{"id":36670,"date":"2024-05-10T13:34:02","date_gmt":"2024-05-10T11:34:02","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/?p=36670"},"modified":"2024-05-10T13:34:02","modified_gmt":"2024-05-10T11:34:02","slug":"pruefungszeit-fastfood-und-uebermaessiger-zucker-oder-koffeinkonsum-koennen-die-leistung-beeintraechtigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2024\/05\/10\/pruefungszeit-fastfood-und-uebermaessiger-zucker-oder-koffeinkonsum-koennen-die-leistung-beeintraechtigen\/","title":{"rendered":"Pr\u00fcfungszeit: Fastfood und \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Zucker- oder Koffeinkonsum k\u00f6nnen die Leistung beeintr\u00e4chtigen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>W\u00e4hrend nahrhafte, vitamin- und ballaststoffreiche Lebensmittel die Gehirnfunktion anregen und die Konzentration f\u00f6rdern, k\u00f6nnen unzureichende Fl\u00fcssigkeitszufuhr, zu viel Zucker und \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Genuss von Fastfood und verarbeiteten Lebensmitteln die Konzentration beeintr\u00e4chtigen. Eine Ern\u00e4hrungsberaterin der Semmelweis Universit\u00e4t weist darauf hin, dass \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Koffeinkonsum zu Schlaflosigkeit f\u00fchren kann, obwohl ausreichender Schlaf ein wichtiger Faktor f\u00fcr die gute Gehirnfunktion ist.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-36669 alignright\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2024\/05\/RS185994_433A6447-scr-1-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>\u201eEs ist verst\u00e4ndlich, dass niemand w\u00e4hrend der Pr\u00fcfungszeit stundenlang in der K\u00fcche stehen m\u00f6chte, dennoch ist es f\u00fcr junge Menschen wichtig, n\u00e4hrstoffarmes Fastfood zu vermeiden, da die gesunde Ern\u00e4hrung f\u00fcr die gute Gehirnfunktion entscheidend ist&#8220; &#8211; sagt die Ern\u00e4hrungsberaterin Dr. Zsanett Bodor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Assistenzprofessorin des Lehrstuhls f\u00fcr Di\u00e4tetik und Ern\u00e4hrung an der Semmelweis Universit\u00e4t betont die Notwendigkeit von f\u00fcnf Mahlzeiten am Tag und f\u00fcgt hinzu, dass das Fr\u00fchst\u00fcck eine entscheidende Rolle f\u00fcr das ganzt\u00e4gige Lernen spielt, da es den K\u00f6rper mit ausreichend Energie zum Start in den Tag versorgt. Dies ist besonders wichtig bei erh\u00f6hter Gehirnbelastung, da das Gehirn Glukose als Energiequelle nutzt, die es aus den aufgenommenen N\u00e4hrstoffen gewinnt. Ideal sind auch Vollkorngeb\u00e4ck, Brot und ballaststoffreiches Obst und Gem\u00fcse, da sie im Vergleich zu Lebensmitteln, die schnell absorbierten Zucker enthalten, f\u00fcr einen ausgeglicheneren Blutzuckerspiegel sorgen. Vermeiden Sie also Lebensmittel und Getr\u00e4nke mit hohem Zuckerzusatz (zuckerhaltige Getr\u00e4nke, Energydrinks, Kuchen) und w\u00e4hlen Sie stattdessen naturs\u00fc\u00dfe Fr\u00fcchte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Neben den drei Hauptmahlzeiten sollten die Studierenden das Mittagessen und die Zwischenmahlzeiten nicht vergessen, aber bei diesen kleinen Mahlzeiten sollte es nicht um Naschen gehen, d. h. keine Chips oder Schokolade (au\u00dfer Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70 %, wovon 1-2 W\u00fcrfel erlaubt sind)!<\/p>\n<div class=\"fontos_div\">\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr die Zwischenmahlzeiten sollte man die Nahrungsmittel nehmen, die die richtigen N\u00e4hrstoffe f\u00fcr kognitive Prozesse liefern, wie z. B. Naturjoghurt mit Haferflocken oder \u00c4pfel und Birnen mit ballaststoffreichen Vollkornkeksen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Expertin verweist auch darauf, dass Omega-3-Fetts\u00e4uren, die in \u00d6lsaaten &#8211; N\u00fcssen, Haseln\u00fcssen, Mandeln &#8211; enthalten sind, ebenfalls zur Verbesserung der Gehirnfunktion beitragen k\u00f6nnen, aber wegen ihres hohen Energiegehalts nur wenige Male pro Woche in kleinen Mengen (kleine Handvoll) und ohne Salz verzehrt werden sollten. Studierende, die sich auf Pr\u00fcfungen vorbereiten, sind gew\u00f6hnlich weniger aktiv, so dass ihr Energiebedarf im Vergleich zu einer aktiveren Zeit geringer sein kann. Sie empfiehlt den Studierenden, w\u00e4hrend dieser Zeit fett\u00e4rmere Alternativen wie H\u00fchnchen und entrahmte Milchprodukte zu w\u00e4hlen. Zus\u00e4tzlich zu den tierischen Eiwei\u00dfquellen sollten mindestens einmal pro Woche trockene H\u00fclsenfr\u00fcchte wie Linsen, Bohnen oder auch Soja auf dem Speiseplan stehen.<\/p>\n<div class=\"fontos_div\">\n<p style=\"text-align: justify\">Die Konzentrationsf\u00e4higkeit h\u00e4ngt auch mit der Fl\u00fcssigkeitszufuhr zusammen, sagt die Ern\u00e4hrungsberaterin. Man sollte t\u00e4glich 8 Gl\u00e4ser Fl\u00fcssigkeit trinken (200-250 ml\/Glas), davon mindestens f\u00fcnf Gl\u00e4ser Wasser. Bei der t\u00e4glichen Fl\u00fcssigkeitszufuhr kann auch der Feuchtigkeitsgehalt von Lebensmitteln ber\u00fccksichtigt werden, die w\u00e4hrend des Tages verspeist werden, z. B. Suppen oder Smoothies.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend der Pr\u00fcfungszeit lernen viele Menschen bis sp\u00e4t in die Nacht und versuchen, durch den Konsum von zu viel Koffein wach zu bleiben. Dr. Zsanett Bodor warnt jedoch, dass die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Tagesdosis von 400 mg Koffein (3-4 Tassen Kaffee) nicht \u00fcberschritten werden sollte. Zu den koffeinhaltigen Getr\u00e4nken geh\u00f6ren neben Kaffee auch schwarzer, wei\u00dfer und gr\u00fcner Tee sowie Energydrinks, die bereits kurz nach dem Genuss anregend wirken und auch das Ged\u00e4chtnis aktivieren k\u00f6nnen. Am besten ist es jedoch, Tee und Kaffee abwechselnd zu trinken, da die Gerbs\u00e4ure im Tee daf\u00fcr sorgt, dass das Koffein langsamer aufgenommen wird und die anregende Wirkung l\u00e4nger anh\u00e4lt. Trinkt man jedoch zu viel, k\u00f6nnen sich die positiven Wirkungen ins Gegenteil verkehren: Man kann nicht nur dehydrieren (aufgrund der harntreibenden Wirkung), sondern auch Herzklopfen, Kopfschmerzen und, bei sp\u00e4tem Konsum, Schlaflosigkeit bekommen, obwohl ein erholsamer Schlaf f\u00fcr das Lernen unerl\u00e4sslich ist.<\/p>\n<div class=\"keretes w-100\">\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Einige Vorschl\u00e4ge zur Nahrungsmittelauswahl:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong style=\"font-size: 1rem\">Fr\u00fchst\u00fcck<\/strong><span style=\"font-size: 1rem\">: Vollkornbrot, Gem\u00fcsecreme, Aufschnitt mit hohem Fleischanteil und wenig Salz, fettarmer K\u00e4se, Gem\u00fcse oder Haferbrei mit Obst, Joghurt<br \/>\n<\/span><strong style=\"font-size: 1rem\">Vormittagssnack<\/strong><span style=\"font-size: 1rem\">: Apfel\/ein paar St\u00fccke Vollkorncracker\/Obst-Smoothie<br \/>\n<\/span><strong style=\"font-size: 1rem\">Mittagessen<\/strong><span style=\"font-size: 1rem\">: Gem\u00fcsesuppe, gebratene H\u00fchnerbrust\/Fisch, gekochter\/ged\u00fcnsteter brauner Reis oder ged\u00fcnstetes Gem\u00fcse\/Salat<br \/>\n<\/span><strong style=\"font-size: 1rem\">Nachmittagssnack<\/strong><span style=\"font-size: 1rem\">: Joghurt mit Obst<br \/>\n<\/span><strong style=\"font-size: 1rem\">Abendessen<\/strong><span style=\"font-size: 1rem\">: R\u00fchrei mit Vollkornbrot, Gem\u00fcse<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Orsolya D\u00e1vid <br \/>\nFoto: B\u00e1lint Barta \u2013 Semmelweis Universit\u00e4t, featured image: freepik.com<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend nahrhafte, vitamin- und ballaststoffreiche Lebensmittel die Gehirnfunktion anregen und die Konzentration f\u00f6rdern, k\u00f6nnen unzureichende Fl\u00fcssigkeitszufuhr, zu viel Zucker und \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Genuss von Fastfood und verarbeiteten Lebensmitteln die Konzentration beeintr\u00e4chtigen. Eine Ern\u00e4hrungsberaterin der Semmelweis Universit\u00e4t weist darauf hin, dass \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Koffeinkonsum zu Schlaflosigkeit f\u00fchren kann, obwohl ausreichender Schlaf ein wichtiger Faktor f\u00fcr die gute Gehirnfunktion &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":101423,"featured_media":36668,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[78],"tags":[],"class_list":["post-36670","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36670","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/101423"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36670"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36670\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36673,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36670\/revisions\/36673"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36670"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36670"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36670"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}