{"id":8098,"date":"2021-03-26T14:49:24","date_gmt":"2021-03-26T13:49:24","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=8098"},"modified":"2021-03-26T14:49:24","modified_gmt":"2021-03-26T13:49:24","slug":"zwei-semmelweis-studenten-fuehrten-erfolgreiche-reanimation-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2021\/03\/26\/zwei-semmelweis-studenten-fuehrten-erfolgreiche-reanimation-durch\/","title":{"rendered":"Zwei Semmelweis-Studenten f\u00fchrten erfolgreiche Reanimation durch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>W\u00e4hrend ihrer Freiwilligenarbeit im Rahmen der Pandemiebek\u00e4mpfung f\u00fchrten zwei Semmelweis-Studenten im ungarischen Dorf Rim\u00f3c (Bezirk N\u00f3gr\u00e1d) erfolgreiche Reanimation durch. Bevor sie den geplanten PCR-Test bei der betroffenen Patientin durchgef\u00fchrt h\u00e4tten, brach die Patientin pl\u00f6tzlich zusammen. Die zwei Studenten reagierten schnell, begannen die Brustkompression sofort und benachrichtigten den Rettungsdienst. Seit Auftauchen des Coronavirus in Ungarn vergangenen Jahres nahmen mehr als 6500 Studenten der Semmelweis Universit\u00e4t an der Pandemieverteidigung teil.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8097 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/03\/F423480C-A601-430E-A21F-1A3B97583052-400x298-1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"298\" \/>Kinga \u00c1gnes P\u00e1l, Studentin der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin (\u00c1OK) vom dritten Studienjahr und Karolina Aida Kiss, Studentin der Fakult\u00e4t f\u00fcr Gesundheitswissenschaften (ETK) vom ersten Studienjahr nahmen als Freiwillige an der vom Ungarischen Rettungsdient organisierten landesweiten Testreihe teil, und kamen gerade in Rim\u00f3c vom Bezirk N\u00f3gr\u00e1d an der angegebenen Adresse an. Am Haus sprachen sie noch kurz mit der Frau mittleren Alters \u00fcber die Ursache des durchzuf\u00fchrenden PCR-Tests, als die Frau pl\u00f6tzlich zusammenbrach. Sie wurde ohnm\u00e4chtig und hatte Kreislaufkollaps. Die zwei Studentinnen starteten mit der Wiederbelebung sofort, die sie abwechselnd machten, bis der Rettungsdient ankam. Wegen Verdacht auf COVID-Infektion und der notwendigen Schutzbekleidung machten sie Brustkompression.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 18pt\">Die Grundlagen der Wiederbelebung lernte ich schon im Gymnasium kennen, und im ersten Studienjahr an der Uni nahmen wir schon an der Ersten-Hilfe-Kurs teil, aber das war die erste Gelegenheit, dass ich die gelernten F\u00e4higkeiten\u00a0auch live ausprobieren konnte. Es bleibt f\u00fcr mich ein unvergessliches Erlebnis, besonders aus dem Grund, dass wir erfolgreich waren<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">\u2013 sagte Kinga \u00c1gnes P\u00e1l, die seit acht Wochen \u2013 seit November letzten Jahres \u2013 an Durchf\u00fchrung der PCR-Tests teilnimmt. Sie hatte das Gef\u00fchl \u2013 wie sie sagte \u2013 dass sie wirksam helfen kann, verringert die Belastung der Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Daneben mag sie mit Menschen kommunizieren, und konnte in dieser Zeit viele n\u00fctzlichen Erfahrungen sammeln. Kinga wollte seit ihrer Kindheit Arzt werden, da f\u00fcr sie wichtig ist, um anderen helfen zu k\u00f6nnen, und die Funktion des menschlichen K\u00f6rpers begeistert sie ebenso. Ihre Erfahrungen der vergangenen Wochen \u00fcberzeugten sie noch mehr, dass sie sich gut entschieden hat. Die \u00c1OK-Studentin vom dritten Studienjahr betonte: ihr Fall zeigt auch, dass sich die erfolgreiche Reanimation von der schnellen Reaktionsf\u00e4higkeit abh\u00e4ngt, deshalb sollte jeder in solchen Situationen \u00e4hnlich handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Karolina Aida Kiss begann ihre Studien dieses Jahr an der Fachrichtung f\u00fcr Hebammenkunde der ETK, und machte zum ersten Mal in ihrem Leben Wiederbelebung. Da ihre Mitstudentin schon an solcher Ausbildung teilnahm, handelte Karolina nach ihren Anweisungen, sie f\u00fchrten die Brustkompression abwechselnd durch, und auch nach Ankunft des Rettungsdienstes unterst\u00fctzten sie die Rettungsarbeit weiter.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 18pt\">Den tiefsten Eindruck hinterlie\u00df bei mir die Erfahrung, wie scharf die Grenze zwischen Leben und Tod ist. Es war ein erhebendes Gef\u00fchl, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, dass wir bis Ankunft des Rettungsdienstes der Dame helfen konnten. Es war ein wunderbares Gef\u00fchl, die gro\u00dfe Liebe und Unterst\u00fctzung der Menschen dort zu haben<\/span>\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">&#8211; betonte sie. Karolinas Mutter arbeitet auch im Gesundheitswesen, wegen ihr kam sie in engen Kontakt mit diesem Beruf. Auf einem anderen Gebiet kann ich mein Leben gar nicht vorstellen \u2013 f\u00fcgte sie dazu. Ihre Erfahrungen w\u00e4hrend der Pandemie \u00fcberzeugten sie noch mehr, wie diejenigen gebraucht sind, die diesen Beruf w\u00e4hlen. Die ETK-Studentin nahm insgesamt sieben-acht Wochen an den vom Ungarischen Rettungsdienst (OMSZ) koordinierten PCR-Untersuchungen, sowie fr\u00fcher an Screening-Tests bei Lehrern, teil.<\/p>\n<div class=\"w-100 fontos_div\" style=\"text-align: justify\">Mehr als 6500 Studenten der Semmelweis Universit\u00e4t nahmen letztes Jahr neben ihren Studien an der Pandemieverteidigung teil. Anfangs unterst\u00fctzten sie die Screening-Tests des Ungarischen Rettungsdienstes (OMSZ), sowie arbeiteten am Krankenbett. Auf den aktuellen Aufruf w\u00e4hrend der dritten Welle meldeten sich mehr als 700 Studenten, um in den Universit\u00e4tskliniken zu arbeiten.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">P\u00e1lma Dobozi <br \/>\nFoto: Kinga \u00c1gnes P\u00e1l und Karolina Aida Kiss<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ihrer Freiwilligenarbeit im Rahmen der Pandemiebek\u00e4mpfung f\u00fchrten zwei Semmelweis-Studenten im ungarischen Dorf Rim\u00f3c (Bezirk N\u00f3gr\u00e1d) erfolgreiche Reanimation durch. Bevor sie den geplanten PCR-Test bei der betroffenen Patientin durchgef\u00fchrt h\u00e4tten, brach die Patientin pl\u00f6tzlich zusammen. Die zwei Studenten reagierten schnell, begannen die Brustkompression sofort und benachrichtigten den Rettungsdienst. 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