{"id":23239,"date":"2015-01-27T16:24:17","date_gmt":"2015-01-27T15:24:17","guid":{"rendered":"http:\/\/semmelweis.hu\/anatomia\/?p=23239"},"modified":"2019-08-27T16:25:24","modified_gmt":"2019-08-27T14:25:24","slug":"anatomisches-theater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/semmelweis.hu\/anatomia\/de\/2015\/01\/27\/anatomisches-theater\/","title":{"rendered":"Anatomisches Theater"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><span style=\"font-size: x-large\"><b>ANATOMISCHES THEATER <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-size: large\"><i>Dr. Mikl\u00f3s R\u00e9thelyi:<\/i> Der Mensch auf der B\u00fchne der moralisierenden Anatomie<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die im Titel der Ausstellung vorkommenden beiden W\u00f6rter sind in der deutschen Sprache zwar allseits bekannt, sind jedoch seit geraumer Zeit nicht nebeneinander gestellt worden. Die <b>ANATOMIE<\/b> kann ein Fach sein, das gelehrt und gelernt wird, es kann ein Institut sein, wo man sich mit dem K\u00f6rperaufbau der Wirbeltiere befasst, es kann ein Lehrbuch sein, von dem am Ende des 19. Jahrhunderts auch in Ungarn schon Zahlreiche Exemplare erschienen sind. Das <b>THEATER<\/b>, also die B\u00fchne, ist Heute kein Bestandteil der anatomischen Institute mehr. Zu der durch die Ausstellung wachgerufenen Zeit lebte, arbeitete und unterrichtete der Anatom und seine Mitarbeiter auf der B\u00fchne. Die Geschichte der Anatomie l\u00e4sst sich auf drei Zeitalter, abgegrenzt durch das Schaffen zweier Personen, aufteilen. Die vorgalenische Periode (die Zeit vor dem Schaffen des Galenus), begann im 3. Jahrhundert v. u. Z. mit sporadischen Leichen\u00f6ffnungen. Galenus fasste die Kenntnisse siener Zeit, des 1-2. Jahrhunderts, zusammen, und aus diesen B\u00fcchern wurde die Anatomie bis ins 16. Jahrhundert, also bis zum schaffen des Vesalius unterrichtet. Diese mittlere Periode, die mit dem christlichen Mittelalter bzw. der Zeit der Scholastik Zusammenf\u00e4llt, ist gleichzeitig die Periode, die von Galenus bestimmt wird. Mit dem auftreten des Vesalius in der Mitte des 16. Jahrhunderts beginnt das Zeitalter der modernen Anatomie.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"6\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\" bgcolor=\"#c0c0c0\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/7\/71\/Vesalius_Portrait_pg_xii_-_c.png\/177px-Vesalius_Portrait_pg_xii_-_c.png\" alt=\"Andreas Vesalius\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Andreas <b>Vesalius <\/b>(1514-1564)<\/p>\n<\/td>\n<td>Wer war Andreas <b>Vesalius<\/b>? Seine Jugend verbrachte er in Br\u00fcssel, seine medizinischen Studien betrieb er in Paris zwischen 1533 und 1536. In Padua wurde er Professor der Chirurgie und der Anatomie. In den 1540-er Jahren wurde ihm klar, dass Galenus den Aufbau des menschlichen K\u00f6rpers mit Hilfe von Kenntnissen beschrieb, zu denen er durch die Dissektion von Tieren gelangte. Diese viel Mut erfordernde Erkenntnis konnte ihn dazu bewegen, aufgrund pers\u00f6hnlich unternommener Dissektionen die Anatomie des menschlichen K\u00f6rpers neuzuschreiben und neuzuzeichnen. Die Zeit des Vesalius war die der Renaissance, zu seinen beteutendsten Zeitgenossen geh\u00f6rte Leonardo, Columbus, Copernicus, Martin Luther, Erasmus von Rotterdam, sowie Thomas Moore.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Das ANATOMISCHE THEATER, der Tempel der Sterblichkeit, entstand im 16. Jahrhundert, und bl\u00fchte vornehmlich in italienischen, franz\u00f6sischen, und niederl\u00e4ndischen St\u00e4dten. Das ANATOMISCHE THEATER war der Schauplatz der ANATOMIE, der mehrere Tage dauernden B\u00fchnen-dissektion. Wer waren die Teilnehmer? Zur B\u00fchnen-dissektion bedurfte es der sezierenden Person, dem Prosector, dem mit einem langen Stab zeigenden Demonstrator, und dem Professor, der von einem Pulpit aus die Vorg\u00e4nge erkl\u00e4rte und unterrichtete. Sp\u00e4ter, gerade als Folge von Vesalius&#8217; Schaffen, blieb nur der Professor \u00fcbrig, der neben der sizierten Leiche Stand, und die Organe zeigte. Nat\u00fcrlich bedurfte es auch einer Leiche. Lange Zeit wurden die von den Gerichten zum Tod durch den Strang verurteilten, nach vollstreckung des Urteiles vom Galgen geholten Leichen der Verurteilten siziert. Da man die Leichen nicht konservieren konnte, kam es zu Dissektionen zumeist in den Wintermonaten. Die b\u00fchne selbst war Kreisf\u00f6rmig, sich rundherum Treppenartig erh\u00f6hend. Der Siziertisch stand im Zentrum des Kreises, an der teifsten Stelle. Wer waren die Zuschauer der Dissektion? Nicht nur jene, die sich einer medizinischen Laufbahn widmen wollten, sondern vielmehr die intelligente und neugierige Elite der Stadt und der Umgebung, ja nicht selten die gesamte Familie. Die zuschauer mussten f\u00fcr das Schauspiel bezahlen. Das ANATOMISCHE INSTITUT spiegelte das geistige, kulturelle und k\u00fcnstlerische Niveau, den Entwicklungsstand der Stadt, und deren Offenheit auf das Neue wieder. Die Londoner B\u00fcrger und Aristokraten besuchten die Vorstellungen der Niederl\u00e4ndischen St\u00e4dte Leiden und Amsterdam, und waren wieder zuhause angekommen emp\u00f6rt dar\u00fcber, dass in ihrer eigenen Stadt die Gesellschaft der Barbiere und Chirurgen in den 1540-er Jahren nur vier Leichen im Jahr sizierte.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"6\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auf dem vorderblatt vom Buch des Vesalius \u0096 De Humani Corporis Fabrica Libri Septem \u0096 ist all das sichtbar, was f\u00fcr das ANATOMISCHE INSTITUT typisch war. Es ist ein Kreisf\u00f6rmiger, durch S\u00e4ulen verzierter Raum (auf der Zeichnung im Schnitt), in der Mitte auf einem Siziertisch liegt eine weibliche Leiche mit offener Bauchh\u00f6hle. Neben ihr steht Vesalius, seine rechte Hand weist auf die Geb\u00e4rmutter. \u00dcber den Siziertisch t\u00fcrmt sich ein Skelett, in seiner Hand ein langer Stab. Dar\u00fcber in der Kuppel auf einer Tafel der Name, die Herkunft des Vesalius und der Titel seines Buches. Noch h\u00f6her sein Familienwappen: drei Wiesel. Der Saal ist voll von Menschen. Vesalius schaut aus dem Bild heraus, das Gesicht der Frau auf dem Siziertisch ist auf Vesalius gerichtet. Das Ergebnis der Leistung des lebenden Anatomen und des toten Menschen ist ein 2-3 Tage langes Schauspiel. Das Bild suggestiert, dass die t\u00e4tigkeit des Anatomen den K\u00f6rper nicht zerst\u00f6rt, sondern dass der K\u00f6rper es ihm erm\u00f6glicht, in der Verg\u00e4nglichkeit und dem Verderb die Gro\u00dfartigkeit der von aussen unsichtbaren Organen des von Gott geschaffenen K\u00f6rpers zu zeigen. Durch die Dissektion des K\u00f6rpers erlangten die Zuschauer Wissen. Wissen, das im Gegensatz zu den vorhergehenden Jahrhunderten nicht aus B\u00fcchern gesammelt werden musste, sondern als Zuschauer durch pers\u00f6hnliche Erfahrungen durchlebt und festgehalten werden konnte. Gleichzeitig wurde die Leiche des erh\u00e4ngten hierdurch zu einer Quelle dieses bislang unbekannten wissens. Eine zentrale Rolle in diesem Symbolsystem hat die Leiche und die Geb\u00e4rmutter. Als ob Vesalius hierdurch zum Ausdruck bringen wollte, dass, obwohl gerade durch die Erkenntnisse seines Zeitgenossen Copernicus das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische abgel\u00f6st wurde, f\u00fcr den Menschen der Ursprung, der Mittelpunkt doch die Geb\u00e4rmutter ist. Gleichzeitig nach oben blickend f\u00e4llt unser Blick auf das Skelett, um zum Ausdruck zu bringen, dass wir geboren sind, um zu sterben: NASCENTES \u0096 MORIMUR.<\/td>\n<td align=\"center\" bgcolor=\"#c0c0c0\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/23\/Vesalius_Fabrica_p190.jpg\/274px-Vesalius_Fabrica_p190.jpg\" alt=\"Vesalius, 1543\" \/><b>De Humani Corporis Fabrica <\/b><span style=\"font-size: small\"><br \/>\nLibri Septem<\/span> (1543)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Anatomie des THEATRUM ANATOMICUM war eine &#8222;\u00f6ffentliche Anatomie&#8221; (anatomia publica). Nebenbei gab es Jahrhunderte hindurch eine &#8222;heilige Anatomie&#8221; (anatomia sacra). Die sterblichen \u00dcberreste der Heiligen wurden als Reliquien verehrt, und in so vielen Teilen auseinandergetragen, wie es nur irgend m\u00f6glich war. Die Mitglieder k\u00f6niglicher Familien, Adelige, vornehme Leute konnten es sich leisten, gewisse Organe, meistens ihre Herzen an einem anderen Ort zu begraben, als ihren K\u00f6rper. Den Renaissance-Menschen d\u00fcrstete es nach direkten Erfahrungen, nach der Erkundung und Entdeckung bislang unbekannter Gebiete. Neben dem Verlangen die weiten des Himmels (den Makrokosmos), die unbekannten Erdteile und die den Menschen umgebende Welt zu erkunden und zu erforschen, trat auch das Verlangen, das innere des Menschen, den Mikrokosmos zu erforschen, mit elementarer Kraft auf. Und wie auch der Reisende eine Karte \u00fcber das erkundete Gebiet anfertigt, so ruft auch der Anatome zum zeichnen des K\u00f6rperbildes den K\u00fcnstler zu Hilfe.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"6\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\" bgcolor=\"#c0c0c0\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/a\/ad\/Vesalius_Fabrica_p178.jpg\/271px-Vesalius_Fabrica_p178.jpg\" alt=\"&quot;Muskelmensch&quot;\" \/><\/td>\n<td align=\"center\">\n<p align=\"left\">Die anatomische Abbildungsweise \u00e4nderte sich von Zeit zu Zeit, aber der ehrenamtliche Anatom Leonardo und der Gr\u00fcnder der modernen Anatomie, Vesalius brachten eine sprunghafte Ver\u00e4nderung in der Darstellung des menschlichen K\u00f6rpers. Die Zeichnungen Leonardos sind bis ins Detail ausgearbeitet, und vorl\u00e4ufer der funktionalen anatomischen Denkweise. Auf den Bildern des Vesalius \u0096 bzw. auf den seines Zeichners Calcar (wahrscheinlich ein Sch\u00fcler Tizians) \u0096 ist der &#8222;Knochenmensch&#8221;, der &#8222;Muskelmensch&#8221; oder &#8222;Der seine Eingeweide zeigende Mensch&#8221; auf der scheinbar breiten Spur zwischen Leben und Tod, in nat\u00fcrlicher oder gebauter Umgebung, in Lebensnahen Situationen zu sehen. Die Bewegung, die Hinstellung des K\u00f6rpers in eine Landschaft suggestiert wieder, dass die Geechteten des Lebens, die hingerichteten Verbrecher sich durch die er\u00f6ffnung ihres K\u00f6rpers zu Personen mit einer unsterblichen Seele transformierten.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Was wird wohl die Nachricht dieser Ausstellung sein? In der durch Galenus gepr\u00e4gten Zeit war der K\u00f6rper des Menschen untergeordnet, das Seelenheil war das h\u00f6chste Ziel. In den Jahrzehnten der Renaissance trat das Intresse nach den Geheimnissen des K\u00f6rpers mit elementarer Kraft auf. Heutzutage, mehrere Jahrhunderte sp\u00e4ter scheinen sich die Menschen weder f\u00fcr die Tiefen der Seele, noch f\u00fcr die Geheimnisse des K\u00f6rpers zu interessieren. Ich Hoffe, dass sich viele von den Besuchern der Ausstellung der Atemberaubenden Sch\u00f6nheit des menschlichen K\u00f6peraufbaus besinnen, und auf die uns von der Schwelle zwischen Leben und Tod eine Botschaft sendenden Bilder blickend, ihnen auch die Realit\u00e4t \u00fcber der mit dem K\u00f6rper eine Einheit bildenden Seele aufd\u00e4mmert.<\/p>\n<p align=\"center\"><i>(Anatomisches Theater, der Mensch auf der B\u00fchne der moralisierenden Anatomie, Ausstellung im Semmelweis Museum f\u00fcr medizinische Geschichte. Er\u0151ffnung: 21. M\u00e4rz 2001.) <\/i><\/p>\n<hr \/>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"6\" cellpadding=\"6\" bgcolor=\"#c0c0c0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\" bgcolor=\"#c0c0c0\" width=\"100%\">\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: arial,helvetica;font-size: small\"><b>SEMMELWEIS ORVOST\u00d6RT\u00c9NETI M\u00daZEUM <\/b><\/span>(Semmelweis Museum f\u00fcr medizinische Geschichte)<span style=\"font-size: large\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><span style=\"font-size: small\"><i>Geburtshaus von Ign\u00e1c Semmelweis, I. Bezirk, Apr\u00f3d str. 1 \u0096 3. Telnmr.:375-3533<br \/>\n<\/i><b>Anatomisches Theater<\/b><\/span>: <span style=\"font-size: small\">20. M\u00e4rz 2001 \u0096-\u00a0 1. Jan 2002.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: small\"><i>Ge\u00f6ffnet: jeden Tag ausser Montag von 10:30 bis 17:30.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANATOMISCHES THEATER Dr. Mikl\u00f3s R\u00e9thelyi: Der Mensch auf der B\u00fchne der moralisierenden Anatomie Die im Titel der Ausstellung vorkommenden beiden W\u00f6rter sind in der deutschen Sprache zwar allseits bekannt, sind jedoch seit geraumer Zeit nicht nebeneinander gestellt worden. 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