{"id":31935,"date":"2015-11-09T11:19:22","date_gmt":"2015-11-09T10:19:22","guid":{"rendered":"http:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=1794"},"modified":"2015-11-09T11:19:22","modified_gmt":"2015-11-09T10:19:22","slug":"dr-bela-merkely-die-semmelweis-universitat-braucht-wettbewerbsfahige-kliniken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2015\/11\/09\/dr-bela-merkely-die-semmelweis-universitat-braucht-wettbewerbsfahige-kliniken\/","title":{"rendered":"Dr. B\u00e9la Merkely: Die Semmelweis Universit\u00e4t braucht Wettbewerbsf\u00e4hige Kliniken"},"content":{"rendered":"<p>Bis Ende Dezember soll jede Klinik ein Stabilisierungs- und Entwicklungsprogramm mithilfe des Klinischen Zentrums erarbeiten. Das neue siebenk\u00f6pfige Pr\u00e4sidium des Klinischen Zentrums wird deshalb jede Klinik einzeln besuchen \u2013 erkl\u00e4rte Dr. B\u00e9la Merkely, Prorektor f\u00fcr klinische Angelegenheiten, Pr\u00e4sident des Klinischen Zentrums und Direktor des Kardiovaskul\u00e4ren Zentrums. Die neu \u00fcberarbeitete Betriebsordnung des Klinischen Zentrums erm\u00f6glicht es nun, dass der Prorektor f\u00fcr klinische Angelegenheiten die operative Leitung und Organisierung der Krankenpflege \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/11\/mb1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1795\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/11\/mb1-300x200.jpg\" alt=\"mb1\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>F\u00fcr Dr. B\u00e9la Merkely sind Progressivit\u00e4t und Akutversorgung die wichtigsten Schl\u00fcsselfaktoren der Krankenpflege. Priorit\u00e4t des Klinischen Zentrums ist, dass jede Uniklinik Versorgung von h\u00f6chster Qualit\u00e4t anbietet. \u201eDas Ziel ist, stabile, verl\u00e4ssliche und progressive Kliniken aufzustellen, die mit einem professionellen und fachkundigen Team fortw\u00e4hrend auf h\u00f6chstem Niveau arbeiten.\u201c Kliniken und Abteilungen sollen seiner Ansicht nach wettbewerbsf\u00e4hig gestaltet werden.<\/p>\n<p>Der neue Pr\u00e4sident ist der Ansicht, dass statt einer poliklinischen Struktur vielmehr der Ausbau eines Netzwerks von Spezialkliniken Realit\u00e4t hat. An der Universit\u00e4t soll jedes Spezialfeld vertreten werden, um umfassende \u00e4rztliche Ausbildung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Jede Klinik soll \u00fcber einen speziellen Fachbereich verf\u00fcgen, um nicht nur in regionaler Hinsicht, sondern auch auf l\u00e4ndlicher Ebene Dienstleistungen der Spitzenqualit\u00e4t anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dr. B\u00e9la Merkely berichtete, dass als neues Gremium ein Klinikumsvorstand gegr\u00fcndet wurde, dessen Mitglieder vom Pr\u00e4sidenten ernannt und vom Rektor gutgehei\u00dfen werden. Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern, wovon der Direktor der Klinik f\u00fcr An\u00e4sthesie und Intensivtherapie und der Chefapotheker der Universit\u00e4t ordentliche Mitglieder sind. Die weiteren Mitglieder kommen aus den Dekanaten bzw. der Leitung verschiedener Unikliniken. Weiters wurde auch ein Beirat des Klinischen Zentrums aufgestellt, welcher den Vorstand bei der Vorf\u00fchrung neuer Vorschl\u00e4ge an den Kanzler und den Dekanen unterst\u00fctzt. Die Leitung des Klinischen Zentrums wir von Rektor sowie Kanzler gleicherma\u00dfen \u00fcberwacht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/11\/mb2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1796\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/11\/mb2-300x200.jpg\" alt=\"mb2\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Der Vorstand wird jede einzelne Klinik besuchen und Portfolio, Ausgaben, Einnahmen pr\u00fcfen sowie \u00fcber n\u00f6tige strukturelle Anpassungen beraten. Dr. B\u00e9la Merkely hob hervor, dass bis Jahresende das Stabilisations- und Entwicklungsprogramm f\u00fcr jede Klinik erstellt werden muss, damit ein klares Bild dar\u00fcber entsteht, wie die Krankenpflege der Semmelweis Universit\u00e4t kosteneffizient, und zugleich entsprechend der Bed\u00fcrfnisse der Patienten und auf h\u00f6chstm\u00f6glichem Niveau erm\u00f6glicht werden kann. \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass die Rationalisierung und die strukturellen Anpassungen ihr Ziel erreichen werden und eine Entwicklung der Semmelweis Universit\u00e4t und deren Kliniken folgen wird\u201d \u2013 so Dr. Merkely.<\/p>\n<p>Ein gut funktionierendes Netzwerk der Kliniken ist als Voraussetzung der hochkar\u00e4tigen Ausbildung unumg\u00e4nglich, da in der \u00c4rztebildung die praktische Ausbildung immer mehr an Bedeutung gewinnt \u2013 betonte Pr\u00e4sident Merkely. Damit die Kliniken als Ausbildungsst\u00e4tten f\u00fcr Medizinstudenten funktionieren k\u00f6nnen, ist eine Kapazit\u00e4tserweiterung unbedingt n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Weiters muss an der Semmelweis Universit\u00e4t jede Dienstleistung erreichbar gemacht werden. So k\u00f6nnen etwa separate Abteilungen f\u00fcr Traumatologie und Notfallaufnahme dank des Kor\u00e1nyi-Projektes demn\u00e4chst er\u00f6ffnet werden. Ebenso wichtig w\u00e4re die Gr\u00fcndung einer zentralisierten und effizienten Abteilung f\u00fcr Onkologie \u2013 meint Dr. Merkely.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich Haushaltsangelegenheiten sieht Dr. B\u00e9la Merkely die L\u00f6sung nicht unbedingt in der K\u00fcrzung der Kosten, sondern vielmehr in der Rationalisierung und Optimierung der Ausgaben und Einnahmen. Kosteneffizienz k\u00f6nne in erster Linie durch strukturelle \u00c4nderungen und durch die Verfolgung von potentiellen Einnahmequellen realisiert werden. F\u00fcr ein gutes Management des Klinischen Zentrums soll vor allem koordinierte Teamarbeit sorgen. Dabei sollen die Interessen des gesamten Klinikums einheitlich vertreten werden, indem alle Ma\u00dfnahmen flexibel der aktuellen Lage angepasst werden.<\/p>\n<p>P\u00e1lma Dobozi<br \/>\nPhoto: G\u00e1bor Ancsin<br \/>\n\u00dcbersetzt von Marica Wild<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis Ende Dezember soll jede Klinik ein Stabilisierungs- und Entwicklungsprogramm mithilfe des Klinischen Zentrums erarbeiten. Das neue siebenk\u00f6pfige Pr\u00e4sidium des Klinischen Zentrums wird deshalb jede Klinik einzeln besuchen \u2013 erkl\u00e4rte Dr. B\u00e9la Merkely, Prorektor f\u00fcr klinische Angelegenheiten, Pr\u00e4sident des Klinischen Zentrums und Direktor des Kardiovaskul\u00e4ren Zentrums. 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