{"id":39023,"date":"2025-06-26T16:32:29","date_gmt":"2025-06-26T14:32:29","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/?p=39023"},"modified":"2025-06-26T16:34:30","modified_gmt":"2025-06-26T14:34:30","slug":"semmelweis-universitaet-an-zwei-weltraumforschungsprojekten-beteiligt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2025\/06\/26\/semmelweis-universitaet-an-zwei-weltraumforschungsprojekten-beteiligt\/","title":{"rendered":"Semmelweis Universit\u00e4t an zwei Weltraumforschungsprojekten beteiligt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der ungarische Forschungsastronaut Tibor Kapu nimmt f\u00fcr seine zweiw\u00f6chige Mission 25 wissenschaftliche Experimente an Bord der Internationalen Raumstation mit, von denen zwei von Forschern der Semmelweis Universit\u00e4t initiiert wurden. Auf dem wissenschaftlichen Programm stehen auch ein Telemedizin-Experiment zur Bek\u00e4mpfung von Gesundheitsproblemen \u2013 Herz-Kreislauf- und Gleichgewichtsst\u00f6rungen \u2013 w\u00e4hrend des Raumflugs &#8211; sowie die Verwendung einer auf Nano-Fasern-basierter ophthalmischer Arzneimittelformulierung unter Mikrogravitationsbedingungen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Semmelweis Universit\u00e4t ist auch ein aktiver Teilnehmer des HUNOR-Raumfahrtprogramms. Ihre Aufgabe ist es, die medizinische Versorgung sicherzustellen, wozu auch die medizinische Auswahl und Ausbildung der Astronauten sowie die \u00dcberwachung ihres Gesundheitszustands geh\u00f6ren. Der Gesundheitszustand des ungarischen Astronauten Tibor Kapu wird von Dr. Klaudia Vivien Nagy, Assistenzprofessorin an der V\u00e1rosmajor Herz- und Gef\u00e4\u00dfklinik, als von der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation (ESA) akkreditierte Weltraum\u00e4rztin \u00fcberwacht. Dar\u00fcber hinaus ist die Semmelweis Universit\u00e4t an zwei Forschungsprojekten beteiligt.<\/p>\n<p>Das Projekt TESH (Telemetry System of Space Health \u2013 Telemetrie System f\u00fcr die Weltraumgesundheit) hat zum Ziel, Gesundheitsprobleme w\u00e4hrend Weltraumfl\u00fcgen zu untersuchen. Es handelt sich um ein multimodales, nicht-invasives telemedizinisches Experiment, das sich in erster Linie auf fr\u00fchzeitige kardiovaskul\u00e4re und neuro-vestibul\u00e4re Ver\u00e4nderungen w\u00e4hrend der Raumfahrt konzentriert &#8211; erkl\u00e4rte Dr. Klaudia Vivien Nagy.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-39026 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr.jpg 1200w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS202894_433A9831-scr-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>Bereits bei Kurzzeitmissionen k\u00f6nnen Symptome wie Blutdruckschwankungen oder Gleichgewichtsst\u00f6rungen auftreten, die durch Anpassungsprozesse des Herz-Kreislauf-Systems und der f\u00fcr das Gleichgewicht zust\u00e4ndigen (vestibul\u00e4ren) Organe entstehen. Ziel des Experiments ist es, diese Prozesse besser zu verstehen und langfristig auf der Grundlage der gewonnenen Erfahrungen ein telemedizinisches System zu entwickeln, das die kontinuierliche Bewertung und sogar die automatische \u00dcberwachung des Gesundheitszustands von Astronauten erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Untersuchung tragen die Probanden ein spezielles Smart-Shirt, das kontinuierlich den Herzrhythmus (EKG), die Atmung, die K\u00f6rpertemperatur, die Bewegung und die Herzfrequenzvariabilit\u00e4t aufzeichnet. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren ein 24-Stunden-Blutdruckmessger\u00e4t, Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Blutgef\u00e4\u00dfe, Video-Gleichgewichtstests und Fundusaufnahmen ebenfalls zu den wissenschaftlichen Untersuchungen &#8211; erkl\u00e4rte Dr. Klaudia Vivien Nagy. Die im Rahmen des Projekts untersuchten Ph\u00e4nomene treten nicht nur w\u00e4hrend der Raumfahrt auf, sondern \u00e4hnliche Ver\u00e4nderungen lassen sich auch im Laufe des Alterungsprozesses beobachten. Somit k\u00f6nnte das in der Weltraumforschung entwickelte telemedizinische Ger\u00e4t auch f\u00fcr den Einsatz auf der Erde geeignet sein, wo es die Fern\u00fcberwachung von Patienten, die fr\u00fchzeitige Erkennung von Krankheitszust\u00e4nden und die Benachrichtigung des medizinischen Personals erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/p>\n<div class=\"w-100 fontos_div\">Dr. Klaudia Vivien Nagy betonte, dass die Ergebnisse nicht nur der Gesundheit der Astronauten dienen, sondern auch zur Weiterentwicklung der klinischen Medizin und Diagnostik beitragen k\u00f6nnen.<\/div>\n<p>Einer der Entwickler des Projekts ist die Semmelweis Universit\u00e4t, weitere Kooperationspartner sind die Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universit\u00e4t Budapest, das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Kanadische Weltraumagentur (CSA).<\/p>\n<div class=\"keretes w-100\">\n<p>Die Semmelweis Universit\u00e4t hat als medizinische Einrichtung im Hintergrund des HUNOR-Programms f\u00fcr ungarische Astronauten am Auswahl- und Ausbildungsprogramm teilgenommen. Im Lenkungsausschuss des HUNOR-Programms ist Dr. B\u00e9la Merkely, Rektor der Semmelweis Universit\u00e4t und Leiter des Lehrstuhls f\u00fcr Flug- und Raumfahrtmedizin, f\u00fcr die medizinischen Fachaufgaben zust\u00e4ndig. Dr. Klaudia Vivien Nagy, Assistenzprofessorin an der V\u00e1rosmajor Herz- und Gef\u00e4\u00dfklinik absolvierte als erste in Ungarn die von der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation (ESA) akkreditierte Ausbildung zur Weltraum\u00e4rztin und unterst\u00fctzt damit als erste ESA-zertifizierte Weltraum\u00e4rztin des Landes die Missionen europ\u00e4ischer Astronauten.<\/p>\n<\/div>\n<p>Das andere Experiment ist END-SANS, bei dem die Machbarkeit einer neuen Methode zur Verabreichung von Medikamenten mithilfe k\u00fcnstlicher Nanofasern getestet wird. Ein erfolgreicher Test ohne aktive Wirkstoffe k\u00f6nnte zur Entwicklung gezielter Augenbehandlungen im Weltraum und auf der Erde f\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-39025 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr.jpg 1200w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2025\/06\/RS211573_GV5A6759-scr-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>Als die Universit\u00e4t vor der Auswahl der Astronautenanw\u00e4rter eine Untersuchung zur Feststellung der gesundheitlichen Eignung durchf\u00fchrte, wurden die Fach\u00e4rzte der Augenklinik der Semmelweis Universit\u00e4t mit der ophthalmologischen Grunduntersuchung beauftragt. Damals habe ich gepr\u00fcft, welcher Belastung die Augen von Astronauten tats\u00e4chlich ausgesetzt sind, und anschlie\u00dfend haben wir gemeinsam mit Dr. Gy\u00f6rgy Tibor Balogh dar\u00fcber nachgedacht, wie man die Behandlung potenzieller Augenprobleme w\u00e4hrend Weltraumfl\u00fcgen vereinfachen k\u00f6nnte \u2013 erinnert sich Dr. Zolt\u00e1n Zsolt Nagy, Direktor der Klinik. In der Mikrogravitation ver\u00e4ndern sich n\u00e4mlich die Durchblutung und die Lymphzirkulation, was zu \u00d6demen im Auge und auch im Gehirn f\u00fchren kann. Die ver\u00e4nderte Durchblutung verursacht verschiedene Augenprobleme, eines der typischsten ist die Ver\u00e4nderung der Lichtbrechung des Augapfels, wodurch im Grunde eine Weitsichtigkeit (Hypermetropie) entsteht, die auch die Bedienung der Instrumente erschwert, und es kann sich ein \u00d6dem am Augenhintergrund bilden.<\/p>\n<p>Letzteres wird routinem\u00e4\u00dfig mit einem Augentropfen behandelt, der den Wirkstoff Nepafenac enth\u00e4lt, aber in der Mikrogravitation ist es nicht m\u00f6glich, den Wirkstoff auf herk\u00f6mmliche Weise, d. h. durch Eintropfen in das Auge, zu verabreichen. Ein gl\u00fccklicher Zufall, dass Professor Baloghs Frau, Dr. Di\u00e1na Balogh, als Assistenzprofessorin an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universit\u00e4t Materialwissenschaften und insbesondere die Bindung von Wirkstoffen und Proteinen an feste Tr\u00e4gerstoffe erforscht. Von ihr kam die Idee, \u00fcber Nanotechnologie nachzudenken.<\/p>\n<p>Das Ziel der Forschung war es, eine polymerbasierte Einheit aus Fasern in Nanogr\u00f6\u00dfe zu entwickeln, die sich auf der Oberfl\u00e4che des Auges aufl\u00f6st, nicht toxisch ist und den entsprechenden Wirkstoff binden und an den gew\u00fcnschten Einsatzort transportieren kann.<\/p>\n<p>\u201eWir konnten nicht nur einen solchen Inserter in der Gr\u00f6\u00dfe eines Reiskorns entwickeln, sondern auch die Genehmigung von Axiom und der NASA erhalten, damit Astronauten die Proben ohne aktive Wirkstoff testen k\u00f6nnen \u2013 sagte Dr. Gy\u00f6rgy Tibor Balogh, Direktor des Instituts f\u00fcr Pharmazeutische Chemie. Dieses Hilfsmittel wird wie eine Kontaktlinse eingesetzt, indem man den unteren Augenlidrand nach unten zieht. Es verursacht kurzzeitig ein leichtes Fremdk\u00f6rpergef\u00fchl \u2013 aber im Gegensatz zu herk\u00f6mmlichen Augentropfen beispielsweise keine Tr\u00e4nenbildung, da ein Zusatzstoff in den Polymerfasern f\u00fcr die Haftung an der Augenoberfl\u00e4che sorgt und die Integration in den Tr\u00e4nenfilm beschleunigt \u2013 und l\u00f6st sich dann auf der Augenoberfl\u00e4che auf und wird lokal resorbiert. Der durch elektrostatische Faserbildung hergestellte Grundstoff ist formbar und l\u00e4sst sich unter aseptischen Bedingungen pr\u00e4zise dosieren. Der in einem wenige Millimeter gro\u00dfen Insert eingeschlossene Wirkstoff kann so viel effektiver an den Zielort gelangen. Dar\u00fcber hinaus bedeuten die schnelle L\u00f6slichkeit und Absorption des Nanofasertr\u00e4gers dank seiner enormen spezifischen Oberfl\u00e4che, dass im Vergleich zu Augentropfen nur ein Drittel oder ein Viertel des Wirkstoffs ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n<p>Die Spinsplit Kft. hat in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Pharmazeutische Chemie und der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universit\u00e4t Budapest die sterilen Proben hergestellt und in die Vereinigten Staaten geliefert. Sie werden jedoch nicht nur im Weltraum, sondern in K\u00fcrze auch unter irdischen Bedingungen untersucht. Bald beginnen auch klinische Studien mit gesunden Freiwilligen in der Augenklinik. Dies wird die erste klinische Studie sein, f\u00fcr die sterile Proben an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Pharmazeutische Wissenschaften hergestellt werden &#8211; betonte Dr. Gy\u00f6rgy Tibor Balogh.<\/p>\n<div class=\"w-100 fontos_div\">Nach Ansicht der Professoren k\u00f6nnte die Nanofaser-Insertion langfristig bei zahlreichen routinem\u00e4\u00dfigen Augenoperationen und -behandlungen als schmerzfreies Instrument zur Verabreichung von Wirkstoffen wie Schmerzmitteln, Pupillenerweiterern oder entz\u00fcndungshemmenden Augentropfen zum Einsatz kommen.<\/div>\n<p>Wir hoffen, dass der erfolgreiche Versuch nicht nur langfristig zur Erhaltung der Gesundheit von Astronauten beitr\u00e4gt \u2013 und damit neben der ungarischen Augenheilkunde und Pharmazie auch die Ergebnisse der Nanowissenschaften international ins Rampenlicht r\u00fcckt \u2013, sondern auch die Behandlung von Patienten auf der Erde erleichtert und kosteng\u00fcnstiger macht &#8211; meinte Dr. Zolt\u00e1n Zsolt Nagy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eszter Keresztes, Melinda Katalin Kiss<br \/>\nFoto: B\u00e1lint Barta, Bogl\u00e1rka Zellei \u2013 Semmelweis Universit\u00e4t<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ungarische Forschungsastronaut Tibor Kapu nimmt f\u00fcr seine zweiw\u00f6chige Mission 25 wissenschaftliche Experimente an Bord der Internationalen Raumstation mit, von denen zwei von Forschern der Semmelweis Universit\u00e4t initiiert wurden. Auf dem wissenschaftlichen Programm stehen auch ein Telemedizin-Experiment zur Bek\u00e4mpfung von Gesundheitsproblemen \u2013 Herz-Kreislauf- und Gleichgewichtsst\u00f6rungen \u2013 w\u00e4hrend des Raumflugs &#8211; sowie die Verwendung einer auf &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":101423,"featured_media":39024,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[78],"tags":[85,123],"class_list":["post-39023","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","tag-forschung","tag-forschung-entwicklung-und-innovation"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/101423"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39023"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39023\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39030,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39023\/revisions\/39030"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}