom Ausland ist. Als Ergebnis der engen Zusammenarbeit der sieben Teilnehmer-Universit\u00e4ten von EUniWell werden vielf\u00e4ltige Bildung- und Forschungskooperations-M\u00f6glichkeiten, sowie neue Mobilit\u00e4tsformen zur Verf\u00fcgung stehen \u2013 f\u00fcgte der Rektor noch dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8332 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/04\/Ke\u0301pernyo\u030bfoto\u03012021-04-21-11.04.13-400x237-1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"237\" \/>In einer Videonachricht begr\u00fc\u00dfte Dr. L\u00e1szl\u00f3 Palkovics, Minister f\u00fcr Innovation und Technologie die Teilnehmer. Im Interesse der Erh\u00f6hung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung von Ungarn ist die Regierung engagiert, um ein universit\u00e4tszentriertes Innovationszentrum zu gestalten \u2013 sagte der Minister. Die ungarischen Hochschulinstitutionen nehmen sehr intensiv als Partner der Europ\u00e4ische Universit\u00e4tsinitiative an der Gestaltung von neuen Netzwerken teil: in den 41 neuen Netzwerken gibt es 11 ungarische Hochschulinstitutionen \u2013 betonte er. Der Minister sprach auch dar\u00fcber, dass die Erasmus+ eine der erfolgreichsten Initiative der EU ist. Weiterhin ist von der ungarischen Regierung die Entscheidung unterst\u00fctzt, dass sich das Budget des Programms im Vergleich der Periode von 2014-2020 beinahe verdoppelte. Dank EUniWell wird die Semmelweis Universit\u00e4t mit den besten europ\u00e4ischen Universit\u00e4ten kooperieren k\u00f6nnen, und ich bin mir sicher, dass die Universit\u00e4t dadurch ihre internationale Rolle und Forschungskapazit\u00e4ten st\u00e4rken kann \u2013 sagte noch Dr. L\u00e1szl\u00f3 Palkovics.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dr. Beatrix Busse Vizerektorin der Universit\u00e4t K\u00f6ln und Entwicklungsdirektorin der EUniWell machte \u00fcber Ziele und Pl\u00e4ne des Projekts eine kleine Zusammenfassung. Das Ziel ist \u2013 sagte sie \u2013 damit eine gleichzeitig an mehreren Campus funktionierende, grenzen\u00fcbergreifende wahre europ\u00e4ische Universit\u00e4t gestaltet wird, die sehr stark auf Teilnahme der Studenten st\u00fctzt. Es werden mehrere thematische Arbeitspakete zusammengestellt, wie die innovative P\u00e4dagogie, die virtuelle und physische Mobilit\u00e4t, die Gestaltung von gemeinsamen Diplomen und Bildungsprogramme. Man wird auch auf die Forschungsentwicklung einen gro\u00dfen Wert legen, da die sieben Universit\u00e4ten sehr stark forschungsorientiert sind \u2013 sagte Dr. Beatrix Busse. Zu diesem Zweck wurden sogenannte &#8211; aus eigenem Fonds von EUniWell finanzierte \u2013 Seed Funding Ausschreibungen ver\u00f6ffentlicht, worauf bislang 104 Bewerbungen angekommen sind, und 16 davon F\u00f6rderung bekamen.\u00a0<\/p>\n<div class=\"keretes\">\n<p style=\"text-align: justify\">Die europ\u00e4ische Universit\u00e4tsallianz EUniWell kam durch Kooperation der Semmelweis Universit\u00e4t, Leiden University, Linnaeus University, University of Birmingham, der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, University of Florence, und von University of Nantes zustande, die mehr als Viertelmillion Studenten und 36 000 Forscher, Dozenten und Mitarbeiter zusammenfasst. Ihre Mission ist, zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t der Universit\u00e4tsb\u00fcrger und der europ\u00e4ischen Menschen beizutragen, wozu grenzen\u00fcbergreifende Lernm\u00f6glichkeiten gew\u00e4hrleistet und internationale interdisziplin\u00e4re Forschung- und Bildungsprojekte gestaltet werden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Dr. Mikl\u00f3s Kellermayer, Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin und fachlicher Leiter des EUniwell Projekts an der Semmelweis Universit\u00e4t sprach \u00fcber die Rolle der Universit\u00e4t in der Allianz. Er stellte vor, dass die operative Arbeit in 7 separaten Arbeitspaketen l\u00e4uft, deren Leiter und Mitleiter Vertreter der sieben Teilnehmeruniversit\u00e4ten sind. Die Semmelweis Universit\u00e4t ist f\u00fcr die Kommunikation und den Vertrieb zust\u00e4ndig (Mitleiter ist die University of Birmingham); beim Paket Forschung und Bildung ist unsere Universit\u00e4t Mitleiter (Leiter ist die Leiden University). Weiterhin sprach Dr. Kellermayer dar\u00fcber, dass die Semmelweis Universit\u00e4t auch innerhalb anderer Pakete Priorit\u00e4ten setzte, wie z.B bei der Entwicklung des Curriculums und R\u00fcckmeldungen von den Studenten, der Unterst\u00fctzung und Mentorierung von Begabten, sowie der Wissensverteilung. Die Teilnahme an EUniwell bietet den Studierenden, Lehrern und Forschern der Semmelweis Universit\u00e4t zahlreiche Vorteile \u2013 u.a. durch die Mobilit\u00e4t, die gemeinsame (traditionelle, online oder Hybrid-) Arbeit, durch das Lernen, das Wissenstransfer und den Erfahrungsaustausch. Die Besonderheit von EUniwel ist, dass im Jahre 2020 ein Bewerbungsprogramm \u201eSeed Funding\u201c gestaltet wurde, wodurch die in Zusammenarbeit der Konsortiumspartner zustande gebrachten Projekte unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen \u2013 erkl\u00e4rte Dr. Mikl\u00f3s Kellermayer. W\u00e4hrend der bislang abgelaufenen Bewerbungsrunden wurden sechs solche Forschungs- und Bildungsprogramme finanziell unterst\u00fctzt, an denen die Semmelweis Universit\u00e4t als Kooperationspartner teilnimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend der Konferenz stellten sich die Gewinner-Projekte auch vor. Darunter gibt es Programme, wo das wirksame Kennenlernen und Verteilen der guten Praxen der Partneruniversit\u00e4ten zum Ziel gesetzt, bzw. das studentische Wohlergehen, das Fachwissen und der universit\u00e4re Erfahrungsaustausch in Mittelpinkt gesetzt wurden.<\/p>\n<div class=\"w-100 fontos_div\" style=\"text-align: justify\">Eins der Projekte, der die Bedeutung der mentalen Gesundheit betont, wurde auf Initiative von Studenten zustande gebracht. Die Projektleiter sind Medizin- und Zahnmedizinstudenten der Semmelweis Universit\u00e4t, die das Thema wegen COVID-19 Pandemie f\u00fcr besonders aktuell halten. Die EUniwell-Ausschreibung bietet eine hervorragende M\u00f6glichkeit, damit die Teilnehmer die Wirkungen der Pandemie innerhalb des Projekts analysieren, und die Verbesserung des mentalen Gesundheitszustand der Studierenden unterst\u00fctzen. Beim Projekt mit dem Name \u2019Well-beIntercomprehension\u2019 geht es um die Interkomprehension, d.h. um die Kommunikation von Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen, das Projekt \u2019MaterialWell\u2019 besch\u00e4ftigt sich mit den Materialwissenschaften. Dieses Projekt l\u00e4uft unter Leitung der University of Nantes, an dem alle sieben Partneruniversit\u00e4ten teilnehmen, und in Kooperation von 21 Lehrst\u00fchlen und 40 Forschern ein Forscher- und Innovationsnetzwerk auf Gebiet der Materialwissenschaften zu verwirklichen ist.<\/div>\n<div style=\"text-align: center\">\u00a0<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend der Rundtischgespr\u00e4che nach Projektberichten wurde \u00fcber die Zukunft der europ\u00e4ischen Hochschulausbildung unterhalten; zu den Gespr\u00e4chspartnern geh\u00f6rte u.a. Dr. Tibor Navracsics, fr\u00fcherer Kommissar f\u00fcr Kultur, Bildung, Jugendpolitik und Sportangelegenheiten des Europ\u00e4ischen Komitee, K\u00e1roly Czibere Pr\u00e4sident von Tempus Public Foundation, Dr. J\u00f3zsef Betlehem Vizerektor der Universit\u00e4t P\u00e9cs und fachlicher Leiter von EDUC &#8211; Europ\u00e4ischen Universit\u00e4tsverbund, sowie die EUniWell-Leiter und Vertreter der Studenten. Der Gespr\u00e4chsmoderator war Dr. Mikl\u00f3s Kellermayer. Die Teilnehmer waren damit einverstanden, dass die europ\u00e4ischen Universit\u00e4tsverb\u00fcnde eine positive Wirkung auf die europ\u00e4ische Hochschulausbildung haben werden, und die Teilnahme in diesen Verb\u00fcnden die M\u00f6glichkeiten der ungarischen Universit\u00e4ten erh\u00f6hen kann. Dadurch kann auch die Platzierung der Institutionen auf den internationalen Ranglisten positiv beeinflusst werden. Insgesamt wird die EUniWell das duale europ\u00e4ische Ziel unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, bei dem die Universit\u00e4ten den doppelten Plan haben, um Excellenz anzustreben und die strategischen Gesellschaftsziele zu erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Tam\u00e1s Deme, Eszter Turopoli \u2013 Direktorat f\u00fcr Internationale Beziehungen<br \/>\nFoto: Attila Kov\u00e1cs \u2013 Semmelweis Universit\u00e4t (fr\u00fchere Aufnahme, featured image); Direktorat f\u00fcr Internationale Beziehungen<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer Online-Konferenz wurden die Ziele und Programme der unter Leitung der Semmelweis Universit\u00e4t zustande gekommenen European University for Well-Being (EUniWell) Allianz vorgestellt. \u00dcber die Rolle der Universit\u00e4t in der Kooperation, sowie \u00fcber deren Vorteile f\u00fcr Studenten, Lehrer und Forscher berichtete Dr. Mikl\u00f3s Kellermayer, Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin. 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