Am 20. November 2019 besuchte eine chinesische Delegation unter Leitung von He Wei, Vizepräsident des Nationalkomitees von der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (CPPCC), sowie Präsident der Stiftung Basisgesundheitsversorgung von China die Semmelweis Universität. Während dem Besuch diskutierte man über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf Gebiet Gesundheitswesen.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Dr. Marcel Pop, Leiter des Direktorats für Internationale Beziehungen die Semmelweis Universität vor; darunter ihre chinesischen Beziehungen, sowie die wissenschaftlichen Gebiete, wo es in der Zukunft eine Zusammenarbeit zwischen den Partnern möglich ist. Der Präsident der Stiftung gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der aktuelle Besuch zur Weiterentwicklung der chinesisch-ungarischen Beziehungen im Bereich Gesundheitswesen beitragen kann. He Wei stellte kurz die Chinesische Akademie der Gesundheitswissenschaften und die dortige achtjährige medizinische Ausbildung vor, und wies auf eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Institut hin. Er betonte die Wichtigkeit der praktischen Trainings, die in sechs Krankenhäusern und in 18 Forschungszentren – die in enger Beziehung mit der Akademie sind – zu machen sind.

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An der Veranstaltung waren noch Dr. Chen Zhen, Präsident der Mitteleuropäischen Genossenschaft für Traditionelle Chinesische Medizin, Duan Jielong, Botschafter der Volksrepublik China in Budapest, sowie Liu Zhenhua, Leiter der politischen Abteilung der Botschaft von der Volksrepublik China in Budapest auch dabei. Wie Dr. Péter Hermann, Vizerektor für Bildung sagte: die Semmelweis Universität ist bereit, um die aktuelle Zusammenarbeit weiterzuentwickeln, bzw. neue Beziehungen zu gestalten.

Danach sprach Wu Peixin, Vizepräsident der Chinesischen Akademie der Gesundheitswissenschaften, der nochmal auf die Zusammenarbeit mit der Akademie hinwies, die in erster Linie auf drei folgenden Gebieten laufen sollte: Biochemie, klinische Arbeit und Biomechanik, sowie die Anwendung der medizinischen Robotertechnologie und der künstlichen Intelligenz in der klinischen Arbeit.

Guan Yingxin, Generalsekretär des Industriellen Entwicklungszentrums für Medizinische Spitzengeräte in Beijing stellte dann kurz ihr Zentrum vor, wo u.a. auch die Zusammenarbeit von mehreren Forschungsgruppen möglich ist. Es ist besonders vielversprechend, dass die Semmelweis Universität die Gestaltung eines ähnlichen Zentrums plant, wodurch eine weitere Form der Zusammenarbeit zwischen den zwei Ländern möglich wäre – sagte er noch.

Zum Schluss sprach Dr. Zoltán Zsolt Nagy über die Situation der traditionellen chinesischen Medizin in Ungarn. Vor sieben Jahren begann die Zusammenarbeit zwischen der Semmelweis Universität und der Heilongjiang Universität von Traditionellen Medizin; seither machten hier drei Jahrgänge ihren Abschluss. Die Graduierten können nun offiziell eine Praxis in Ungarn auf dem Gebiet der traditionellen chinesischen Medizin führen. Dr. Zoltán Zsolt Nagy erklärte, dass die Semmelweis Universität in der nahen Zukunft weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet plant. Anschließend bedankte er sich für die große Unterstützung von Duan Jielong und Dr. Chen Zhen auf diesem Gebiet.

Die chinesische Delegation wurde von Dr. Péter Hermann, Vizerektor für Bildung; Dr. Miklós Kellermayer, Dekan der Fakultät für Medizin, sowie von Dr. Zoltán Zsolt Nagy, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Dr. Marcel Pop, Leiter des Direktorats für Internationale Beziehungen und Diána Módos, Internationaler Projektkoordinator, empfangen.

 

Quelle: Diána Módos Diána, Direktorat für Internationale Beziehungen
Übersetzung: Judit Szlovák
Photo: Attila Kovács  – Semmelweis Universität