{"id":31930,"date":"2015-04-08T10:29:00","date_gmt":"2015-04-08T08:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=1267"},"modified":"2015-04-08T10:29:00","modified_gmt":"2015-04-08T08:29:00","slug":"prof-dr-erzsebet-ligeti-in-der-forschung-ist-es-unentbehrlich-der-schopferischen-kreativitat-freien-lauf-zu-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2015\/04\/08\/prof-dr-erzsebet-ligeti-in-der-forschung-ist-es-unentbehrlich-der-schopferischen-kreativitat-freien-lauf-zu-lassen\/","title":{"rendered":"Prof. Dr. Erzs\u00e9bet Ligeti: \u201eIn der Forschung ist es unentbehrlich, der sch\u00f6pferischen Kreativit\u00e4t freien Lauf zu lassen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/05\/ligeti-erzs\u00e9bet2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1268\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/05\/ligeti-erzs\u00e9bet2-200x300.jpg\" alt=\"ligeti-erzs\u00e9bet2\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a>Am 15. M\u00e4rz konnte Frau Prof. Erzs\u00e9bet Ligeti, stellvertretende Direktorin des Instituts f\u00fcr Physiologie der Semmelweis Universit\u00e4t und fr\u00fchere Direktorin des deutschsprachigen Studienganges an der Semmelweis Universit\u00e4t, den Sz\u00e9chenyi-Preis des ungarischen Staates f\u00fcr ihre au\u00dferordentlichen Ergebnisse in der Forschung der Biomedizin und der Zellphysiologie sowie f\u00fcr ihre besonderen Bem\u00fchungen in der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs \u00fcbernehmen.<br \/>\nFrau Prof. Ligeti sagt, sie verdanke ihren Erfolg ihren fr\u00fcheren Mentoren, die sie ihrer Neugier immer uneingeschr\u00e4nkt nachgehen lie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eSchon im Gymnasium galt mein Interesse eindeutig der Chemie und der Biologie, die einzige Frage war, ob ich Chemikerin, \u00c4rztin oder Pharmazeutin werden soll. In Psysiologie, die sp\u00e4ter zu meiner sp\u00e4teren Spezialrichtung wurde, bin ich w\u00e4hrend der Studienjahre involviert worden\u201d \u2013 so Frau Prof. Ligeti. Ihrer Meinung nach hat sich der Fokus der physiologischen Forschungen die Jahre hindurch \u00f6fters ge\u00e4ndert. \u201eZu Beginn meiner Karriere war die Physiologie noch von Tierversuchen gepr\u00e4gt. Dann r\u00fcckten Untersuchungen von isolierten Zellen und die Suche von molekularen Zielpunkten in den Mittelpunkt. Im letzten Jahrzehnt wiederum kommt es immer \u00f6fter vor, dass wir unsere molekularen Kenntnisse an lebenden Organismen testen.\u201d<\/p>\n<p>Zusammen mit ihrer Arbeitsgruppe erforschte Frau Prof. Ligeti die physilogischen Mechanismen von neutrophilen Granulozyten, die eine zentrale Rolle in der nat\u00fcrlichen Immunantwort spielen. Zusammen entdeckten sie, dass die sich von Zellen abtrennenden Vesikel f\u00e4hig sind, die Vermehrung von Bakterien eigenst\u00e4ndig zu verhindern. Frau Prof. Ligeti plant, diesen Mechanismus weiter zu analysieren und bei bisher unerforschten Proteinen zu studieren. Das Ziel ist, zusammen mit dem Klinikum die Diagnostik und Therapie zu unterst\u00fctzen. \u201eMit der Verringerung meiner administrativen Aufgaben m\u00f6chte ich auch zum Labortisch zur\u00fcckkehren und wieder eigene Experimente durchf\u00fchren.\u201d<\/p>\n<p>Zwischen ihren fr\u00fcheren Studenten finden sich Rektoren, Klinikleiter, Ober\u00e4rzte Professoren von Universit\u00e4ten im In- und Ausland. Erzs\u00e9bet Ligeti ist \u00fcberzeugt: Das Beste aus sich herausholen kann man nur in einem Beruf, der zugleich die Lieblingsbesch\u00e4ftigung ist. Dabei ist es unentbehrlich, der eigenen Kreativit\u00e4t freien Lauf zu lassen. Ebenso ist es auch Frau Prof. Ligeti ergangen, deshalb ist auch sie bem\u00fcht, ihren Kollegen die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Freiheit in ihrer Arbeit zu geben.<\/p>\n<p>\u201eDer deutschsprachige Unterricht ist die Spezialit\u00e4t der Semmelweis Universit\u00e4t und wurde von meinem fr\u00fcheren Vorgesetzten und Mentor, Dr. Attila Fony\u00f3, ins Leben gerufen. Ich war immer bestrebt, sein Erbe zu bewahren und weiterzuentwickeln\u201c \u2013 betont Frau Dr. Ligeti, die selber auch neun Jahre lang Direktorin des deutschsprachigen Studienganges an der Semmelweis Universit\u00e4t war. Mehrmals hat sie auch die Unterst\u00fctzung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/05\/LigetiErzsebet1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1265\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/05\/LigetiErzsebet1.jpg\" alt=\"LigetiErzsebet1\" width=\"603\" height=\"401\" \/><\/a>Obwohl Erzs\u00e9bet Ligeti an mehreren angesehenen ausl\u00e4ndischen Universit\u00e4ten studiert, geforscht und gelehrt hat, hat sie nie daran gedacht, sich im Ausland zu versuchen. F\u00fcr sie, sagt sie, sei das eine emotionale Angelegenheit, als Ungarin f\u00fchle sie sich eben in Ungarn wohl. Die Anerkennung des ungarischen Staates bedeutet ihr dementsprechend sehr viel. \u201eEs war unbeschreiblich, als einzige Frau unter den 14 Preistr\u00e4gern, mit der Statue Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyis in meiner Hand, im ungarischen Parlament zu stehen und mit Dankbarkeit an die lange Reihe von Menschen zu denken, denen ich diese Auszeichnung zu verdanken habe.\u201d<\/p>\n<p>M\u00e1ria Mozer<br \/>\n\u00dcbersetzt von Marica Wild<br \/>\nPhotos: Attila Kov\u00e1cs \u2013 Semmelweis Universit\u00e4t; MTI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2015\/05\/ligeti-erzs\u00e9bet2.jpg\"><\/a> Am 15. M\u00e4rz konnte Frau Prof. Erzs\u00e9bet Ligeti, stellvertretende Direktorin des Instituts f\u00fcr Physiologie der Semmelweis Universit\u00e4t und fr\u00fchere Direktorin des deutschsprachigen Studienganges an der Semmelweis Universit\u00e4t, den Sz\u00e9chenyi-Preis des ungarischen Staates f\u00fcr ihre au\u00dferordentlichen Ergebnisse in der Forschung der Biomedizin und der Zellphysiologie sowie f\u00fcr ihre besonderen Bem\u00fchungen in der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":361,"featured_media":31392,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[78],"tags":[],"class_list":["post-31930","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/361"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31930"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31930\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}