{"id":4707,"date":"2019-02-05T09:26:43","date_gmt":"2019-02-05T08:26:43","guid":{"rendered":"http:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=4707"},"modified":"2019-02-05T09:26:43","modified_gmt":"2019-02-05T08:26:43","slug":"traut-euch-grosse-traeume-zu-haben-eszter-levai-erzaehlte-ueber-ihr-jellinek-harry-stipendium-und-ihre-forschungsarbeit-in-heidelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2019\/02\/05\/traut-euch-grosse-traeume-zu-haben-eszter-levai-erzaehlte-ueber-ihr-jellinek-harry-stipendium-und-ihre-forschungsarbeit-in-heidelberg\/","title":{"rendered":"&#8222;Traut Euch, gro\u00dfe Tr\u00e4ume zu haben&#8220;  \u2013 Eszter L\u00e9vai erz\u00e4hlte \u00fcber ihr Jellinek Harry Stipendium und ihre Forschungsarbeit  in Heidelberg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>F\u00fcnf Fragen und f\u00fcnf Antworte: in unserer neuen Interviewreihe befragen wir fr\u00fchere Stipendiaten \u00fcber ihre Erfahrungen, ihre bestimmenden Erlebnisse, die Wirkung ihrer Stipendiumszeit auf sp\u00e4tere Karriere und vor allem dar\u00fcber, was sie den zuk\u00fcnftigen Stipendiaten empfehlen.<\/strong><br \/>\n<strong>Eszter L\u00e9vai verbrachte 2017-18 10 Monate in Heidelberg\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2019\/02\/levaieszter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4706 alignleft\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2019\/02\/levaieszter-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"183\" \/><\/a> <strong>Name<\/strong>:\u00a0 Eszter L\u00e9vai<br \/>\n<strong>Fakult\u00e4t<\/strong>: Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin<br \/>\n<strong>Name und Laufzeit des Stipendiums<\/strong>: Jellinek Harry Stipendium (10 Monate), 2017-18.<br \/>\n<strong>Empfangsinstitut<\/strong>: Ruprecht-Karls Universit\u00e4t, Zentrum f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin Angelika-Lautenschl\u00e4ger-Klinik, Laboratorium f\u00fcr Kindernephrologie \u00a0(Arbeitsgruppe von Claus P. Schmitt)<\/p>\n<p><strong>Warum hast Du dieses Institut gew\u00e4hlt? Womit hast Du Dich w\u00e4hrend dem Programm besch\u00e4ftigt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Kinderklinik in Heidelberg ist eins von Europas leitenden Zentren f\u00fcr Kindernephrologie, so war meine Wahl sehr leicht, da ich mich f\u00fcr dieses Gebiet interessiere. Zum Gl\u00fcck hatte mein TDK-Themenleiter (Wissenschaftlicher Studienkreis) mit den Heidelberger Professoren eine gute Beziehung, so war meine Themenauswahl in naher Verbindung mit den damaligen Dialyse-Forschungen, an denen ich auch teilnahm. Mein Thema war die Rolle der tight junction Proteinen in der peritonealen Dialyse, wo wir funktionale Untersuchungen auf immunhistochemischen und speziellen Zelllinien durchf\u00fchrten. Aber ich hatte auch die M\u00f6glichkeit, \u00a0an weiteren Kooperationsprogrammen, an der Arbeit von klinischen Studien, Mustersammeln der Internationalen Peritonealen\u00a0 Biopsybank und an vielen anderen Programmen\u00a0 teilzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche war dein wichtigstes Erlebnis und Erfahrung w\u00e4hrend deiner Zeit in Deutschland?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Vielleicht die Erkennung, dass man mit entsprechend gro\u00dfem Arbeitsaufwand\u00a0 alles erreichen kann, so m\u00fcssen wir uns trauen, gro\u00dfe Tr\u00e4ume zu haben und dann flei\u00dfig arbeiten. Ich denke, alles h\u00e4ngt von diesen zwei Sachen ab. Bei den Versuchsreihen ist ja der Gl\u00fccksfaktor auch da, aber langfristig spielt es keine gro\u00dfe Rolle. F\u00fcr mich war auch wichtig zu erkennen, dass das Leben im Ausland nicht einfach ist. Oft ist es wegen den Neuigkeiten, der Abwesenheit der Familie und Freunde\u00a0 schwierig. Aber es lohnt sich doch auszuprobieren, da trotz diesen Schwierigkeiten einem diese Auslandserfahrung sehr viel gibt. Ich w\u00fcrde es jedem empfehlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie half Dir diese Zeit in deinem Leben und in deiner Karriere weiter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Fachlich entwickelte ich mich unwahrscheinlich viel, lernte jeden Tag\u00a0 etwas Neues und konnte phantastische Leute kennenlernen. Ich habe das Gef\u00fchl, dass die Welt f\u00fcr mich viel gr\u00f6\u00dfer wurde, ich bin bei meiner Forschungsarbeit viel mehr selbstst\u00e4ndig, habe einen viel besseren \u00dcberblick im Thema, womit ich mich besch\u00e4ftige, als ich je hatte. Gleichzeitig haben mich diese Erfahrungen gelehrt, dass ich noch sehr viel lernen und mich st\u00e4ndig entwickeln muss \u2013 da dieser Weg nie ein Ende hat. Und so erwarte ich positiv die n\u00e4chsten Stufen. W\u00e4hrend meiner Stipendiumszeit musste ich auch schneller erwachsen werden.\u00a0 So er\u00f6ffnete sich die Welt auch in diesem Sinne f\u00fcr mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche Empfehlungen w\u00fcrdest Du den ausreisenden Semmelweis-Studenten geben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Erstens empfehle ich Euch: Ihr sollt unbedingt daran teilnehmen. Die einj\u00e4hrige Abwesenheit von unserem sowieso langen\u00a0 sechs Jahre langen Studium mag vielleicht entmutigend erscheinen, aber es wird sich auszahlen und Ihr werdet nichts vers\u00e4umen. Ihr habt jetzt die M\u00f6glichkeit, diese Erlebnisse zu sammeln. Was f\u00fcr mich eine gro\u00dfe \u00dcberraschung war, dass die l\u00e4ngste Zeit, wo ich fern von zu Hause bleiben kann, bei ca. 3 Monaten bei mir liegt. Das ist bei jedem anders, aber besonders am Anfang lohnt es sich, nach 1-2 Monaten f\u00fcr ein Wochenende nach Hause zu kommen. Man muss die vielen neuen Erlebnisse verarbeiten k\u00f6nnen. Am wichtigsten ist aber, die Zeit im Ausland auszunutzen. Ihr m\u00fcsst reisen, Bekanntschaften mit den einheimischen Studenten machen, die unglaublich nett sind. Von Heidelberg sind die Nachbarl\u00e4nder \u2013 die Schweiz und Frankreich \u2013 sehr leicht zu erreichen, aber auch innerhalb von Deutschland gibt es sehr viele Sehensw\u00fcrdigkeiten, die man unbedingt sehen muss. Auch in der Umgebung lohnt es sich, Ausfl\u00fcge zu machen. Am Anfang des sechsten Studienjahres solltet Ihr das klinische Praktikum im Ausland zu verbringen, den dortigen Aufenthalt mit Hilfe von ERASMUS oder von einem anderen Stipendium zu verl\u00e4ngern. Auch wenn es lang zu sein scheint, ist das klinische Praktikum eine komplett andere Welt und eine wohltuende Abwechslung nach den 10 Monaten im Laboratorium.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was sind die Sachen, auf die man auf keinem Fall verzichten darf, wenn man nach Heidelberg kommt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es lohnt sich unbedingt ein Fahrrad zu besorgen, im Sommer zum Strand und ins Freibad zu gehen, einen Ausflug zum Amphitheatrum Thingst\u00e4tte zu machen, da sowohl der Wald als auch das Geb\u00e4ude hinrei\u00dfend ist. In der Umgebung gibt es das ganze Jahr Festivals (z.B. Spargelfestival), diese sind ganz gute Gemeinschaftsprogramme. Auf den Faschingsumzug in der Stadt d\u00fcrftet Ihr auf keinen Fall verzichten, bekleidet macht es besonders viel Spa\u00df. Daf\u00fcr nimmt man Urlaub, so ein tolles Ereignis ist es. Man hat Spa\u00df und viele sch\u00f6ne Ereignisse!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Fragen und f\u00fcnf Antworte: in unserer neuen Interviewreihe befragen wir fr\u00fchere Stipendiaten \u00fcber ihre Erfahrungen, ihre bestimmenden Erlebnisse, die Wirkung ihrer Stipendiumszeit auf sp\u00e4tere Karriere und vor allem dar\u00fcber, was sie den zuk\u00fcnftigen Stipendiaten empfehlen. 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