{"id":4426,"date":"2018-11-08T11:25:30","date_gmt":"2018-11-08T10:25:30","guid":{"rendered":"http:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=4426"},"modified":"2018-11-08T11:25:30","modified_gmt":"2018-11-08T10:25:30","slug":"traut-euch-fragen-zu-stellen-dr-reka-haraszti-erzaehlte-ueber-ihre-stipendiumszeit-in-heidelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2018\/11\/08\/traut-euch-fragen-zu-stellen-dr-reka-haraszti-erzaehlte-ueber-ihre-stipendiumszeit-in-heidelberg\/","title":{"rendered":"Traut Euch, Fragen zu stellen \u2013 Dr. R\u00e9ka Haraszti erz\u00e4hlte \u00fcber ihre Stipendiumszeit in Heidelberg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>F\u00fcnf Fragen und f\u00fcnf Antworte: in unserer neuen Interviewreihe befragen wir fr\u00fchere Stipendiaten\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00fcber ihre Erfahrungen, ihre bestimmenden Erlebnisse, die Wirkung ihrer Stipendiumszeit auf sp\u00e4tere Karriere und vor allem dar\u00fcber, was sie den zuk\u00fcnftigen Stipendiaten empfehlen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Dr. R\u00e9ka Haraszti gewann 2011 das Jellinek Harry Stipendium vor ihrem sechsten Studienjahr und verbrachte\u00a0 zwei Semester in Heidelberg.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2018\/11\/Haraszti_reka-533x400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4411 alignright\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2018\/11\/Haraszti_reka-533x400-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><strong>Name<\/strong>: Dr. R\u00e9ka Haraszti<br \/>\n<strong>Fakult\u00e4t<\/strong>: Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin<br \/>\n<strong>Name und Laufzeit des Stipendiums<\/strong>: Jellinek Harry Stipendium (10 Monate), 2011-2012.<br \/>\n<strong>Empfangsinstitut<\/strong>: Biochemisches Institut , Universit\u00e4t Heidelberg (Biochemisches Zentrum Heidelberg), Deutschland, Heidelberg<br \/>\n<strong>Derzeitige Arbeitsstelle<\/strong>: Universit\u00e4tsklinikum T\u00fcbingen, Medizinische Klinik II (H\u00e4matologie-Onkologie)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Warum hast Du dieses Institut gew\u00e4hlt? Womit hast Du Dich w\u00e4hrend dem Programm besch\u00e4ftigt? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Heidelberg und Freiburg sind vorrangige Wissenschaftszentren. Ich fand in Heidelberg ein solches Forschungsthema, das mit meinem TDK-Thema verbunden war. Im Biochemischen Zentrum von Heidelberg,\u00a0im Laboratorium von Professor Michael Brunner forschte ich den Mechanismus des zirkadianen Rhythmus der S\u00e4ugetierzellen . Ich suchte die Antwort auf die Frage: wie ist es m\u00f6glich, dass 20 Prozent der Proteine rhythmisch sind, bei den MRNA liegt aber diese Prozentanzahl nur bei 10 Prozent. Wie werden also von non-rhythmischen MRNA rhythmische Proteine? Hier spielen mehrere posttranslationale Wirkungsmechanismen eine Rolle. Ich besch\u00e4ftigte \u00a0mich mit zytoplasmatischer Polyadenylierung\u00a0\u00a0 und lernte dadurch die Methodologie der Biochemie und der Molekul\u00e4rbiologie kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche war dein gr\u00f6\u00dftes Erlebnis und Erfahrung w\u00e4hrend deiner Zeit in Deutschland? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Wichtigkeit des Zeitmanagements und dass ich immer etwas bei mir im Labor haben sollte: Essen, Snack, T\u00fctensuppe oder etwas \u00c4hnliches. Was noch unvergesslich f\u00fcr mich war: \u00a0die Tulpenfelder in Holland und Ostern in Paris (nur 3 Stunden mit dem Zug)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie half Dir diese Zeit in deinem Leben und in deiner Karriere weiter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich lernte, mich in einem Labor selbstsicher zu verhalten, Projekte zu planen, diskutieren, argumentieren, fragen und um Hilfe zu bitten \u2013 wenn es n\u00f6tig war. Auch die kritische Einstellung eignete ich mir an.\u00a0 Diese F\u00e4higkeiten halfen mir sehr viel im ersten Jahr meiner PhD-Studien, die ich nach Beenden des 6. Studienjahres an der \u00a0University of Massachusetts Medical School in den USA begann. Dieser Punkt von meinem CV brachte h\u00f6chstwahrscheinlich viel auch auf meiner PhD-Aufnahmepr\u00fcfung in die USA. Aufgrund meiner Forschungst\u00e4tigkeit in Heidelberg schrieb und verteidigte ich dann meine deutsche Doktorarbeit. Die deutsche Doktorarbeit ist eigentlich die Wiederholung der ungarischen Doktorarbeit am Ende des Studiums. Sie ist aber in Deutschland viel mehr anerkannt, so war sie mir bei der Arbeitssuche in Deutschland sehr n\u00fctzlich und wird wohl sp\u00e4ter bei der Bewerbung um zuk\u00fcnftige Forschungsstipendien auch behilflich sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche Empfehlungen w\u00fcrdest Du den ausreisenden Semmelweis-Studenten geben? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Traut Euch, Fragen zu stellen. Geht mit den Kumpeln in die Kneipe. Wenn Euch die Kommunikation schwieriger ist, backt Kuchen \u2013 dies ist f\u00fcr die Deutschen eine coole Sache. Findet \u00a0Freizeitaktivit\u00e4ten, z.B. Sport oder Singen in einem Chor. Die Uni organisiert Stadtf\u00fchrungen in ganz Deutschland \u2013 nutzt es aus \u2013 das ist eine tolle M\u00f6glichkeit, um Freunde zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was sind die Sachen, auf die man auf keinem Fall verzichten darf, wenn man nach Heidelberg kommt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Philosophenweg. Studentenkuss. Ausflug auf K\u00f6nigsstuhl. Grillen auf Neckarwiese. Radfahren nach Ladenburg. Weihnachtsmarkt. Das gro\u00dfe Fass in der Burg. Papageien und Hasen an der Uni-Campus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Quelle: Direktorat f\u00fcr Internationale Beziehungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Fragen und f\u00fcnf Antworte: in unserer neuen Interviewreihe befragen wir fr\u00fchere Stipendiaten\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00fcber ihre Erfahrungen, ihre bestimmenden Erlebnisse, die Wirkung ihrer Stipendiumszeit auf sp\u00e4tere Karriere und vor allem dar\u00fcber, was sie den zuk\u00fcnftigen Stipendiaten empfehlen. 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