{"id":28278,"date":"2021-11-02T12:29:15","date_gmt":"2021-11-02T11:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=28278"},"modified":"2021-11-02T12:29:15","modified_gmt":"2021-11-02T11:29:15","slug":"tag-der-innovation-an-der-semmelweis-universitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2021\/11\/02\/tag-der-innovation-an-der-semmelweis-universitaet\/","title":{"rendered":"&#8222;Tag der Innovation&#8220; an der Semmelweis Universit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Im Fokus vom diesj\u00e4hrigen \u201eTag der Innovation der Semmelweis Universit\u00e4t\u201c stand die sich rasch entwickelnde Digitalisierung der Gesundheitsdaten. Die Veranstaltung wurde vom Dr. P\u00e9ter Ferdinandy, Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation er\u00f6ffnet. Nach den fachlichen Pr\u00e4sentationen wurde die Auszeichnung \u201eSemmelweis Innovationspreis\u201c \u00fcbergeben, die f\u00fcnf Personen in drei Kategorien erhielten. Die Preistr\u00e4ger hielten \u00fcber ihre Forschungen kurze Pr\u00e4sentationen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der Er\u00f6ffnungsrede der Veranstaltung im Zentrum f\u00fcr Vorklinik begr\u00fc\u00dfte Dr. P\u00e9ter Ferdinandy, Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation die Anwesenden und \u00fcbermittelte die Gedanken von Dr. B\u00e9la Merkely Rektor. \u201eDurch den Modellwechsel an der Semmelweis Universit\u00e4t werden in Bezug ihrer einheimischen und internationalen Reputation neue Perspektiven er\u00f6ffnet. Dank der \u00c4nderung kann das gesellschaftliche und wirtschaftliche Engagement der Universit\u00e4t st\u00e4rker werden, und wir kommen unserem Ziel n\u00e4her: die Semmelweis Universit\u00e4t soll im Jahre 2030 in die TOP 100 Universit\u00e4ten der Welt sowie in die TOP 5 Universit\u00e4ten von Europa auf ihrem Fachgebiet kommen.\u201c \u2013 stand im Brief von Dr. B\u00e9la Merkely. Der Modellwechsel betrifft selbstverst\u00e4ndlich das Innovationspotenzial der Universit\u00e4t und verst\u00e4rkt die ihre Forschung- und Entwicklungst\u00e4tigkeit auch &#8211; betonte er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-28276 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140951_C19A3858-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>Die Ausnutzung der bisher erreichten Ergebnisse, die Weiterf\u00fchrung unserer wertsch\u00f6pfenden Traditionen ist f\u00fcr uns unentbehrlich. Deshalb halte ich die solchen traditionsreichen wissenschaftlichen Veranstaltungen (Semmelweis Innovationstag), sowie die Auszeichnungen (\u201eSemmelweis Innovationspreis\u201c) f\u00fcr unwahrscheinlich wichtig &#8211; erkl\u00e4rte Dr. P\u00e9ter Ferdinandy. Bei der Veranstaltung \u201eTag der Innovation\u201c konzentrieren wir neben Bewahrung der Tradition auch darauf, damit wir auch den neuen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erwartungen st\u00e4ndig entsprechen. Aus dem Grund ist das Hauptthema unserer diesj\u00e4hrigen Veranstaltung die sich rasch entwickelnde Gesundheitsdaten-Digitalisierung. W\u00e4hrend der Coronavirus-Pandemie wurde best\u00e4tigt, wie wichtig die F\u00e4higkeit ist, wenn wir etwas aus unserer eigenen Kraft tun, und somit kann die Weiterentwicklung der einheimischen Gesundheitsindustrie und unserer Wissensbasis auch nicht stehen bleiben &#8211; sagte der Vizerektor. In dem Prozess erh\u00e4lt die Semmelweis Universit\u00e4t, und darunter die Forschung &amp; Entwicklung und Innovation an der Universit\u00e4t eine wichtige Rolle &#8211; sagte der Vizerektor f\u00fcr Innovation und dann gratulierte er den Preistr\u00e4gern des \u201eSemmelweis Innovationspreises\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Digitalisierung der Gesundheitsdaten liegt im Fokus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Danach hielt der Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation eine Pr\u00e4sentation, indem die die Forschung &amp; Entwicklung und Innovation (KFI) f\u00f6rdernden Einheiten der Institution vorgestellt wurden. \u201eAn der Semmelweis Universit\u00e4t wird ein neues KFI-F\u00f6rderungssystem entwickelt, das mit den schon vorhandenen Elementen erg\u00e4nzt wird. Es ist nicht nur wegen Modellwechsels, sondern auch des internationalen Wettbewerbs wichtig, damit wir die F&amp;E-T\u00e4tigkeit viel st\u00e4rker managen k\u00f6nnen\u201c &#8211; betonte Dr. P\u00e9ter Ferdinandy. Das Ziel ist, damit sich die Wissenschaftler statt komplizierter Administration mit der Innovation und Forschung besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen. Wichtige S\u00e4ule der KFI-Strategie der Universit\u00e4t sind &#8211; sagte er &#8211; die Erh\u00f6hung der Anzahl von TDK-Studierenden, der preisgekr\u00f6nten OTDK-Pr\u00e4sentationen (OTDK=Nationalkonferenz des Wissenschaftlichen Studentischen Zirkels), PhD-Studierenden, der Verst\u00e4rkung der Internationalisierung, Steigerung der Anzahl der Publikationen und Zitierungen, der angewendeten F\u00f6rderungseinnahmen, sowie die Erh\u00f6hung der KFI-Unternehmensauftr\u00e4ge und ihrer Einnahmen. Die Semmelweis Universit\u00e4t wird nur durch Erreichen dieser Ziele in den universit\u00e4ren Ranglisten vorw\u00e4rts kommen &#8211; betonte der Vizerektor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">An der Universit\u00e4t startete man mit Ausbau einer neuen Supportstruktur, die noch nicht ganz fertig ist &#8211; erkl\u00e4rte Dr. P\u00e9ter Ferdinandy und dann f\u00fcgte er noch dazu: dieses Jahr kam auch ein KFI-Finanzierungsfonds zustande, dessen Regelung noch unter Bearbeitung ist. Der Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation sprach dann \u00fcber das KFI-Flaggschiff-Projekt der Semmelweis Universit\u00e4t, \u00fcber den Science Park f\u00fcr Gesundheitsindustrie und Biotechnologie, der laut Plan in Budapest, in der N\u00e4he der Universit\u00e4t aufgebaut wird. Das Ziel des Projektes ist, damit die Semmelweis Universit\u00e4t Schl\u00fcsselfaktor in der regionalen Wirtschaftsentwicklung der Gesundheitsindustrie wird &#8211; betonte er. Er beschrieb die Infrastruktur des Science Parks und seine fachlichen Richtlinien auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-28275 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140956_C19A3878-scr-400x267-1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140956_C19A3878-scr-400x267-1.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140956_C19A3878-scr-400x267-1-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Dr. Gyula Szigeti, Direktor des Semmelweis Innovationszentrums hielt \u00fcber wissenszentriertes Informationsmanagement eine Pr\u00e4sentation. Das Innovationszentrum ist die zentrale Organisationseinheit der Semmelweis Universit\u00e4t, dessen Aufgabe ist &#8211; neben Verbreitung der innovativen Denkweise und Praxis &#8211; das Ausschreibungsportfolio der Institution hochqualitativ zu behandeln und den Projekt-, Wissens- und Technologietransfer, sowie das Innovationsmanagement zu betreiben &#8211; erkl\u00e4rte der Direktor. Weiterhin ist diese Organisationseinheit zust\u00e4ndig, damit die mit der KFI verbundene Bildungst\u00e4tigkeit durchgef\u00fchrt, und das geistige Eigentum der Universit\u00e4t &#8211; im Interesse der Ausbau des Innovations-\u00d6kosystem &#8211; gesch\u00fctzt und ausgenutzt wird. In seiner Pr\u00e4sentation informierte Dr. Gyula Szigeti unter anderem dar\u00fcber, dass man mit der Ausarbeitung einer Wissenslandkarte startete. Danach sprach er \u00fcber die kontinuierliche Entwicklung der Hilfsmaterialien, die die Arbeit der Wissenschaftler unterst\u00fctzen, auch. \u201eDie Semmelweis Universit\u00e4t meldete in den vergangenen 12 Monaten 30 gewerbliche Schutzrechte an &#8211; betonte Dr. Szigeti. Mit dieser Zahl geht sie den einheimischen medizinischen Universit\u00e4ten vor, und die Ergebnisse zeigen: man konnte die Wissenschaftler der Universit\u00e4t auf eine gewisse Einstellungs\u00e4nderung aufmerksam machen. Dr. Gyula Szigeti stellte dann die Ausschreibung des Innovations\u00f6kosystems und deren Ergebnisse vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-28274 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140960_C19A3901-scr-268x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"400\" \/>Dr. Mikl\u00f3s Sz\u00f3cska, Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst des Gesundheitswesens (EKK) hielt eine Pr\u00e4sentation im Thema: Datengesteuertes Gesundheitswesen und Paradigmenwechsel. In seiner Pr\u00e4sentation stellte er durch konkrete Beispielen vor, wie die Daten bei Lebensrettung anzuwenden sind. In der Zukunft wird man solche digitalen Versorgungsmodelle in mehreren Gebieten benutzen, und dadurch k\u00f6nnen sich die Arzt-Patient, Assistent-Patient und Arzt-Arzt- Beziehungen wesentlich \u00e4ndern. Zur Organisation der medizinischen Versorgung sind nicht nur die Gesundheitsdaten zu ber\u00fccksichtigen &#8211; sagte Dr. Mikl\u00f3s Sz\u00f3cska. Dann stellte er vor, wie die k\u00fcnstliche Intelligenz zur Entscheidungsunterst\u00fctzung beitragen kann. \u201eDie Semmelweis Universit\u00e4t ist in der Lage, um die k\u00fcnstliche Intelligenz als Dienstleistung bei Entscheidungsunterst\u00fctzung anzubieten\u201c &#8211; erkl\u00e4rte Dr. Sz\u00f3cska. Der Dekan der Fakult\u00e4t EKK sprach dann dar\u00fcber, wie die k\u00fcnstliche Intelligenz beim Corona-Krisenmanagement zu nutzen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als Fortsetzung sprach Antal Kuthy Konsortiumsleiter der Fa. InnoHealth DATALAKE, E-Group \u00fcber das InnoHealth-Projekt, und danach stellte Bal\u00e1zs F\u00fcrjes Direktor von Innostar die M\u00f6glichkeiten von EIT Health (European Institute of Innovation and Technology) f\u00fcr die Innovatoren vor.<\/p>\n\r\n        [slb_exclude]\r\n        <div class=\"row galeria-wrapper mx-0 h-auto\">\r\n            <div class=\"col-9 pl-0 pr-2\">\r\n            <span class=\"gallery-item frame\">\r\n\t\t\t\t<div class=\"galeria-left-img\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140975_C19A3956-scr.jpg\"><img src=https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140975_C19A3956-scr.jpg  \r\n                            alt=\"\" \r\n                            class=\"attachment-sote-gallery-big size-sote-gallery-big\" \r\n                            srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140975_C19A3956-scr-400x267.jpg 400w, 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diesj\u00e4hrigen Innovationspreise von Dr. P\u00e9ter Ferdinandy und Dr. Gyula Szigeti \u00fcbergeben. Ziel mit dem Semmelweis Innovationspreis ist, damit die von den Studenten und Wissenschaftlern der Semmelweis Universit\u00e4t erreichten wissenschaftlichen Ergebnisse popul\u00e4r gemacht, und sie in breiterem Kreis kennengelernt werden. Weiterhin sollte die Nutzung der entstandenen geistigen Produkte durch Business Development unterst\u00fctzt, sowie die Organisationskultur an der Universit\u00e4t kennengelernt und geschaffen werden &#8211; erkl\u00e4rte der Leiter des Innovationszentrums. Dieser Preis wird jedes Jahr in drei Kategorien entsprechend Entscheidung des Universit\u00e4tssenats \u00fcbergeben &#8211; f\u00fcgte er dann noch dazu. Dieses Jahr erhielten f\u00fcnf Studierenden diese Auszeichnung. \u201eIch kann jedem nur gratulieren, der eine Bewerbung eingereicht hat\u201c Sie stehen schon einen Schritt vor uns, da sie schon auf die Idee kamen, um sich mit einem Innovationsprojekt zu besch\u00e4ftigen &#8211; sagte der Vizerektor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-28261 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140988_C19A4029-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>In der Kategorie \u201edie innovativste TDK-Arbeit\u201c erhielt Dr. Sarolta Trinh, PhD-Studierende der Fakult\u00e4t f\u00fcr Medizin die Auszeichnung. Unsere Forschungsgruppe, die aus Kinder\u00e4rzten und Kinder-An\u00e4sthesisten besteht, pr\u00fcft ein solches multimodales Monitorings-System, das die vitalen Beatmungsparameter, die h\u00e4modynamischen und neurovaskul\u00e4ren Faktoren w\u00e4hrend den Kinderan\u00e4sthesieoperationen in Echtzeit und nichtinvasiv testet. Unser langfristiges Ziel ist, um mit Hilfe der aus den Monitoren gewonnenen Daten eine solche k\u00fcnstliche Intelligenz zu gestalten, wodurch die unerw\u00fcnschten Ereignisse prognostiziert werden k\u00f6nnen. So ist auch der An\u00e4sthesist mehr vorbereitet und ist in der Lage, diese Ereignisse durch einen fr\u00fchzeitigen Eingriff zu verhindern &#8211; fasste Dr. Sarolta Trinh ihre Pr\u00e4sentation zusammen. Dann f\u00fcgte sie noch dazu: dank ihrer Forschung kann sich die Kinder-An\u00e4sthesieversorgung in der Zukunft auch verbessern. In dem von ihr entwickelten chirurgischen Echtzeit-Ereignisprotokoll werden die Ereignisse im OP-Saal &#8211; darunter die technischen Ereignisse, an\u00e4sthetische Interventionen, Auftreten verschiedener Symptome aufgezeichnet. In diesem elektronischen Excel-Protokoll wird nicht nur der Zeitpunkt der verschiedenen Ereignisse w\u00e4hrend des Eingriffs aufgezeichnet, sondern auch, wie die eventuell auftretenden Symptome beseitigt wurden. Durch die anschlie\u00dfende Analyse der Daten kann man besser verstehen, was im Hintergrund der aufgetretenen Ereignisse w\u00e4hrend der OP und der physiologischen \u00c4nderungen steht &#8211; sagte Dr. Sarolta Trinh und f\u00fcgte dazu: in der I. Klinik f\u00fcr P\u00e4diatrie wird dieses Monitorings-System und das Ereignisprotokoll w\u00e4hrend den meisten Eingriffe schon benutzt. Aktuell ist die Forschung noch in der Phase der Datensammlung, bald wird man aber mit der Datenreinigung und Datenanalyse starten, und danach kann der maschinelle Lernprozess der k\u00fcnstlichen Intelligenz auch in Gang gesetzt werden. &#8211; f\u00fcgte sie noch dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-28260 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140990_C19A4049-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>In der Kategorie \u201edie innovativste PhD-Arbeit\u201c wurde Dr. Lea Danics, Assistant Research Fellow des Instituts f\u00fcr Translationale Medizin ausgezeichnet, die in ihrer Forschung an der Gestaltung eines pr\u00e4klinischen Ger\u00e4tes teilnimmt, womit modulierte Elektrohyperthermie-Behandlung an Kleintiermodellen durchzuf\u00fchren ist. Die modulierte Elektrohyperthermie ist ein komplett in Ungarn entwickeltes Verfahren, das mit dem Namen des Wissenschaftlers Dr. Andr\u00e1s Sz\u00e1sz verbunden ist. W\u00e4hrend unserer Forschung testeten wir &#8211; in Triple-negativem Brustkrebs (TNBC)- die Wirksamkeit und Anwendungsm\u00f6glichkeit der Behandlungsmodalit\u00e4t; sowie optimierten das Ger\u00e4t: machten \u00c4nderungen an den Elektroden, wodurch nicht nur eine bessere Fl\u00e4chenadaptation und Positionierbarkeit erreichen, sondern auch mehr reproduzierbare Behandlungen durchf\u00fchren konnten &#8211; sagte Dr. Lea Danics. Der Triple-negative Brustkrebs geh\u00f6rt zu der besonders aggressiven Form der Brusttumoren, auch ihre Heilung ist schwieriger, da sie die von Brusttumoren am meisten exprimierten Hormon- und HER2-Rezeptoren nicht exprimieren. So k\u00f6nnen sie mit gezielter Therapie nicht behandelt werden. Die modulierte elektrothermische Methode macht die unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften des Tumors zu Nutze, n\u00e4mlich, dass der elektrische Widerstand des Tumorgewebes geringer ist als die des umgebenden gesunden Gewebes. Als additive Wirkung der Therapie wurde die gesteigerte Expression von Progesteron-Rezeptoren auf den Zellen dieses trippel-negativen Tumors beobachtet. Diese wiederum k\u00f6nnte die Basis einer Sensibilisierung des Tumors, d.h. einer gezielten Therapie, bilden. Weiterhin bemerkten wir, dass die Behandlung die Therapieresistenz verringern und die Wirksamkeit der Chemotherapie erh\u00f6hen kann, indem die Toxizit\u00e4t der Therapie nicht erh\u00f6ht wird &#8211; fasste Dr. Lea Danics zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-28259 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140994_C19A4068-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>Dr. Alex Ali Sayour Residenzarzt f\u00fcr Kardiologie im V\u00e1rosmajor Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrum erhielt die Anerkennung in der Kategorie \u201eDie innovativste TDK-Arbeit\u201c auch. Der Herzinfarkt z\u00e4hlt zu den leitenden Todesursachen in Ungarn und in diesem Zusammenhang f\u00fchrten wir translationale Grundlagenforschung in unserer Klinik durch. Das Ziel dieser Forschung war, um die Gr\u00f6\u00dfe des Infarktgebietes zu verringern. Gegenw\u00e4rtig steht daf\u00fcr weder instrumentelle noch medikament\u00f6se Therapie zur Verf\u00fcgung, obwohl sie einer der wichtigsten Pr\u00e4diktoren beim Langzeitergebnis des Infarkts ist &#8211; betonte Dr. Alex Ali Sayour. Der Infarkt ist heutzutage durch Katheterisierung erfolgreich zu behandeln, bei den Patienten bildet sich jedoch als l\u00e4ngerfristige Komplikation oft Herzinsuffizienz aus &#8211; die versucht man durch Reduzierung des Infarktgebietes zu verhindern. Darauf wurde eine neue medikament\u00f6se Therapie heraus entwickelt, wobei statt des bench-to-bedside-Ansatzes ein gut anwendbares Mitglied einer Arzneimittelfamilie benutzt wurde. Dieses Medikament wurde bisher in einem anderen Indikationskreis angewendet. Unsere Ergebnisse begr\u00fcndeten wir mit einer pr\u00e4klinischen Meta-Analyse, sowie arbeiteten eine intraven\u00f6se L\u00f6sung ebenso aus. Die Forschung m\u00f6chten wir sp\u00e4ter im zuk\u00fcnftigen Gro\u00dftierlaboratorium des V\u00e1rosmajor Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrums weitermachen. Und bei angemessenen Ergebnissen werden dann die menschlichen Tests kommen. In der Klinik werden j\u00e4hrlich zahlreiche Infarktpatienten versorgt, so w\u00fcrden wir die M\u00f6glichkeit haben, unsere Entwicklung l\u00e4ngerfristig testen zu k\u00f6nnen. Weiterhin k\u00f6nnten wir ein sicheres und schon bew\u00e4hrtes Medikament neu anwenden &#8211; fasste Dr. Sayour Alex Ali seine Pr\u00e4sentation zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-28258 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140995_C19A4075-scr-400x267-1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140995_C19A4075-scr-400x267-1.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/11\/RS140995_C19A4075-scr-400x267-1-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Der dritte Preistr\u00e4ger in der PhD-Kategorie ist Dr. Guszt\u00e1v Bence Stubnya, Residenzarzt der Klinik f\u00fcr Orthop\u00e4die, der in seiner Forschung verschiedene chirurgische Explorationsmethoden im Thema Knieprothese-Implantation miteinander verglich. \u201eIn der Klinik gibt es ein Lauflabor, indem 3D-Darstellungen und Bewegungsanalyse auch zu machen sind. Der Infrastrukturbedarf des Labors ist aber sehr hoch, wie auch die Kosten der zu seinem Betrieb und zur Instandhaltung n\u00f6tigen finanziellen und fachlichen Mittel. In meiner Forschung arbeitete ich an einer solchen L\u00f6sung, deren Bedienung einfacher und das Betreiben billiger ist &#8211; formulierte er. Man w\u00fcrde winzige Kreiselsensoren auf vorher definierte anatomische Punkte des K\u00f6rpers des Patienten setzen. (Mit Hilfe dieser Sensoren sind die Winkelgeschwindigkeit und Beschleunigung zu messen.) Anhand dieser Daten und mit Hilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz wird man die Bewegung der Patienten abbilden k\u00f6nnen. Durch diese L\u00f6sung w\u00fcrde man mit Hilfe der Gyroskope, sowie Smartphone oder Laptops solche Daten gewinnen k\u00f6nnen, die bisher nur im Lauflaboratorium m\u00f6glich waren &#8211; fasste Dr. Guszt\u00e1v Bence Stubnya seine Pr\u00e4sentation zusammen und dann f\u00fcgte er noch dazu: die Idee ist noch unter Bearbeitung. Vor kurzem wurde eine Kooperationsvereinbarung &#8211; mit einem aus Ungarn gestalteten Startup &#8211; unterschrieben, wodurch die n\u00f6tigen Sensoren zur Verf\u00fcgung gestellt k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-28257 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/11\/RS140998_C19A4086-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>In der Kategorie \u201eDie innovativste Forschungsarbeit\u201c wurden Dr. Be\u00e1ta Szebeni, Dr. Domonkos Pap, Dr. \u00c1d\u00e1m Vannay und Dr. Apor Veres-Sz\u00e9kely, Wissenschaftler der ELKH-SE-Forschungsgruppe f\u00fcr P\u00e4diatrie und Nephrologie der I. Klinik f\u00fcr P\u00e4diatrie ausgezeichnet. \u201eWir konnten einen Wirkstoff, der noch im pr\u00e4klinischen Entwicklungsstadium ist und die Funktion des PARK7- Molek\u00fcls beeinflusst, identifizieren. Die breite entz\u00fcndungshemmende und narbenreduzierende Wirkung dieses Wirkstoffs wurde zuerst von unserer Forschungsgruppe entdeckt. W\u00e4hrend den Versuchen, die wir an zahlreichen Zellen und Nagetieren durchf\u00fchrten, wurde bewiesen, dass dieser Wirkstoff die Entz\u00fcndungsprozesse in den Modellen der entz\u00fcndlichen Darmerkrankung, der akuten Nierenfunktionsst\u00f6rung, der Bauchfellentz\u00fcndung, sowie der Schuppenflechte stark hemmen kann. Au\u00dferdem wurde best\u00e4tigt, dass dieser Wirkstoff im Zusammenhang seiner entz\u00fcndungshemmenden Wirkung die Gr\u00f6\u00dfe der Lungenvernarbung und der peritonealen Narbenbildung vermindert\u201c &#8211; fasste Dr. Domonkos Papp ihre Forschung zusammen. Dann f\u00fcgte er noch dazu: die Forschungsgruppe reichte in Kooperation mit dem Innovationszentrum der Semmelweis Universit\u00e4t eine europ\u00e4ische und dann eine internationale Patentanmeldung &#8211; im Interesse der industriellen Verwendung des Wirkstoffs &#8211; ein. Aufgrund Herausforderungen wegen COVID-19 wurde von uns die Entscheidung getroffen, dass wir zuk\u00fcnftig haupts\u00e4chlich auf die Behandlung der w\u00e4hrend der SARS-CoV-2 entstehenden Entz\u00fcndung und Narbenbildung konzentrieren werden. Unser Ziel ist es, damit wir mit den Entwicklungen von der Phase I bis zu den klinischen Untersuchungen kommen &#8211; sagte Dr. Domonkos Pap. Aktuell sind wir im Stadium der pr\u00e4klinischen Untersuchung; wir haben vor, damit die weiteren Untersuchungen in Bezug des Wirkstoffs bald beendet werden und der Wirkstoff als neues entz\u00fcndungshemmendes und narbenreduzierendes Medikament am Patientenbett angewendet wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">D\u00f3ra Horv\u00e1th, \u00c1d\u00e1m Szab\u00f3<br \/>\nFoto: Attila Kov\u00e1cs &#8211; Semmelweis Universit\u00e4t<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fokus vom diesj\u00e4hrigen \u201eTag der Innovation der Semmelweis Universit\u00e4t\u201c stand die sich rasch entwickelnde Digitalisierung der Gesundheitsdaten. Die Veranstaltung wurde vom Dr. P\u00e9ter Ferdinandy, Vizerektor f\u00fcr Wissenschaft und Innovation er\u00f6ffnet. Nach den fachlichen Pr\u00e4sentationen wurde die Auszeichnung \u201eSemmelweis Innovationspreis\u201c \u00fcbergeben, die f\u00fcnf Personen in drei Kategorien erhielten. Die Preistr\u00e4ger hielten \u00fcber ihre Forschungen kurze &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":101423,"featured_media":28280,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[78],"tags":[],"class_list":["post-28278","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/101423"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28278"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28278\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}