{"id":32026,"date":"2020-12-17T11:37:19","date_gmt":"2020-12-17T10:37:19","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=7516"},"modified":"2020-12-17T11:37:19","modified_gmt":"2020-12-17T10:37:19","slug":"junior-prima-preis-mehreren-jungen-wissenschaftlern-der-semmelweis-universitaet-verliehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2020\/12\/17\/junior-prima-preis-mehreren-jungen-wissenschaftlern-der-semmelweis-universitaet-verliehen\/","title":{"rendered":"JUNIOR PRIMA PREIS MEHREREN JUNGEN WISSENSCHAFTLERN DER SEMMELWEIS UNIVERSIT\u00c4T VERLIEHEN"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Zehn junge Wissenschaftler erhielten den Junior Prima Preis in der Kategorie \u201eUngarische Wissenschaft\u201c, unter anderem Dr. Andr\u00e1s Attila Horv\u00e1th, Associate Professor des Anatomischen, Histologischen und Embryologischen Instituts der Semmelweis Universit\u00e4t, sowie Dr. M\u00e1rton Kolossv\u00e1ry, Dr. Csaba M\u00e1ty\u00e1s und Dr. Zs\u00f3fia L\u00e1szl\u00f3, die ihren PhD-Titel an der Semmelweis Universit\u00e4t erwarben.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Drei ehemalige Studenten der Semmelweis Universit\u00e4t, sowie ein Associate Professor, der gegenw\u00e4rtig im Anatomischen, Histologischen und Embryologischen Institut unserer Universit\u00e4t arbeitet, geh\u00f6ren zu den 10 jungen ungarischen Wissenschaftlern, die den Junior Prima Preis in der Kategorie \u201eUngarische Wissenschaft\u201c dieses Jahr erhielten. \u00dcber die dieses Jahr zum 14. Mal vergebene Anerkennung entschied sich aufgrund Nominierungen von Forschungsinstituten, anerkannten Wissenschaftlern oder Professoren eine Fachjury, indem die einheimischen und ausl\u00e4ndischen Ergebnisse und Publikationen der nominierten Personen, sowie die Neuartigkeit ihrer Forschungen beurteilt wurden. Der Preis ist solchen jungen Forschern Wissenschaftlern unter 33 Jahren zu verleihen, deren wissenschaftliche T\u00e4tigkeit anerkennenswert und beispielhaft ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/Horv\u00e1th_Andr\u00e1s-400x267-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7515 alignleft\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/Horv\u00e1th_Andr\u00e1s-400x267-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Dr. Andr\u00e1s Attila Horv\u00e1th absolvierte 2014 sein Studium an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin (\u00c1OK) der Semmelweis Universit\u00e4t, seine PhD-Studien beendete er 2018 in der Szent\u00e1gothai J\u00e1nos Doktorenschule f\u00fcr Neurowissenschaften. Ab dem Jahre 2018 arbeitet er als Associate Professor im Anatomischen, Histologischen und Embryologischen Institut, sowie als leitender Forscher im Landesinstitut f\u00fcr Klinische Neurowissenschaften. In den letzten Jahren forschte er die Alzheimer-Krankheit sowie die Epilepsie; er besch\u00e4ftigt sich aber auch mit Fr\u00fch-Diagnostik der Neurofibromatose, mit Mehrkanal-Elektroenzephalografie (EEG) in psychiatrischen Krankheiten; mit neurophysiologischen Untersuchungen bei neurodegenerativen Erkrankungen; mit Polysomnographie bei Epilepsie und psychiatrischen St\u00f6rungen, sowie mit Verbindung zwischen neurokognitiven St\u00f6rungen und Epilepsie. Die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung seiner wissenschaftlichen Ergebnisse ist seine neue Betrachtungsweise bei kognitiven St\u00f6rungen: d.h. die in diesen Krankheiten auftretenden \u2013 fr\u00fcher gutartig betrachteten &#8211; elektrophysiologischen Erscheinungen sind als Zeichnen der \u00dcberaktivierung kortikaler Neuronen zu verstehen; und diese k\u00f6nnten medikament\u00f6s behandelt werden. Darausfolgend sind weitere neue Therapiem\u00f6glichkeiten in Behandlung der neurodegenerativen Erkrankungen, wie Autismus, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) bei Kindern zu finden. Im Jahre 2020 erhielt Dr. Andr\u00e1s Attila Horv\u00e1th das Bolyai J\u00e1nos Forschungsstipendium, den Bolyai + Forschungspreis und den Szent-Gy\u00f6rgyi Albert-Junge Wissenschaftler-Preis auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/Kolossv\u00e1ry_M\u00e1rton-300x400-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7514 alignright\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/Kolossv\u00e1ry_M\u00e1rton-300x400-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>Dr. M\u00e1rton Kolossv\u00e1ry beendete sein Studium an \u00c1OK im Jahre 2016; seine PhD-Studien im Jahre 2019. Seit 2011 ist er Mitglied der \u201eUngarischen Akademie der Wissenschaften-Semmelweis Universit\u00e4t-Lend\u00fclet-Forschungsgruppe Kardiovaskul\u00e4re Bildgebung\u201c und dieses Gebiet steht auch im Mittelpunkt seines wissenschaftlichen Interesses. Die Methode Radiomics wandte er auf internationaler Ebene als erste Wissenschaftler auf dem Gebiet kardiovaskul\u00e4re Bildgebung an. Dazu gestaltete er ein Open-source-Software (RIA: Radiomics Image Analysis), das bislang mehrere 100 Tausende herunterluden. Mit Hilfe radiomischer Analyse konnte er beweisen, dass es auf CT-Aufnahmen \u00fcber Koronarien mehr Information gibt, wie wir es mit unseren eigenen Augen sehen k\u00f6nnen. Dr. M\u00e1rton Kolossv\u00e1ry ist gegenw\u00e4rtig als wissenschaftlicher Direktor der Neumann Medical GmbH sowie als postgraduierter Forscher in Harvard Medical School MGH t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/M\u00e1ty\u00e1s_Csaba-267x400-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7513 alignleft\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/M\u00e1ty\u00e1s_Csaba-267x400-1-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Dr. Csaba M\u00e1ty\u00e1s beendete sein Medizinstudium im Jahre 2012. Als Student der Semmelweis Universit\u00e4t und von National Institutes of Health Graduate Partnership Programm erwarb er 2017 ein Doppeldiplom. Zu seinen wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnissen geh\u00f6ren: die Analyse des funktionellen und molekularen Mechanismus der Herzinsuffizienz in Verbindung mit Diabetes; sowie die Beschreibung der Pathophysiologie Herzmuskelst\u00f6rung in Bezug auf Leberinsuffizienz. Au\u00dferdem interessiert er sich noch f\u00fcr die kardiovaskul\u00e4re Pathologie und Pathophysiologie; f\u00fcr oxidativen Stress, Echokardiografie, die invasive H\u00e4modynamik und vaskul\u00e4re Intervention. Gegenw\u00e4rtig arbeitet er als postgraduierter Forscher in National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism\/ National Institutes of Health in den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/L\u00e1szl\u00f3-Zs\u00f3fia-400x320-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7512 alignright\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2020\/12\/L\u00e1szl\u00f3-Zs\u00f3fia-400x320-1-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" \/><\/a>Dr. Zs\u00f3fia L\u00e1szl\u00f3 erhielt ihr Diplom als Biologin im Jahre 2013 an der E\u00f6tv\u00f6s Lor\u00e1nd Universit\u00e4t; ihren PhD-Titel erwarb sie in der Szent\u00e1gothai J\u00e1nos Doktorenschule f\u00fcr Neurowissenschaften der Semmelweis Universit\u00e4t. Ihr wichtigstes wissenschaftliches Ergebnis ist die Entdeckung des Ph\u00e4nomens von Entwicklung-Anoikis (developmental anoikis), das am 31. August 2020 in der prestigevollen Zeitschrift \u201eNature Communications\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde. In der Publikation beschrieb sie die unabk\u00f6mmliche Rolle des ABHD4-Enzyms in diesem Ph\u00e4nomen, und dadurch konnte sie als erste Wissenschaftlerin die physiologische Rolle eines Proteins, dessen Funktion bislang unbekannt war darstellen. Dr. Zs\u00f3fia L\u00e1szl\u00f3 arbeitet derzeitig als wissenschaftliche Assistentin im Institut f\u00fcr Experimentelle Medizin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wegen der Pandemie konnte dieses Jahr die feierliche Preis\u00fcbergabe im Geb\u00e4ude der Ungarischen Akademie der Wissenshaften nicht stattfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00c1d\u00e1m Szab\u00f3 <br \/>\nPhoto und Quelle der Laudationen: Ungarische Entwicklungsbank \u2013 Ausgabe Prima Junior \u2013 2020<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn junge Wissenschaftler erhielten den Junior Prima Preis in der Kategorie \u201eUngarische Wissenschaft\u201c, unter anderem Dr. Andr\u00e1s Attila Horv\u00e1th, Associate Professor des Anatomischen, Histologischen und Embryologischen Instituts der Semmelweis Universit\u00e4t, sowie Dr. M\u00e1rton Kolossv\u00e1ry, Dr. Csaba M\u00e1ty\u00e1s und Dr. Zs\u00f3fia L\u00e1szl\u00f3, die ihren PhD-Titel an der Semmelweis Universit\u00e4t erwarben. 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