{"id":28718,"date":"2021-12-09T16:10:59","date_gmt":"2021-12-09T15:10:59","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=28718"},"modified":"2021-12-09T16:10:59","modified_gmt":"2021-12-09T15:10:59","slug":"semmelweis-universitaet-erhielt-mehr-als-92-milliarden-huf-fuer-forschung-und-innovation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2021\/12\/09\/semmelweis-universitaet-erhielt-mehr-als-92-milliarden-huf-fuer-forschung-und-innovation\/","title":{"rendered":"SEMMELWEIS-UNIVERSIT\u00c4T ERHIELT MEHR ALS 9,2 MILLIARDEN HUF F\u00dcR FORSCHUNG UND INNOVATION"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Semmelweis-Universit\u00e4t erhielt den gr\u00f6\u00dften Zuschuss im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Thematischen Exzellenzprogrammes: Die 11 Forschungsprojekte der Universit\u00e4t werden bis Ende 2025 mit mehr als 9,2 Milliarden Forint aus dem Nationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsfonds gef\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Nationalb\u00fcro f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Innovation (NKFIH) gab das Thematische Exzellenzprogramm am 16. August 2021 bekannt. Im Rahmen des Programms werden bis Ende 2025 vor allem universit\u00e4re Wissenszentren und Forschungszentren f\u00fcr ihre F&amp;E- und Innovationst\u00e4tigkeiten in den Bereichen Grundlagenforschung, angewandte Forschung und experimentelle Forschung finanziert.<\/p>\n<div class=\"w-100 fontos_div\" style=\"text-align: justify\">Aufgrund der am 25. November ver\u00f6ffentlichten Ergebnisse erhielten 11 Forschungsprojekte der Semmelweis Universit\u00e4t einen Zuschuss im Wert von mehr als 9,2 Milliarden HUF. Damit liegt die Universit\u00e4t sowohl bez\u00fcglich Anzahl der gef\u00f6rderten Projekte als auch H\u00f6he der F\u00f6rdermittel an erster Stelle unter den Institutionen.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit dem Projekt <em>\u201eMolekularbiologie &#8211; Exzellenzforschungen im Bereich Molekularmedizin an der Semmelweis Universit\u00e4t (MOLORKIV\u201c<\/em> &#8211; das von Dr. Attila M\u00f3csai amtierendem Direktor des Instituts f\u00fcr Physiologie geleitet wird &#8211; hat man das Ziel, damit die molekularen Grundlagen der verschiedenen Krankheiten und der neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren verstanden und etabliert werden k\u00f6nnen. Im Projekt geht es um drei strategische Themenbereiche: die Sterbefallstatistiken f\u00fchrenden Tumorerkrankungen; die Infektions- und Immunkrankheiten (incl. COVID-19), sowie die genetisch determinierten Erkrankungen. Das geplante Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit 25 Forschungsgruppen der Semmelweis Universit\u00e4t verwirklicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-28717 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr.jpg 1200w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS120508_C19A7182-scr-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Projekt mit dem Titel <em>&#8222;Translationsforschungen und Innovation in der Diagnostik der isch\u00e4mischen Herzkrankheit und ihrer Begleitkrankheiten&#8220;<\/em> l\u00e4uft unter der Leitung von Dr. P\u00e9ter Ferdinandy, Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation, Direktor des Instituts f\u00fcr Pharmakologie und Pharmakotherapie. Ziel des Projektes ist die Forschung und Entwicklung der Vorbeugung und Therapie der metabolischen Erkrankungen (Hyperlipid\u00e4mie, metabolisches Syndrom, Fettleibigkeit, Diabetes), die Begleiterkrankungen der h\u00e4ufig vorkommenden kardiovaskul\u00e4ren Krankheiten sind. Am Projekt nehmen 6 universit\u00e4re Forschungsinstitute und Forschungskliniken teil. Neue Zielstellung des Projektes ist die Therapieentwicklung der Hyperlipid\u00e4mie (Bauchspeicheldr\u00fcsenerkrankung, die durch hohe Blutfettwerte verursacht wird), da diese Erkrankungen zum Diabetes f\u00fchren k\u00f6nnen, und sie sich dadurch auf die kardiovaskul\u00e4ren Krankheiten auswirken. Ein weiteres Ziel ist die Modellierung der Multiorganl\u00e4sionen der COVID-19 und sonstiger Infektionskrankheiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Projekt <em>\u201eGesunde Nation, Sicherheit und Erfolg im Leistungs- und Freizeitsport\u201c<\/em> unter der Leitung von Dr. B\u00e9la Merkely, Rektor und Direktor des V\u00e1rosmajor Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrums geht es um drei Hauptthemen. Das erste Thema ist das ausf\u00fchrliche Screening und die Leistungsdiagnostik der Leistungssportler, insbesondere der fr\u00fcher seltener untersuchten Nachwuchssportler sowie die Unterst\u00fctzung der Jugendf\u00f6rderung im Sport. Das zweite Thema ist die F\u00f6rderung des sicheren Freizeitsports, indem man die Screening-Programme in breiterem Kreis anbietet, bzw. den Freizeitsport und die physische Aktivit\u00e4t von Masters-Sportlern unterst\u00fctzt. Zum dritten Thema geh\u00f6ren die soziale Mobilisierung, die F\u00f6rderung eines gesunden Lebensstils, die Sicherheit und die richtige Wahl des Sports f\u00fcr Anf\u00e4nger. Zur Verwirklichung dieser Aufgaben ist Erstellung eines komplexen digitalen Sportler-Registers auf Basis der k\u00fcnstlichen Intelligenz unbedingt n\u00f6tig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-28716 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1.jpg 1200w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS109299_KT_20200208_0465-scr-1-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit dem Forschungsthema <em>\u201edie explorativen, klinischen und kognitiven neurowissenschaftlichen Forschungen an der Semmelweis Universit\u00e4t (SEMMELWEIS NEUROSCIENCE<\/em>)\u201d &#8211; dessen Leiter Dr. J\u00e1nos R\u00e9thelyi, Direktor der Klinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie ist &#8211; hat man vor, um die neurowissenschaftlichen Forschungen sowohl auf den explorativen, als auch den klinischen und kognitiven neurowissenschaftlichen Gebieten fortzusetzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Highlights der Vorperiode: das sind die experimentellen neurobiologischen, neuropathologischen, neuropharmakologischen und genetischen Studien, sowie die modernsten Forschungsmethoden bez\u00fcglich Schlaganfall, Demenz, Parkinson-Krankheit, Schizophrenie, bipolarer St\u00f6rung, Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen, Autismus-Spektrum-St\u00f6rung, posttraumatischer Belastungsst\u00f6rung, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung. Parallel damit wird entsprechend der Programmausschreibung auch eine neue multizentrische COVID-19- bzw. Post-COVID-Untersuchung unter gemeinsamer Beteiligung von Organisationen der Patientenversorgung in diesem Thema gestartet. Ziel dieses Programmes ist die Harmonisierung der aktuell laufenden Untersuchungen, und die prospektive Forschung der neurologischen, psychiatrischen und psychologischen Aspekte der COVID-19 bzw. Post-COVID-Zust\u00e4nde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Projekt, dessen Titel die <em>\u201eInterdisziplin\u00e4ren Alterungsforschungen an der Semmelweis Universit\u00e4t\u201c<\/em> ist, l\u00e4uft unter Leitung von Dr. \u00c1d\u00e1m Tab\u00e1k, Forschungsprofessor des Instituts f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheit, sowie der Klinik f\u00fcr Innere Medizin und Onkologie. Die ungarische Gesellschaft altert sehr schnell, typischerweise &#8222;erfolglos&#8220;, was sich in der geringen Zahl der in guter Gesundheit verbrachten Jahre widerspiegelt. In den empfohlenen Forschungen werden die Ursachen der \u201eerfolglosen\u201c Alterung der ungarischen Bev\u00f6lkerung untersucht, es werden geeignete \u00dcbungen zur Problembehandlung identifiziert und entwickelt. Im Fokus der Forschungen stehen die eigenen alternden Mitarbeiter der Universit\u00e4t. (Semmelweis Study). Durch die empfohlenen interdisziplin\u00e4ren Untersuchungen, die in Kooperation der Semmelweis Universit\u00e4t und der Regierung durchgef\u00fchrt werden, sollten die fachlichen Grundlagen des Nationalen Programms f\u00fcr &#8222;<em>Erfolgreiches Altern&#8220;<\/em> geschaffen werden. Dieses Programm dient als strategische Grundlage f\u00fcr Alterungspolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Projekt <em>\u201eGestaltung des Semmelweis Federated Data Warehouse zur Unterst\u00fctzung der gemeinsamen Nutzung nationaler Genomdaten zur Gew\u00e4hrleistung des Datenschutzes (SEFA)\u201c<\/em> l\u00e4uft unter Leitung von Dr. M\u00e1ria Judit Moln\u00e1r, Leiterin des Instituts f\u00fcr Genomische Medizin und Seltene Krankheiten. Das Semmelweis-Biobank-Netzwerk enth\u00e4lt biologische Proben und klinische Daten von rund 100 000 Personen. Diese Daten werden jedoch von verschiedenen, fragmentierten und miteinander nicht kompatiblen Datenerfassungssystemen verwaltet. Mit Hilfe der im Semmelweis Federated Data Warehouse zusammengefassten Daten wird man nicht nur \u00fcber biomedizinische Forschungen, sondern auch \u00fcber den Gesundheitszustand der ungarischen Gesellschaft ein deutlich genaueres Bild haben k\u00f6nnen. Ziel ist die Schaffung eines Netzes gro\u00dfer, f\u00f6derierter Datenquellen, dessen Basis ein einheitliches standardisiertes Datenmodell ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-28715 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr.jpg 1200w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/12\/RS139909_C19A8088-scr-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Durch das Projekt <em>\u201eSichere telemetrische \u00dcberwachung und Betreuung von Patienten mit Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren\u201c<\/em>, dessen Leiter Dr. B\u00e9la Merkely ist, hat man vor, ein nationales Telemetriezentrum zu gestalten. Dieses Zentrum wird die T\u00e4tigkeit der Zentren, in denen man die an Herzinsuffizienz leidenden Patienten mit implantierten Defibrillatoren (CIED Ger\u00e4te) behandelt, mit Vorab-Informationen und \u00dcberwachungsfunktionen zu unterst\u00fctzen. Im Rahmen dieses Projektes kann ein solches Telemonitoring-System zustande kommen, das die Fern\u00fcberwachung dieser Patienten mit hoher Qualit\u00e4t und sicher gew\u00e4hrleisten kann und das Pflegeprotokoll mithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz st\u00e4ndig verbessert. Im Rahmen des Projektes wird ein zu der Semmelweis Universit\u00e4t integriertes landesweites Telemetriezentrum gestaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Projekt <em>\u201eMiND+: Forschung und Entwicklung einer Induzierten Neuronalen Drug-Screening-Plattform zur Verbesserung von Ged\u00e4chtnis und kognitiven St\u00f6rungen&#8220;<\/em> l\u00e4uft unter Leitung von Dr. Karolina Milena Pircs Senior Research Fellow und Leiterin des Instituts f\u00fcr Translationale Medizin. Ziel des Projektes ist die Ausarbeitung einer neuartigen, marktbasierten Drogentest-Strategie zur L\u00f6sung der altersbedingten kognitiven St\u00f6rungen unter Verwendung der direkten Methode der reprogrammierten induzierten Neuronen. Durch das neue Modellsystem wird es m\u00f6glich, die beim Studieren der Alterung von menschlichen Nervenzellen auftretenden Probleme zu bek\u00e4mpfen. Indem wir induzierte Neuronen von Spendern unterschiedlichen Alters vergleichen, k\u00f6nnen wir v\u00f6llig neue und f\u00fcr den Menschen relevante Informationen \u00fcber Ver\u00e4nderungen w\u00e4hrend des Alterns gewinnen.<\/p>\n<div class=\"keretes\">\n<p style=\"text-align: justify\">Im Rahmen des Thematischen Exzellenzprogrammes 2021 (TKP) werden 80 Forschungsprojekte von 39 Wissenstransferzentren im Wert von 75 Milliarden HUF aus dem Nationalen Fonds f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Innovation unterst\u00fctzt. Im Rahmen der Ausschreibung konnte man sich in drei Forschungsbereichen (Gesundheit, Nationale Forschungen; Landesschutz und nationale Sicherheit um maximal 2 Milliarden HUF bewerben. Die drei Forschungsbereiche haben ein Budget von jeweils 25-25 Milliarden HUF. Die Anzahl der gef\u00f6rderten Projekte (pro Teilprojekt) sind: Teilprojekt \u201eGesundheit\u201c: 29; Teilprojekt \u201eNationale Forschungen\u201c: 27; Teilprojekt \u201eLandesschutz\u201c 24.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Programm <em>\u201eTranslationale Rheumatologie &#8211; Exzellenzforschungen im Bereich Translationale Rheumatologie (SEMTRHEUM)&#8220;<\/em> wird von Dr. Gy\u00f6rgy Nagy, Direktor des Lehrstuhls f\u00fcr Klinische Rheumatologie geleitet. In den geplanten Forschungen wird man sich mit mehreren wichtigen Teilen der Diagnostik, Therapie und des Pathomechanismus der entz\u00fcndlich-rheumatischen Erkrankungen wie z.B. der rheumatoiden Arthritis besch\u00e4ftigen. Im Projekt werden theoretische rheumatologische\/immunologische Forschungen mit Ber\u00fccksichtigung klinischer Aspekte gemacht. Dadurch entsteht eine echte translationale Br\u00fccke. Durch das Projekt wird man in der Lage sein, Prognosealgorithmen &#8211; die die t\u00e4gliche Patientenversorgung erleichtern &#8211; auszuarbeiten, sowie neue Therapieziele zu identifizieren. Weiterhin wird durch die im Rahmen des Projektes verwirklichten Untersuchungen die M\u00f6glichkeit geschafft, ein gut funktionierendes Forschungsnetz im Thema Rheumatologie zu gestalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Projekt <em>\u201eForschung der Krankheitsgeschichte und Dashboard zum Schutz kritischer Infrastrukturen in einer Epidemiekrise\u201c<\/em> geht es um den Schutz und die Resilienz des Gesundheitsf\u00fcrsorgesystems als kritische Infrastruktur. Die Forschung wird auf Basis von Big Data-Analysen gemacht, indem man auch die Cybersicherheitsfaktoren ber\u00fccksichtigt. Im Rahmen der geplanten Forschung wird die Verfahrensweise vor und w\u00e4hrend der Pandemie miteinander verglichen, wobei die Informationen der Fachempfehlungen auch angewendet werden. Die Projektleiter sind Dr. Mikl\u00f3s Sz\u00f3cska Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst des Gesundheitswesens (EKK) und Dr. \u00c9va Belicza Associate Professor des Bildungszentrums f\u00fcr Gesundheitsmanagement der EKK. Nach der erfolgreichen Projektarbeit sind die Versorgungsstellen zu identifizieren, bei denen in einer Katastrophe- oder Pandemiesituation sofortige Ma\u00dfnahmen zur sicheren Patientenversorgung n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Projekt <em>\u201eUntersuchung des Wirkungsmechanismus des SARS-CoV-2 und der pathogenetischen Faktoren des COVID-19<\/em>\u201c l\u00e4uft unter Leitung von Dr. Andr\u00e1s Kiss, Direktor des II. Instituts f\u00fcr Pathologie.\u00a0 Ziel des Projektes ist, die Unterschiede der Organbeteiligung bei den Menschen, &#8211; die w\u00e4hrend den verschiedenen Pandemiewellen verstorben sind &#8211; zu finden, sowie die spezifischen pathomorphologischen Ver\u00e4nderungen zu detektieren. Die immunhistochemischen und molekularpathologischen Studien befassen sich mit der Rolle und der Beteiligung spezifischer Zelltypen bei der SARS-CoV-2-Infektion und der Pathogenese der Endothelzellsch\u00e4digung, die eine wichtige Rolle im Pathomechanismus der Krankheit spielen. Die zellul\u00e4re Analyse der kardiovaskul\u00e4ren und hepatischen Beteiligung kann die klinischen Symptome der betroffenen Organe erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">P\u00e1lma Dobozi<br \/>\nFoto(Illustration): Attila Kov\u00e1cs &#8211; Semmelweis Universit\u00e4t<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Semmelweis-Universit\u00e4t erhielt den gr\u00f6\u00dften Zuschuss im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Thematischen Exzellenzprogrammes: Die 11 Forschungsprojekte der Universit\u00e4t werden bis Ende 2025 mit mehr als 9,2 Milliarden Forint aus dem Nationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsfonds gef\u00f6rdert. Das Nationalb\u00fcro f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Innovation (NKFIH) gab das Thematische Exzellenzprogramm am 16. August 2021 bekannt. 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