{"id":29353,"date":"2022-02-15T14:55:11","date_gmt":"2022-02-15T13:55:11","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=29353"},"modified":"2022-10-03T13:03:44","modified_gmt":"2022-10-03T11:03:44","slug":"strategische-kooperationsvereinbarung-zwischen-semmelweis-universitaet-und-astrazeneca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2022\/02\/15\/strategische-kooperationsvereinbarung-zwischen-semmelweis-universitaet-und-astrazeneca\/","title":{"rendered":"Strategische Kooperationsvereinbarung zwischen Semmelweis Universit\u00e4t und AstraZeneca"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Im Interesse der weiteren Forschung der Zusammenh\u00e4nge zwischen bestimmten Volkskrankheiten wie Diabetes, chronische Nierenkrankheit (CKD) und Herzinsuffizienz, der Verst\u00e4rkung und Verbreitung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungst\u00e4tigkeiten, sowie der Verwirklichung gemeinsamer Programme zur Unterst\u00fctzung der Behandlung, Aufkl\u00e4rung und des Diagnostizierens von Patienten wurde im Januar dieses Jahres eine strategische Kooperationsvereinbarung zwischen der Semmelweis Universit\u00e4t und der ungarischen Tochtergesellschaft der Pharmafirma AstraZeneca abgeschlossen. In der Veranstaltung wurde auch ein Rahmenvertrag im Thema klinische Untersuchungen unterschrieben. Dadurch wird m\u00f6glich, dass der Start der Untersuchungen schneller und wirksamer sein wird.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145173_C19A9692-scr-1-286x400-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-29352 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145173_C19A9692-scr-1-286x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"286\" height=\"400\" \/><\/a>\u201eAn diesem Tag schlossen das AstraZeneca, eines der leitenden biotechnologischen Pharmaunternehmen der Welt, das auch in Ungarn eine bedeutende Position im Markt hat, und die Semmelweis Universit\u00e4t, f\u00fchrende medizinische und gesundheitswissenschaftliche Hochschulinstitution der mitteleurop\u00e4ischen Region, eine Vereinbarung ab.\u00a0 Sicher ist, dass wir ein gemeinsames Engagement f\u00fcr Forschung und Entwicklung teilen und uns daf\u00fcr einsetzen, den Patienten bessere und innovativere Therapien zur Verf\u00fcgung zu stellen\u201c &#8211; betonte Dr. B\u00e9la Merkely, Rektor der Semmelweis Universit\u00e4t\u00a0 anl\u00e4sslich der Unterzeichnung der strategischen Partnerschaftsvereinbarung. Durch diese Kooperation ist die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungst\u00e4tigkeit &#8211; unter anderem im Bereich Onkologie, Kardiologie, Diabetologie und Nephrologie &#8211; zu verst\u00e4rken, und als erster Schritt kann ein Komplexprogramm im Thema chronische Nierenkrankheit (CKD) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl f\u00fcr Familienmedizin verwirklicht werden &#8211; erkl\u00e4rte der Rektor. Wie er sagte, ist die CKD eine typischerweise unterdiagnostizierte Erkrankung, die das Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Sch\u00e4den um ein Vielfaches erh\u00f6hen kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145203_C19A9880-scr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-29351 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145203_C19A9880-scr.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"711\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Semmelweis Universit\u00e4t und AstraZeneca unterschrieben auch einen Rahmenvertrag im Thema klinische Untersuchungen. Ihr Ziel ist, damit die Vertragsschlie\u00dfung bez\u00fcglich einiger klinische Untersuchungen und somit der Start der Tests und die Einbeziehung der Patienten schneller und wirksamer ist. Aktuell nimmt die Semmelweis Universit\u00e4t an Zweidrittel der AstraZeneca-Untersuchungen teil, sie hat aber vor, diese Zahl \u00fcber 80 Prozent zu bringen &#8211; betonte Dr. B\u00e9la Merkely. Zu den strategischen Zielstellungen der Universit\u00e4t geh\u00f6rt auch die Erh\u00f6hung der klinischen Forschungst\u00e4tigkeit, und dazu ist die Ausbau der strategischen Partnerschaftsbeziehungen in der Pharmaindustrie wichtig &#8211; f\u00fcgte der Rektor noch dazu. Durch diese T\u00e4tigkeit k\u00f6nnen die Patienten die innovativsten Therapiem\u00f6glichkeiten schneller bekommen, und dadurch wird auch die wissenschaftliche Leistung erh\u00f6ht. Dies tr\u00e4gt dazu bei, auch in den internationalen Ranglisten h\u00f6her kommen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145181_C19A9724-scr-276x400-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-29350 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145181_C19A9724-scr-276x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"276\" height=\"400\" \/><\/a>Kuuno Vaher, Direktor des Central European Cluster AstraZeneca sagte: Zu den Haupttherapiegebieten des Unternehmens geh\u00f6ren die Onkologie, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren- und Stoffwechselkrankheiten, Erkrankungen der Atemwege und die Immunologie. Heute wei\u00df man viel mehr \u00fcber diese Erkrankungen. Die Anwendung von neuen Kenntnissen bedeutet aber eine immer gr\u00f6\u00dfere Herausforderung &#8211; w\u00e4hrend der Heilung muss man immer mehr Aspekte ber\u00fccksichtigen &#8211; betonte Kuuno Vaher. Ein wichtiger Teil der Partnerschaftsvereinbarungen des Unternehmens weltweit ist die Untersuchung in Themen: wie die Organisation der medizinischen Versorgung zu verbessern ist, und wie die \u00c4rzte die Digitalisierung anzuwenden haben, um \u00dcberlegungen aufgrund aller verf\u00fcgbaren Daten machen, und somit bessere medizinische Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. \u201eDie Zusammenarbeit hat grunds\u00e4tzlich vier Grundbausteine: die Diagnostik, Screening, Aufkl\u00e4rung und Analyse verf\u00fcgbarer Daten. Dadurch hat man herauszufinden, ob unsere T\u00e4tigkeit den Zustand der Patienten tats\u00e4chlich verbessern kann. Es reicht zum Beispiel nicht aus zu wissen, wie viele Menschen ein bestimmtes Medikament verwenden; wir m\u00fcssen auch sehen, wie eine Innovation das Leben der Patienten konkret bewirkt\u201c &#8211; sagte Kuuno Vaher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145192_C19A9794-scr-267x400-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-29349 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145192_C19A9794-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/><\/a>Dr. M\u00e1ty\u00e1s Faluv\u00e9gi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von AstraZeneca sagte: Die Rahmenvereinbarung bez\u00fcglich klinische Untersuchungen wurde mit der Universit\u00e4t aus dem Grund gestaltet, weil die Semmelweis Universit\u00e4t optimale Bedingungen zur Durchf\u00fchrung solcher Untersuchungen anbieten kann. In den letzten 3 Jahren gab es in Ungarn 855 solche Untersuchungen, es wurden 49 Projekte von AstraZeneca abgewickelt, und davon nahm die Universit\u00e4t an 31 Untersuchungen teil. An der Universit\u00e4t werden bereits zahlreiche kardiovaskul\u00e4re und pneumologische Untersuchungen gemacht. Unser Hauptziel besteht nun darin, in den kommenden Jahren mehrere onkologische Untersuchungen durchzuf\u00fchren&#8220; &#8211; betonte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Durch das Unterzeichnen der Vereinbarung wollen wir den Start der Untersuchungen beschleunigen, und unser langfristiges Ziel ist, damit die Pr\u00e4senz von AstraZeneca nicht nur an der Universit\u00e4t, sondern in ganz Ungarn verst\u00e4rkt wird &#8211; sagte Dr. P\u00e9ter Ferdinandy, Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation der Semmelweis Universit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145179_C19A9714-scr-1-267x400-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-29348 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2022\/02\/RS145179_C19A9714-scr-1-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/><\/a>In seiner Abschlussrede bedankte sich Dr. P\u00e9ter Ferdinandy f\u00fcr die Vorbereitung des Vertrages, die vom Koordinierungszentrum f\u00fcr klinische Studien (4K) unter Leitung von Dr. J\u00e1nos Filakovszky durchgef\u00fchrt wurde. Er \u00e4u\u00dferte die Hoffnung, dass sich die Zahl der klinischen Untersuchungen dank des Kooperationsabkommens weiter erh\u00f6hen wird. Dies sollte der erste Schritt zur gemeinsamen Entwicklung neuer Therapien, zur Schaffung von gemeinsamem geistigen Eigentum sein, und die Untersuchungen werden zu einer breiteren F\u00f6rderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit auch beitragen k\u00f6nnen &#8211; f\u00fcgte er noch dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Vereinbarung \u00fcber die strategische Zusammenarbeit und der Rahmenvertrag \u00fcber klinische Studien wurden von Dr. B\u00e9la Merkely, Rektor der Semmelweis Universit\u00e4t, und Dr. L\u00edvia Pavlik, Kanzlerin der Semmelweis Universit\u00e4t, unterschrieben, w\u00e4hrend das erste Dokument von Kuuno Vaher, Cluster-Direktor von AstraZeneca, und das zweite von Dr. M\u00e1ty\u00e1s Faluv\u00e9gi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von AstraZeneca, unterzeichnet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">P\u00e1lma Dobozi, Vikt\u00f3ria Kiss<br \/>\nFoto: Attila Kov\u00e1cs &#8211; Semmelweis Universit\u00e4t<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Interesse der weiteren Forschung der Zusammenh\u00e4nge zwischen bestimmten Volkskrankheiten wie Diabetes, chronische Nierenkrankheit (CKD) und Herzinsuffizienz, der Verst\u00e4rkung und Verbreitung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungst\u00e4tigkeiten, sowie der Verwirklichung gemeinsamer Programme zur Unterst\u00fctzung der Behandlung, Aufkl\u00e4rung und des Diagnostizierens von Patienten wurde im Januar dieses Jahres eine strategische Kooperationsvereinbarung zwischen der Semmelweis Universit\u00e4t und der ungarischen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":101423,"featured_media":29351,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[78],"tags":[85],"class_list":["post-29353","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","tag-forschung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/101423"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29353"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29353\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32416,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29353\/revisions\/32416"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}