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Japanische, polnische und ungarische Chirurgen trafen sich in Budapest am Semmelweis Symposium

Im Palais Sándor von Budapest wurde das dritte „Triangle” Symposium der Japanisch-Ungarisch-Polnischen Gesellschaft für Chirurgie veranstaltet, das gleichzeitig das achte japanisch-ungarische wissenschaftliche Treffen war. Diese Veranstaltung, die eins von den Programmen des Semmelweis-Jubiläumsjahres war, erhielt den Namen Semmelweis-Symposium und war mit dem Vermerk „Clean hands save life“ gekennzeichnet.

An der Eröffnungsfeier stellte Professor  József Sándor, Gründer und Co-Präsident der Gesellschaft, sowie Gastgeber des Symposiums das fachliche Programm und das Leben von Ignác Semmelweis, der vor 200 Jahren geboren wurde, vor. Die Teilnehmer gedachten an den Ruf von Semmelweis auch dadurch, dass es mehrere Vorlesungen im Thema Krankenhaushygiene und Hygiene in der Chirurgie gehalten wurden. Weiterhin wurden die Teilnehmer an der Eröffnungsfeier von Sato Kuni, Botschafter von Japan, sowie von Jerzy Snopek, Botschafter von Polen begrüßt.  Die Worte vom Rektor, Dr. Ágoston Szél wurden  den Gästen vom Dr. Domokos Lukács, Unilehrer des Institutes für Experimentelle und Chirurgische Operationslehre zitiert. Die Jubiläumsfeier zum Gedenken von Semmelweis gaben meinem zweiten Rektor Zyklus eine Art Rahmen – schrieb Dr. Ágoston Szél. Im Jahre 2015, am Anfang seiner Beauftragung gedachte Dr. Ágoston Szél dem 150. Todestag von Semmelweis. Der Rektor, dessen Beauftragung am 30. Juni endet, begrüßte sehr, dass die Japanisch-Ungarisch-Polnischen Gesellschaft für Chirurgie, deren Mitglieder über außerordentlich hohe Fachkenntnisse verfügen, auch auf das Unterrichten der jüngeren Generation einen großen Wert legt. Danach sprach Dr. Grzegorz Wallner sowie Dr. László Damjanovich im Namen der Ungarischen Gesellschaft für Chirurgie zu den Teilnehmern.

Während den zwei Tagen stellte man im Rahmen von verschiedenen Vorlesungen und Poster Sektionen unter anderem die Merkmale der Militärchirurgie, die neuesten Methoden der minimal invasiven Eingriffe, die aktuellen Ergebnisse der operativen Verfahren und Forschungen in Verbindung mit der Händedesinfektion. Die japanischen und polnischen Wissenschaftler von diesem zweitägigen Symposium berichteten auch darüber, wie sie in ihrem Land das Unterrichten von Semmelweis kennenlernten, wie die Theorie und Praxis von Asepsis dort akzeptiert wurde. Wie Dr. József Sándor betonte: „dieses Symposium war eins von den größten internationalen Ereignisses des Semmelweis Jubiläumsjahres.
Die Gespräche von der Eröffnungsfeier sind im folgenden Video komplett zu sehen und sich anzuhören.

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