{"id":28209,"date":"2021-10-21T14:50:56","date_gmt":"2021-10-21T12:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=28209"},"modified":"2021-10-21T14:50:56","modified_gmt":"2021-10-21T12:50:56","slug":"dr-peter-hegyi-fuer-erfolgreiche-heilungsarbeit-ist-die-wissenschaft-und-forschung-unverzichtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2021\/10\/21\/dr-peter-hegyi-fuer-erfolgreiche-heilungsarbeit-ist-die-wissenschaft-und-forschung-unverzichtbar\/","title":{"rendered":"Dr. P\u00e9ter Hegyi: F\u00fcr erfolgreiche Heilungsarbeit ist die Wissenschaft und Forschung unverzichtbar"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Neunzig Studenten nehmen ab September im Rahmen ihrer PhD-Ausbildung am neuen Bildungsprogramm \u201eTranslationsmedizin\u201c teil. Dieses Programm erm\u00f6glicht ihnen, die PhD- und Facharztausbildung parallel zu machen. Dr. P\u00e9ter Hegyi, Direktor des am 1. Juni gebildeten Zentrums f\u00fcr Translationsmedizin, zust\u00e4ndige Person f\u00fcr die Einf\u00fchrung des Bildungsmodells meint: das Wissen, wie wissenschaftliche Ergebnisse in der Heilungsarbeit anzuwenden sind, ist f\u00fcr jeden Teilnehmer an der medizinischen Versorgung wichtig.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-28208 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/10\/RS137594_C19A5877-scr-267x400-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" \/>Das Zentrum f\u00fcr Translationsmedizin wurde am 1. Juni 2021 aufgrund Entscheidung des Universit\u00e4tssenats mit dem Ziel ins Leben gerufen, damit das neue Bildungsmodul der Universit\u00e4t, das Bildungsprogramm \u201eTranslationsmedizin\u201c gestartet werden kann. Dr. P\u00e9ter Hegyi, Direktor des neuen Zentrums, &#8211; das zur Unterst\u00fctzung der Forschung-Entwicklung und Innovation (KFI) an der Semmelweis Universit\u00e4t gestaltet wurde und unter Aufsicht des Vizerektors f\u00fcr Wissenschaft und Innovation t\u00e4tig ist &#8211; kam von P\u00e9cs nach Budapest. Der Direktor betonte: das Programm ist allen Semmelweis-B\u00fcrgern offen; das Ziel mit dem Programm ist, damit die Bildung der \u00c4rzte und Wissenschaftler in Einklang gebracht wird. Der wesentliche Punkt der Translationsforschung ist, damit die wissenschaftlichen Ergebnisse bei der Heilungsarbeit sofort angewendet werden. Und dazu ist notwendig, dass die Teilnehmer der Patientenversorgung &#8211; \u00c4rzte, Pharmazeutiker, Di\u00e4tetiker und Physiotherapeuten &#8211; das Wissen bekommen, mit dessen Hilfe es verwirklicht werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">J\u00e4hrlich werden etwa 1,4 Millionen wissenschaftliche Publikationen ver\u00f6ffentlicht. Um m\u00f6glichst viel von diesem Wissensschatz am Krankenbett zu profitieren, muss man die Informationen schnell und wirksam filtern k\u00f6nnen. Aus dem Grund lernt man w\u00e4hrend diesem Programm Metaanalyse und Statistik auch. Diejenigen, die an diesem Bildungsprogramm teilnehmen, m\u00fcssen erlernen, wie man aufgrund der am Patientenbett entstandenen Fragen die wissenschaftliche Aktivit\u00e4t aufzubauen hat. Sie m\u00fcssen die wissenschaftliche Methodik, die wissenschaftsbasierte Patientenversorgung kennen; es muss f\u00fcr sie eindeutig sein: ein guter Arzt hat auch wissenschaftliche T\u00e4tigkeit auszu\u00fcben &#8211; formulierte Dr. P\u00e9ter Hegyi. Es m\u00fcssten solche \u00c4rzte auf aller Ebene der Patientenversorgung arbeiten, die \u00fcber dieses Wissen verf\u00fcgen &#8211; sagte er &#8211; da die Qualit\u00e4t und Kosteneffektivit\u00e4t der medizinischen T\u00e4tigkeit dadurch erh\u00f6ht werden kann. Die Bedeutung der Translationsmedizin wird auch durch einen vor kurzem ver\u00f6ffentlichten Artikel in der Zeitschrift <em>Nature Medicine<\/em> best\u00e4tigt, dessen Erstautor Dr. P\u00e9ter Hegyi ist.<\/p>\n<div class=\"fontos_div\">\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend des diesj\u00e4hrigen Bewerbungsverfahren wurden aus 161 Bewerbern 90 Personen aufgenommen; 68 Studenten begannen ihre PhD-Ausbildung jetzt und die anderen waren schon aktive Studenten der Doktorenschule der Semmelweis Universit\u00e4t. 50 Personen von ihnen nehmen an der Facharztausbildung ebenso teil. Es kommen von fast allen Fakult\u00e4ten Studenten hier an, deren wichtigste Motivation ist, dass sie gute \u00c4rzte werden wollen &#8211; betonte Dr. P\u00e9ter Hegyi.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese bedeutende Erweiterung wurde durch das Ministerium f\u00fcr Innovation und Technologie m\u00f6glich, indem die vorhandenen staatlich finanzierten 160 Pl\u00e4tze um 90 erh\u00f6ht wurden. Jeder Student muss ein eigenes Thema und auch einen Themenleiter haben. Im ersten Jahr gibt es an w\u00f6chentlich vier Tagen Unterricht, in der restlichen Zeit kann man sich mit der Facharztbildung, und Arbeit in der medizinischen Versorgung besch\u00e4ftigen. Ab dem zweiten Jahr ist der Programmablauf umgekehrt. Am Bildungsprogramm \u201eTranslationsmedizin\u201c nimmt au\u00dferdem noch etwa die gleiche Anzahl von TDK-Studenten (TDK=Wissenschaftlicher Studentenzirkel) teil, die im Rahmen ihrer TDK-Arbeit Kreditpunkte f\u00fcr die Teilnahme an dieser Bildung bekommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-28207 size-full\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr.jpg 1200w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr-400x267.jpg 400w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr-768x512.jpg 768w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr-753x502.jpg 753w, https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/files\/2021\/10\/RS137592_C19A5874-scr-203x135.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<div class=\"keretes\">\n<p style=\"text-align: justify\">Dr. P\u00e9ter Hegyi absolvierte im Jahre 1996 an der medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Szeged, hier erhielt er seinen PhD-Titel auch, wobei er \u00fcber die zum Erwerb des Titels n\u00f6tigen Bedingungen schon am Ende seines graduellen Studiums verf\u00fcgte. Parallel damit begann er seine Ausbildung zum Residenzarzt im Bereich Innere Medizin.\u00a0 W\u00e4hrend dieser Zeit verbrachte er vier Jahre im United Kingdom und auch in den USA, wo er Forschungsarbeit machte. Im Jahre 2002 gewann er das Wellcome Stipendium. Mit Hilfe dieses Stipendiums war es ihm m\u00f6glich, dass er nach seiner R\u00fcckkehr in Szeged ein eigenes Forschungslaboratorium aufbauen konnte. Daneben setzte er seine Assistenzarzt-Ausbildung f\u00fcr Innere Medizin fort, und erwarb die Facharztpr\u00fcfung in Gastroenterologie auch.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Pilot-Programm des Bildungsmodells \u201eTranslationsmedizin\u201c startete Dr. Hegyi noch an der Universit\u00e4t P\u00e9cs, woran nur wenige Studenten teilnahmen. Nun besteht die M\u00f6glichkeit, dass das Modell in erweiterter Form in allen Bereichen der Semmelweis Universit\u00e4t verwirklicht wird. Die Ausarbeitung dieses Modells begann Dr. Hegyi aus dem Grund, da er sah, wie wenig wissenschaftliche Entdeckungen in die Patientenversorgung bei Behandlung der Pankreatitis zur\u00fcckinvestiert werden. Der Start des Translationsprogramms wurde ihm durch das prestigevolle und kapitalstarke MTA-Lend\u00fclet-F\u00f6rderungsprogramm m\u00f6glich. Sp\u00e4ter bekam er in P\u00e9cs die M\u00f6glichkeit, damit er die Patientenversorgung am Krankenbett und die wissenschaftliche T\u00e4tigkeit gleichzeitig macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">An die Semmelweis Universit\u00e4t kam er wegen dieser doppelten M\u00f6glichkeit auch. Hier bekam er &#8211; sagte er &#8211; die Chance, dass er das Bildungsmodell \u201eTranslationsmedizin\u201c in einer viel gr\u00f6\u00dferen Dimension, auf Gesamtuniversit\u00e4tsebene verwirklichen kann; au\u00dferdem erhielt er die M\u00f6glichkeit, um ein in Europa einzigartiges multidisziplin\u00e4res organzentriertes Programm zu gestalten. Der Senat der Universit\u00e4t traf im Sommer die Entscheidung, dass man eine neue Patientenversorgungseinheit zur Behandlung der Pankreas-Erkrankungen aufstellen kann. Diese Einheit wird auf Gel\u00e4nde des jetzigen Parkplatzes von der M\u00e1ria-Stra\u00dfe aufgebaut. In dem zu gestaltenden Exzellenzzentrum werden alle Disziplinen zur Verf\u00fcgung stehen. Dadurch wird es m\u00f6glich, dass die n\u00f6tige Untersuchungszeit zur Feststellung von Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs auf ein Zehntel reduziert wird. Ab dem 1. September wurde eine Spezialabteilung zur Behandlung von Pankreas-Patienten in der Klinik f\u00fcr Transplantation und Chirurgie unter Leitung von Dr. P\u00e9ter Hegyi aufgestellt, die bis Einrichtung des neuen Zentrums in dieser Klinik funktioniert. Die Abteilung geh\u00f6rt organisatorisch zum V\u00e1rosmajor Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrum. Hier macht Dr. P\u00e9ter Hegyi neben Patientenversorgung auch seine wissenschaftliche Arbeit weiter. Dabei konzentriert er in erster Linie darauf, wie man bei akuter Pankreatitis die Herausbildung von chronischen Erkrankungen oder von Krebs verhindern kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">P\u00e1lma Dobozi<br \/>\nAttila Kov\u00e1cs &#8211; Semmelweis Universit\u00e4t<br \/>\n\u00dcbersetzung: Judit Szlov\u00e1k<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neunzig Studenten nehmen ab September im Rahmen ihrer PhD-Ausbildung am neuen Bildungsprogramm \u201eTranslationsmedizin\u201c teil. Dieses Programm erm\u00f6glicht ihnen, die PhD- und Facharztausbildung parallel zu machen. Dr. P\u00e9ter Hegyi, Direktor des am 1. 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