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Die Geschichte des Institutes

Im Herbst 1945 hat Albert Szent-Györgyi, Professor der Biochemie an der Medizinischen Fakultät der damaligen Pázmány Péter-Universität vorgeschlagen, für die Ausbildung von Medizinstudenten einen Lehrstuhl für medizinische Chemie zustande zu bringen.  Das Institut für Medizinische Chemie hat mit seiner Tätigkeit im Jahre 1949 angefangen. Die Fakultät berief für den neuen Lehrstuhl Brunó Straub F., der für die nächsten 21 Jahre Direktor des Institutes war. Da er im Jahre 1970 zum Direktor des Szeged Forschungszentrums der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie wurde, nahm er vom Lehrstuhl Abschied. Der nächste Direktor war Ferenc Antoni, der bis zu seinem Tod im Jahre 1991 unser Institut leitete. Seit seiner Gründung ist unser Institut für den Unterricht  medizinischer Chemie und auch Biochemie für Medizin-, und Zahnmedizinstudenten der ersten, bzw. zweiten Studienjahre zuständig gewesen (abgesehen von 18 Jahren, in welchen nur medizinische Chemie gelehrt wurde). Seit 1983 koordiniert unser Institut den deutschsprachigen Unterricht der obengenannten 2 Lehrfächer. Das Institut organisierte zwischen 1987 und 1989 auch den englischsprachigen Unterricht, und seitdem haben die Dozenten des Institutes an der Ausbildung englischsprachiger Studenten in medizinischer Chemie und Biochemie teilgenommen. Ausser der graduierten Ausbildung organisiert das Institut seit 1995 das Pathobiochemieprogramm als Weiterbildungskurs. Im Jahre 2000 begann der Unterricht von Pathobiochemie als Wahlpflichtfach. Darüber hinaus nehmen mehrere Dozenten als Programmleiter (Doktorväter) an verschiedenen Weiterbildungskursen teil.

Eine Reihe ausgezeichneter Forscher haben ihre wissenschaftliche Arbeit in unserem Institut begonnen. Viele von ihnen haben sich einen Namen gemacht und sind in Ungarn als auch im Ausland anerkannt. Die Lehrkraft des Institutes musste 1956 und nocheinmal im Jahre 1970, wegen der Gründung des Szeged Forschungszentrums, schwere Verluste erleiden. Das Institut konnte sich jedoch erneuern, wie das die heutigen Ergebnisse, die teilweise auch auf unserer Webseite zu sehen sind, beweisen. Im Institut arbeiten heute 12 Széchenyi Stipendiaten, 11 Doktoren der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie und 15 promovierte Forscher.