{"id":1970,"date":"2016-03-16T10:59:42","date_gmt":"2016-03-16T09:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/semmelweis.hu\/nki\/?p=1970"},"modified":"2016-03-16T10:59:42","modified_gmt":"2016-03-16T09:59:42","slug":"forschungssalon-marz-asklepios-campus-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/deutsch\/2016\/03\/16\/forschungssalon-marz-asklepios-campus-hamburg\/","title":{"rendered":"Forschungssalon M\u00e4rz: Asklepios Campus Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Am 01.03.2016 gestaltete der Asklepios Campus Hamburg (ACH) erneut einen sogenannten Researchers&#8216; Salon in Budapest. In diesem Rahmen l\u00e4dt die Semmelweis Universit\u00e4t mehrmals im Jahr externe Referenten zu Vortr\u00e4gen vor einem handverlesenen Publikum von Professoren und Institutsleitern in die ehrw\u00fcrdigen R\u00e4ume ihrer alten Bibliothek ein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1972\" aria-describedby=\"caption-attachment-1972\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/de\/hirek\/03\/forschungssalon-marz-asklepios-campus-hamburg\/ams_2\/\" rel=\"attachment wp-att-1972\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1972\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2016\/03\/AMS_2-300x200.jpg\" alt=\"Prof. Dr. Karl-J\u00fcrgen Oldhafer\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1972\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Karl-J\u00fcrgen Oldhafer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zur Delegation aus Hamburg geh\u00f6rten diesmal: Prof. Dr. Karl-J. Oldhafer, Chefarzt Allgemein- und Viszeralmedizin an der Asklepios Klink Barmbek, Repr\u00e4sentant des Dekans am ACH und seit dem 01.01.2016 Leiter des neu eingerichteten Semmelweis Lehrstuhlbereichs Allgemeine Chirurgie am ACH; PD Dr. Siegbert Faiss, Chefarzt Gastroenterologie &amp; Interventionelle Endoskopie an der Asklepios Klinik Barmbek und seit dem 01.01.2016 Leiter des ebenfalls neu eingerichteten Semmelweis Lehrstuhlbereichs Innere Medizin am ACH; Prof. Dr. Andrea Morgner-Miehlke, Leiterin des Bereichs ASKLEPIOS proresearch; Dr. Christoph Jermann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Asklepios Medical School. <\/p>\n<figure id=\"attachment_1971\" aria-describedby=\"caption-attachment-1971\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/de\/hirek\/03\/forschungssalon-marz-asklepios-campus-hamburg\/ams_1\/\" rel=\"attachment wp-att-1971\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1971\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2016\/03\/AMS_1-300x200.jpg\" alt=\"Prof. Dr. L\u00e1szl\u00f3 Hunyady\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1971\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. L\u00e1szl\u00f3 Hunyady<\/figcaption><\/figure>\n<p>In ihrer Begr\u00fc\u00dfung hoben Prof. Dr. Gy\u00f6rgy Bagdy, Prorektor der Semmelweis Universit\u00e4t, und Prof. Dr. Laszlo Hunyady, Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t, hervor, dass der ACH der wichtigste Au\u00dfen-Campus der Semmelweis Universit\u00e4t sei, dass diese Kooperation zwischen einer ungarischen staatlichen Universit\u00e4t und einem deutschen privaten Klinikkonzern nach wie vor ein Unikat in der europ\u00e4ischen Bildungslandschaft darstelle und dass seitens der Semmelweis Universit\u00e4t ein hohes Interesse an einer noch engeren Verbindung und noch intensiveren Zusammenarbeit sowohl im Bereich der Lehre als auch und besonders im Bereich der Forschung bestehe. Prof. Oldhafer seinerseits bedankte sich im Namen des ACH f\u00fcr die Einladung, verlieh seiner Freude \u00fcber die Kooperation mit der renommierten Semmelweis Universit\u00e4t Ausdruck und bekr\u00e4ftigte seinerseits das hohe Interesse des ACH daran, die weiteren Potenziale dieser bew\u00e4hrten Kooperation gemeinsam und zum beiderseitigen Nutzen auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1973\" aria-describedby=\"caption-attachment-1973\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/de\/hirek\/03\/forschungssalon-marz-asklepios-campus-hamburg\/ams_3\/\" rel=\"attachment wp-att-1973\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1973\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2016\/03\/AMS_3-200x300.jpg\" alt=\"PD Dr. Siegbert Faiss\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1973\" class=\"wp-caption-text\">PD Dr. Siegbert Faiss<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als erster Vortragende referierte Herr PD Dr. Faiss \u00fcber Curative endoscopic resection of early gastrointestinal cancer. Sein \u201eAntritts-Vortrag\u201c zu aktuellen Forschungsergebnissen und -aktivit\u00e4ten seiner Abteilung beeindruckte die geladenen Experten sichtlich und f\u00fchrte zu einer Reihe fachlicher Fragen von Kollegen der Semmelweis Universit\u00e4t. Nicht zuletzt zeigten sich die Verantwortlichen der Semmelweis Universit\u00e4t und der Medizinischen Fakult\u00e4t erfreut \u00fcber die prominente Rolle von vier ACH-Studenten und \u2013Absolventen, die auch als Erstautoren erschienener oder geplanter Publikationen fungieren. <\/p>\n<p>Danach pr\u00e4sentierte Frau Morgner-Miehlke einen \u00dcberblick \u00fcber Research Achievements &amp; Future Strategies at Asklepios Hospitals and Asklepios Campus Hamburg. Grundlage war der Forschungsbericht der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH 2013\/2014, von dem Frau Morgner-Miehlke dem Gastgeber ein Exemplar \u00fcberreichte.<\/p>\n<p>Mit ca. 20 Mitarbeitern betreute ASKLEPIOS proresearch allein im Jahr 2014 \u00fcber 500 Forschungsprojekte in den 7 Hamburger Asklepios Kliniken mit ihren ca. 250.000 station\u00e4ren Patienten pro Jahr. Davon waren 75 Prozent klinischen Studien und 2 Prozent Grundlagenforschung sowie weitere Projekte im Bereich Outcome- und Versorgungsforschung, entsprechend der nat\u00fcrlichen Konzentration eines Klinikbetreibers auf patientenorientierte und klinische Forschung. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre gab Asklepios selbst pro Jahr 1\u20132 Mio. Euro im Rahmen der internen Forschungsf\u00f6rderung aus, zus\u00e4tzlich wurden rund 3 Mio. Euro pro Jahr an externen Drittmitteln akquiriert. In 2014 wurden \u00fcber 190 Artikel publiziert mit einem nicht-gewichteten Impact Faktor von fast 1.000. Dazu z\u00e4hlen (in 2013\/14) auch 9 Artikel im New England Journal of Medicine und 6 Publikationen im Lancet und JAMA.  <\/p>\n<figure id=\"attachment_1974\" aria-describedby=\"caption-attachment-1974\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/de\/hirek\/03\/forschungssalon-marz-asklepios-campus-hamburg\/ams_4\/\" rel=\"attachment wp-att-1974\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1974 size-medium\" src=\"https:\/\/semmelweis.hu\/nki\/files\/2016\/03\/AMS_4-200x300.jpg\" alt=\"AMS_4\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1974\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Andrea Morgner-Miehlke<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zur k\u00fcnftigen Forschungsstrategie von Asklepios, so Morgner-Miehlke, geh\u00f6re es, weiterhin alle drei vom Wissenschaftsrat (ohne Priorisierung) f\u00fcr die Medizinerausbildung geforderten Arten der Forschung zu betreiben, mit einem klaren Fokus auf der klinischen patientenorientierten Forschung, bei gleichzeitig steigenden Anteilen der krankheitsorientierten und der grundlagenorientierten Forschung. <\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend schlug Frau Morgner-Miehlke einen \u201eresearch summit\u201c zwischen Semmelweis Universit\u00e4t, ACH und ASKLEPIOS proresearch vor, um Schwerpunkte der Forschungskooperation abzustimmen, gemeinsame Forschungsantr\u00e4ge zu planen und die Realisierung neuer Forschungsmodelle auf den Weg zu bringen \u2013 alles am besten zun\u00e4chst konzentriert auf die beiden \u201esubchairs\u201c PD Dr. Faiss und Prof. Oldhafer bzw. auf deren Fachgebiete und unterst\u00fctzt durch das voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 betriebsbereite Labor in unmittelbarer Nachbarschaft des ACH und unter der Leitung von ASKLEPIOS proresearch.<\/p>\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussion und in den informellen Gespr\u00e4chen nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung kamen weitere Ideen zur Sprache, wie die Verbindungen zwischen Hamburg und Budapest noch enger gekn\u00fcpft werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Das Spektrum reichte von einer Harmonisierung der Struktur der Forschungsberichte, \u00fcber die Auflistung der an Forschungsprojekten und Publikationen beteiligten ACH Studierenden und Absolventen, bis zu einer noch intensiveren Werbung f\u00fcr die Angabe der akademischen Affiliation Asklepios Campus Hamburg der Medizinischen Fakult\u00e4t der Semmelweis Universit\u00e4t in wissenschaftlichen Publikationen. Des Weiteren wurde \u00fcber die Option PhD von der Semmelweis Universit\u00e4t f\u00fcr ACH Absolventen und \u00fcber eine akademische Zuordnung jedes fachverantwortlichen Dozenten am ACH zu einer Klinik\/Abteilung der Semmelweis Universit\u00e4t zur F\u00f6rderung der Abstimmung in der Lehre und Zusammenarbeit in der Forschung diskutiert. Dies w\u00e4re auch f\u00fcr die beabsichtigte systematischere Einbindung \u2013 soweit organisatorisch und kapazit\u00e4tsm\u00e4\u00dfig m\u00f6glich \u2013 von Professoren der Semmelweis Universit\u00e4t als Co-Dozenten in den Unterricht am ACH, besonders auch in den F\u00e4chern des dritten Studienjahres, sehr f\u00f6rderlich. <\/p>\n<p>Alles in allem wurde an dem Abend erneut deutlich, wie eng die Abstimmung zwischen der Semmelweis Universit\u00e4t und Ihrer Niederlassung in Hamburg nicht zuletzt dank des Wirkens von Prof. Dr. Peter Bucsky, dem Repr\u00e4sentanten des Rektors am ACH, ist, wie gut die Kooperation l\u00e4uft und wie viel Potenzial sie noch immer f\u00fcr beide Partner enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Text:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.asklepios.com\/ams_Res_Salon_Mar_2016.Asklepios\">Asklepios Campus Hamburg<\/a>\u00a0\/\u00a0\u00a9 Asklepios Kliniken GmbH<\/p>\n<p>Photos:\u00a0\u00a9 Attila Kov\u00e1cs, Semmelweis Universit\u00e4t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 01.03.2016 gestaltete der Asklepios Campus Hamburg (ACH) erneut einen sogenannten Researchers&#8216; Salon in Budapest. 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